Urlaub 2019 – Vorbereitungsstress

Ähnlich wie 2018 wollen wir dieses Jahr auch wieder nach Rumänien reisen.
Diesmal soll es aber gaaaanz anders werden, hatten wir uns letztes Jahr überlegt.

Anstelle getrennt an-/abzureisen und sinnlos 1.500km auf der Autobahn zu verbringen + einem Flug von München nach Rumänien, dazu noch die besonderen Herausforderungen der Rumänien Straßen die ggf. nicht ganz deckungsgleich zu deutschen Autos sind, hatte wir schon letztes Jahr nach der Rückkehr beschlossen: 2019 fliegen wir alle und nehmen uns einen Mietwagen.

Was für eine doofe Idee…!!!

Fangen wir mit dem Flug an – erste Buchung im Januar bei der rumänischen Fluggesellschaft Tarom von München nach Sibiu. Alles gut! Termine/Zeiten und Preis passen.
Ein paar Wochen später der Anruf vom Reisebüro: Ähm, Tarom hat den Flug annulliert – die Strecke wird nicht mehr bedient.
Also jetzt Lufthansa – was aber nicht mehr ganz so einfach ist da die Abflugzeiten suboptimal sind. Nein – um 06:00 mit 2 Kindern abzufliegen machen keinen Spaß. Neuer Anlauf: Termine gut, Zeiten gut, Preis naja…
Ein paar Wochen später der Anruf vom Reisebüro…. der Rückflug wurde annulliert, wir brauchen einen neuen Termin, zB einen Tag später. Hier auch wieder: Abflug um 06:00 in Sibiu? No way!
Der Flug ist in ein paar Wochen – das Reisebüro hat also noch etwas Zeit uns anzurufen.
Zu guter Letzt haben wir noch bei Atmosfair unseren CO2-Ablashandel vorgenommen, es ist ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber besser als nix.

Mietwagen. Man nehme die Webseite eines bekannten Mietwagenvermittlerts, gebe die Daten ein, die Wunschgröße (Clio sollte es nicht sein…), Zweitfahrer, Versicherung… und bekommt dann mal eine Hustenanfall!
Mit freundlicher Unterstützung unserer Kollegen in Cluj haben wir dann einen lokalen Mietwagenanbieter gefunden bei dem die Schnappatmung sind noch in Grenzen gehalten hat. Wir sind jetzt gespannt ob wir wirklich einen Dacia Duster 4×4 bekommen oder doch eine Pferdekutsche. Geländegängig sind beide.

Reisetour & Planung. 2018 haben wir alles Online gemacht. Suche, Planung, alles. 2019 haben wir tatsächlich einen Reiseführer gekauft. Das war auch besser, aber perfekt ist noch was anderes. Die mächtigste Buchungsplattform für Hotels ist eben Booking – eine “lokale” Alternative gibt es nicht.
Unser Versuch direkt zu buchen (der Schwabe könnte ja ein paar Euro sparen) hat dazu geführt, dass wir Ende Juli feststellen mussten, dass unsere Buchung im August nicht angekommen ist. Wir saßen also gerade mal so spontan ohne Hotel auf einer Teilstrecke da! Mist! Es war einaufgeregter Nachmittag in dem wir versucht haben zu retten was zu retten geht. Die Tour hat sich verändert – ggf. ist es so ja sogar noch besser.
Merke: In Rumänien ist eMail nicht so verbindlich wie in Deutschland… besser mal anrufen!

Das mit dem Gepäck wird auch spannend. Man kann für 2 Wochen ja nicht einfach alles mitnehmen. Weniger ist mehr. Also brauchen wir mind. 2 mal die Möglichkeiten Wäsche zu. waschen. Oliver muss bei seinem Fotoequipment etc. sparen. Die Kids an Büchern und Spielsachen. Wir haben aber auch gelernt! Roller? Braucht es nicht. Sandelsachen für Schwimmbad? Nee. Einschränkung und Limitierung ist angesagt. Weniger Gepäck zur CO2 Reduktion und für den kleinen Mietwagen.

2019 geht es in die Karpaten und die Walachei. Wir sind schon sehr gespannt ob der Teil von Rumänien uns genauso gefällt wie Transilvanien / Siebenbürgen 2018. Dazu haben wir das Reisekonzept im Gegensatz zu 2018 umgestellt. Anstelle nur zwei Hotels zu buchen und von dort Tagestouren zu machen wird 2019 ein Roadtrip von Hotel zu Hotel. Weniger lange Tagestouren, mehr Berge, mehr wandern, weniger Autofahren. Mal sehen.

Wir sind jetzt sehr gespannt und fiebern unserem Abflug schon sehr entgegen!

P.S.: Auch dieses Jahr haben wir es geschafft an unserem Hochzeitstag unterwegs zu sein… 😉

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