Urlaub 2019 – Vorbereitungsstress

Ähnlich wie 2018 wollen wir dieses Jahr auch wieder nach Rumänien reisen.
Diesmal soll es aber gaaaanz anders werden, hatten wir uns letztes Jahr überlegt.

Anstelle getrennt an-/abzureisen und sinnlos 1.500km auf der Autobahn zu verbringen + einem Flug von München nach Rumänien, dazu noch die besonderen Herausforderungen der Rumänien Straßen die ggf. nicht ganz deckungsgleich zu deutschen Autos sind, hatte wir schon letztes Jahr nach der Rückkehr beschlossen: 2019 fliegen wir alle und nehmen uns einen Mietwagen.

Was für eine doofe Idee…!!!

Fangen wir mit dem Flug an – erste Buchung im Januar bei der rumänischen Fluggesellschaft Tarom von München nach Sibiu. Alles gut! Termine/Zeiten und Preis passen.
Ein paar Wochen später der Anruf vom Reisebüro: Ähm, Tarom hat den Flug annulliert – die Strecke wird nicht mehr bedient.
Also jetzt Lufthansa – was aber nicht mehr ganz so einfach ist da die Abflugzeiten suboptimal sind. Nein – um 06:00 mit 2 Kindern abzufliegen machen keinen Spaß. Neuer Anlauf: Termine gut, Zeiten gut, Preis naja…
Ein paar Wochen später der Anruf vom Reisebüro…. der Rückflug wurde annulliert, wir brauchen einen neuen Termin, zB einen Tag später. Hier auch wieder: Abflug um 06:00 in Sibiu? No way!
Der Flug ist in ein paar Wochen – das Reisebüro hat also noch etwas Zeit uns anzurufen.
Zu guter Letzt haben wir noch bei Atmosfair unseren CO2-Ablashandel vorgenommen, es ist ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber besser als nix.

Mietwagen. Man nehme die Webseite eines bekannten Mietwagenvermittlerts, gebe die Daten ein, die Wunschgröße (Clio sollte es nicht sein…), Zweitfahrer, Versicherung… und bekommt dann mal eine Hustenanfall!
Mit freundlicher Unterstützung unserer Kollegen in Cluj haben wir dann einen lokalen Mietwagenanbieter gefunden bei dem die Schnappatmung sind noch in Grenzen gehalten hat. Wir sind jetzt gespannt ob wir wirklich einen Dacia Duster 4×4 bekommen oder doch eine Pferdekutsche. Geländegängig sind beide.

Reisetour & Planung. 2018 haben wir alles Online gemacht. Suche, Planung, alles. 2019 haben wir tatsächlich einen Reiseführer gekauft. Das war auch besser, aber perfekt ist noch was anderes. Die mächtigste Buchungsplattform für Hotels ist eben Booking – eine “lokale” Alternative gibt es nicht.
Unser Versuch direkt zu buchen (der Schwabe könnte ja ein paar Euro sparen) hat dazu geführt, dass wir Ende Juli feststellen mussten, dass unsere Buchung im August nicht angekommen ist. Wir saßen also gerade mal so spontan ohne Hotel auf einer Teilstrecke da! Mist! Es war einaufgeregter Nachmittag in dem wir versucht haben zu retten was zu retten geht. Die Tour hat sich verändert – ggf. ist es so ja sogar noch besser.
Merke: In Rumänien ist eMail nicht so verbindlich wie in Deutschland… besser mal anrufen!

Das mit dem Gepäck wird auch spannend. Man kann für 2 Wochen ja nicht einfach alles mitnehmen. Weniger ist mehr. Also brauchen wir mind. 2 mal die Möglichkeiten Wäsche zu. waschen. Oliver muss bei seinem Fotoequipment etc. sparen. Die Kids an Büchern und Spielsachen. Wir haben aber auch gelernt! Roller? Braucht es nicht. Sandelsachen für Schwimmbad? Nee. Einschränkung und Limitierung ist angesagt. Weniger Gepäck zur CO2 Reduktion und für den kleinen Mietwagen.

2019 geht es in die Karpaten und die Walachei. Wir sind schon sehr gespannt ob der Teil von Rumänien uns genauso gefällt wie Transilvanien / Siebenbürgen 2018. Dazu haben wir das Reisekonzept im Gegensatz zu 2018 umgestellt. Anstelle nur zwei Hotels zu buchen und von dort Tagestouren zu machen wird 2019 ein Roadtrip von Hotel zu Hotel. Weniger lange Tagestouren, mehr Berge, mehr wandern, weniger Autofahren. Mal sehen.

Wir sind jetzt sehr gespannt und fiebern unserem Abflug schon sehr entgegen!

P.S.: Auch dieses Jahr haben wir es geschafft an unserem Hochzeitstag unterwegs zu sein… 😉

Urlaub auf dem Bauernhof

Nach den gut 2 Tagen in Bamberg machte sich Oliver mit Sven auf den Weg zu unserem Urlaubsziel, dem Bauernhof Leykauf, zwischen Bamberg und Bayreuth. Pascal und Lucia fuhren mit Freunden aus Poing zurück nach Hause.

In einer schönen Ferienwohnung packten sie ihre Koffer aus und fuhren mit einer alten Lokomotive. Gegen Abend kamen endlich Simon und Christina zu ihnen, die von Stefan bei strömendem Regen gebracht wurden.

Am Dienstag war das Wetter bereits etwas schöner und so erkundeten wir an dem Tag den Hof und die Umgebung, gingen Einkaufen und genossen die Ruhe.

Im Laufe der nächsten Tage fuhren wir zum Felsengarten Sanspareil, fuhren nach Bamberg und nach Streitberg inkl. einem Spaziergang durch die Sinderterrassen, zur Streitburg und zur Ruine Neideck.

Familientreffen Bamberg

Das mittlerweile schon fast traditionelle Familientreffen der Familie Schlecht mit all den dazu gehörenden Familien und deren Namen fand dieses Jahr am Pfingstwochenende in Bamberg statt.

Oliver mit Pascal, Lucia und Sven fuhren am Freitagnachmittag im Auto direkt vom Krankenhaus los, wo sie sich von Simon und Christina verabschiedeten. Die Fahrt war angesichts des Ferienbeginns als “normal” einzustufen. Glücklich kamen sie in der Jugendherberge in Bamberg an und verbrachten den Abend bereits in kleiner Runde.

Am Samstag standen 2 Stadtführungen auf dem Programm. Während Oliver und Sven mit einer Kinderführung durch die Stadt liefen, erhielten die Erwachsenen mehr Informationen über Bamberg in einer eigenen Führung.

Sonntags führte alle der Weg zu einem Klettergarten. Während die jüngere Generation kletterte, unterhielt sich der Rest bei einem Getränk.

Sächsische Schweiz

Das Familientreffen in Dresden nutzen wir, um noch mit Simon und Sven zwei weitere Tage in der sächsischen Schweiz zu verbringen.

Das Angebot für Familien und Kinder ist groß und so fiel es uns eine Entscheidung schwer. Am Ende haben wir spontan auf die Kids reagiert und sie mit einbezogen in unsere Pläne.

So haben wir Lucia, Moni & Gordan, Jenny & Brittany zu einem Kurztripp nach Prag verabschiedet, sie und auch Andrea & Jens würden wir nochmals wiedersehen. Wir selbst checkten im Gästehaus aus und nutzen die Zeit, um die nahe gelegene Standseilbahn mit den Kindern runter zu fahren. Aber wo man runter will muss man erst mal rauf – und das ging gut, so früh am Morgen waren wir noch gut ausgeruht. Die idyllischen großen Gärten von Loschwitz beeindruckten Christinas “Grünes Herz” und zeigten wie schön Vorgärten aussehen können. Die Fahrt nach unten war jedoch kurz und dennoch gerade für die Kids spannend.

Nach diesem ersten kleinen Abenteuer fuhren wir zur Bastei und wanderten die letzten 3 km bis zum “Touristenstützpunkt”. Wir Erwachsene wären in einer guten halben Stunde dort angekommen. Nachdem Sven auf halbem Wege in der Trage aufwachte, brauchten wir für die übrige Strecke spürbar über 1 h, währenddessen Stöcke gefunden, in Pfützen gepanscht und tolle Aussicht genossen wurde. Die Bastei selbst war gut besucht und Christina “machte sich mehr als einmal ins Hemd” aufgrund der Höhe. Die Aussicht bleibt fantastisch. Den Rückweg nahmen wir mit dem Bus bis zum Auto und ließen in Pulsnitz (unser Stützpunkt für die beiden folgenden Übernachtungen) den Abend am Spielplatz ausklingen ehe wir mit Jens und Andrea erneut Abendessen gingen.

Nun war der letzte Tag angebrochen, den wir auf der Suche nach Elsa und Anna (ihr wisst schon, Film “Frozen”) und dem Gespenst auf Burg Stolpen verbrachten. Sven weiß von seinen Kindergarten-Freundinnen einiges über Elsa und Anna und sucht schon lange deren Schloss und nach der Antwort, ob sie auch eine Küche haben. So wählten wir die Burg Stolpen und fanden tatsächlich die Küche von Anna. Allerdings blieb Sven den Tränen nahe als er feststellte, dass Anna und Elsa nicht da waren. Dafür haben wir das Burggespenst gesehen und haben vom hohen Aussichtspunkt eines Turmes schauen können.

Den Besuch im kleinen, idyllisch gelegenen Schloss Rammenau verschlief Sven allerdings in der Trage. Wir genossen den ruhigen Rundgang durch das Schloss und dessen Garten ehe wir alle wieder auf dem nahe gelegenen Spielplatz lebendig wurden.

Den letzten Abend kamen die Prag-Besucher wieder zurück und wir konnten uns nochmals über die Erlebnisse austauschen. Donnerstagmorgen war Abreise und wir brachten Lucia auf dem Weg nach Karlstadt in Bayreuth zum Bus.

Oliver fuhr am Freitag weiter nach Bönnigheim währenddessen Christina mit den Kids bei Oma und Opa blieb.

Familienfest in Dresden

Von langer Hand geplant von den 3 Geschwistern (Oliver, Uwe, Moni) und deren Cousine Andrea war das große Familientreffen der Familie Schlecht und Anhang. So machten wir uns alle im Laufe des Freitags vor Pfingsten auf den Weg nach Dresden.

Den mit Abstand längsten Weg haben Moni, Gordan, Brittany und Jenny auf sich genommen. Sie flogen aus Lutrell (Tennessee, USA) den weiten Weg bis Frankfurt um “die letzten Kilometer” bis Dresden am Samstag per Auto zu fahren.

Uwe machte sich gemeinsam mit Sarah, Göksel und Ela von Bönnigheim auf den Weg, während wir zu 7. (Oli, Christina, Pascal & Selina, Lucia, Simon und Sven) aus München in unserem Alhambra – ohne Thule Dachbox (sorry Familie, der Insider muss sein) am Freitagnachmittag nach Dresden fuhren. Die Stimmung im Auto war ausgesprochen gut, Witze wurden gerissen, die “Großen” nutzten aber auch die Zeit für diverse Lernaktivitäten, während Simon glücklich war nach der letzten Probe endlich Ferien zu haben.

Kurzum: Bönnigheim und München trafen sich in Dresden in unserem wunderbaren Gästehaus Loschwitz gegen 20:30 Uhr. Nach eifrigem Hallo steckten wir die “Kleinen” ins Bett, währenddessen alle anderen das Wiedersehen bei Italiener begingen.

Der Samstag war zur freien Verfügung, den wir “mit den Kleinen” im Karl-May Museum verbrachten. Die “Großen” erkundeten alleine bei schönsten Frühlingstemperaturen die Stadt. Gegen Abend kamen “die Amerikaner” an und wir grillten gemeinsam bei Andrea und Jens in Pulsnitz.

Sonntagmorgen stiegen alle 17 in den ersten Hop-on Hop-off Bus Richtung Stadt. Für uns (Oli und Christina) war es ein herrliches Wiedersehen mit “schau mal, da waren wir Brötchen kaufen und dort war….”. Haben wir doch vor knapp 5 Jahren hier wunderbare Tage verbracht. Zwischendurch teilte sich die Gruppe, die Stadtführung am späten Nachmittag durch den Zwinger erlebten wir jedoch wieder gemeinsam. Mit dem einen oder anderen Sonnenbrand und müden Beinen fuhren wir eine letzte Runde im Bus bis wir im Restaurant Waldschlösschen uns zum wohl verdiente Abendessen zusammen setzten.

Bei heißen Temperaturen nahmen wir am Pfingstmontag zunächst das Auto, um gemeinsam im Großen Garten mit der kleinen Dampflokomotive den Park zu erkunden. Die Zeit verging viel zu schnell, denn wir wollten auch noch in der Stadt mindestens eine der 2 kleinen Stadtführungen mitmachen. Die Führung “rund um die Frauenkirche” schafften wir und es lohnte sich wirklich diese mitzumachen.

Das Wochenende war fast vorbei. Selina und Pascal mussten wieder zurück nach München, um die Uni nicht zu verpassen. Uwe war mit Sarah, Göksel und Ela bereits am Montagvormittag gefahren. So blieben wir in kleinerer Runde gemeinsam mit Lucia, Simon & Sven, Moni, Gordan, Jenny & Brittany, Jens & Moni und aßen ein letztes Mal in einem der schönen Biergärten am Ufer der Elbe unterhalb des “Blauen Wunders”.

Das nächste Treffen findet 2019 statt – Oliver und ich nehmen die Organisation und haben schon so ein paar Ideen für Lokationen im Kopf.

Eine kurze Reise durch Rumänien

Der glückliche Umstand einer Dienstreise für Christina und mich nach Cluj/Rumänien die von Donnerstag bis zum Samstag dauerte und die ich bis Sonntag verlängern konnte, ermöglichte mir einen etwas genaueren Blick auf das Land unserer Near-Shore-Tochter zu werfen. Seit ca. 2 Jahren arbeite ich mit Kollegen aus Cluj im Projekt zusammen, letztes Jahr war ich einmal für 2 Tage in Cluj. Christina arbeitet auch mit den Kollegen aus Cluj zusammen, war aber noch nie dort. Jetzt konnten wir im Rahmen eines Firmen-Events dort zusammen ein paar Tage verbringen und ich wollte das Wochenende nutzen um auch einen Blick über die Stadtgrenze hinweg zu wagen. Christina wollte am Samstagabend wieder in Poing sein, ich durfte länger bleiben.

Donnerstag bis Samstagmittag waren wir zusammen in der Stadt unterwegs, teilweise zusammen, teilweise in getrennten Gruppen bei einer City-Ralley. Cluj ist sehr spannend! Viel Altes – sehr viel Neues! In Cluj war ich letztes Jahr schon. Schon damals war ich begeistert von der Stadt. Dieses Mal wollte ich unbedingt ins Umland um Menschen und Land besser kennenzulernen.

Mit Hilfe von Kollegen aus Rumänien habe ich mir dann eine ungefähre Route  zusammengestellt.

Die erste Hürde war die Anmietung des SUVs am Flughafen in Cluj. Liebe Sixt: Ich habe noch nie ein so abgeraztes Auto als Mietwagen erhalten wie hier in Cluj! An allen Ecken und Enden hatte der Ford Kuga Macken und Schäden! Unterwegs hat dann auch die Motorsteuerung zicken gemacht – zeitweise war es spannend ob ich es pünktlich zum Rückflug schaffe…

Meine ersten Vorurteile zu Rumänien waren schon früh in der Zusammenarbeit mit den Kollegen in Cluj gebrochen. Alle sprechen ordentlich bis sehr gut Deutsch und die Zusammenarbeit ist höflich-zurückhaltend und die Qualität meist gut. Insgesamt hatte ich bisher nur positive Erfahrungen mit und in Rumänien gemacht. Ich hatte also wenig Angst davor mich außerhalb von Cluj zu bewegen, die Hoffnung mit Deutsch und Englisch durchzukommen war hoch. Trotzdem hatte ich mir für meinen Zielpunkt am Samstag ein Hotel vorher reserviert – aber eher aus Unwissenheit wann ich in Hermannstadt ankomme.

Was wird mich erwarten, wenn ich nun die „Großstadt“ verlasse und auf das Land fahre? Man kennt die Bilder aus der Fernsehen und Internet. Alte Frauen mit Kopftuch, Pferdekutschen, marode Häuser, 2. Welt.

Ja, ich habe das alles gesehen. Aber noch viel mehr. Viel mehr schönes und begeisternd wertes! Alte Kultur, alte Burgen, Schlösser, Kirchen und Klöster. Alte Städte die über die letzten 75 Jahre nicht ihren Charakter durch Bomben, Wiederaufbau und (Plan-)Wirtschaft verloren haben.

Daher habe ich mich bei meinen Bilder auch auf das fokussiert:  Land, Kultur, Architektur.

Viele viele Bilder habe ich eben nur mit dem Herzen gemacht, eben weil ich genau „dieses“ Bild von Rumänien nicht liefern wollte, das üblicherweise gerne gezeigt wird.
Rumänien bzw. Siebenbürgen ist ein unglaubliches Land mit einer ganz anderen Landschaft. Sanfte Hügel die nun im September eher verdorrt wirken, Maisfelder die stehen bleiben dürfen bis der Mais wirklich trocken ist. Grasflächen auf denen wirklich Schafe, Ziegen, Kühe und Pferde stehen und sich direkt satt fressen dürfen. Menschen die sehr sorgfältig mit dem wenigen was sie haben umgehen. In großen Teilen hat mich die Landschaft, die Städte aber auch die Menschen ein wenig an das südliche Peru erinnert. Ein großer Unterschied zu Südamerika muss aber erwähnt werden: Relativ wenig Müll am Wegesrand. Im Vergleich mit Peru quasi gar keiner.

Sanft hügelig

Und natürlich die Burgen, Schlösser, Kirchen und Klöster!

Ich war in katholischen und evangelischen Kirchen – aber auch in orthodoxen Kirchen. Wow! Da steht in Hermannstdt eine evangelische Kirche mit tief-deutschen Wurzeln. Es sprechen nicht alle Rumänen im Siebenbürgenland deutsch – aber immer noch einige. Englisch ist gar kein Problem.

Meine kleine Route führte mich am Samstag von Cluj nach TurdaAlba Iulia und weiter nach Hermannstadt. Am Sonntag weiter über Transfăgărășan nach Schäßburg und zurück nach Cluj. Eine kleine Rundreise, ein kleiner Sprint.

In Turda hatte ich nur zufällig einen Stopp eingelegt – ich braucht angesichts von 30° Außentemperatur dringend etwas zu trinken. Also rein in den Laden etwas Wasser und Saft gekauft. Entgegen zum rückständigen Deutschland übrigens schnell und einfach mit der Wireless Payment Funktion meiner Kreditkarter quasi im Rausgehen bezahlt.

In Turda habe ich dann einen kleinen Bummel durch den Markt gemacht – um wieder ein Flaschback nach Peru zu bekommen. Auf den ersten Blick sieht so ein Markt rückständig und schmuddelig aus – aber der zweite Blick zeigen liebevolle Menschen die im Pläuschchen miteinander stehen und das tun was man hierzulande leider viel zu selten sieht: Miteinander reden und lachen. Kinder springen herum oder sitzen mit der Oma am Stand und spielen. Es herrscht viel Ruhe und Zufriedenheit.

Erst später habe ich dann gesehen, dass in Turda das tolle Salzbergwerk ist dessen Besuch sich sicher auch gelohnt hätte – aber ich wollte ja nach Hermannstadt.

On the road

Weiter auf dem Weg – ein Blick zur Seite und ich sehe eine (orthodoxe Kirche) auf einem Hügel. Blinker, raus. Ansehen. Wow!

Kloster Mănăstirea Dumbrava

Auf dem Weg lag noch Alba Iulia. Eine Empfehlung meines Ex-Kollegen. Eine gute Empfehlung: Die Burganlage steht auf römischen Mauern und hat später weitere Gebäude und Kirchen dazu bekommen. Alles ist in einem sehr guten Zustand und es gibt vieles zu sehen und zu entdecken. Die orthodoxe Kirche scheint ein Magnet für Hochzeitspaare zu sein – da ging es im 5-Minutentakt zur Trauung und der Garten wurde von den Paaren für die Hochzeitsfotos verwendet.

Kirchen: Ich gehe gerne in Kirchen und bestaune die Architektur und die künstlerische Ausarbeitungen. Ist der Schritt von einer nüchternen evangelischen Kirche zu einer katholischen Kirche in Deutschland schon fast von nüchterner Ästhetik hin zu einem überladenen Design, so begeistern die orthodoxen Kirchen durch eine noch farbigere Darstellung und Ausarbeitung! Es ist unglaublich mit welche Hingabe und Farbigkeit die Kirchen gestalten sind!

Hermanstadt ähnelt eher Cluj, eine wunderschöne Altstadt mit viel Stadt und Industrie drum herum. Für mich wirkt die Stadt noch etwas aufgeräumter als Cluj – allerdings auch „verwestlichter“. In der Fußgängerzone finden sich alle gängigen Modeläden wir in München in der Kaufinger.

Lügenbrücke

Direkt nach der Ankunft hat es mich in die Evangelische Stadtpfarrkirche gezogen – die deutschsprachigen Wurzeln von Siebenbürgen sind hier unverkennbar. Nach einem sehr beschwerlichen Aufstieg auf den Kirchturm wurde ich allerdings mit einem wunderbaren Ausblick über die Stadt bis in die Karpaten belohnt.

Es war am Abend leider fast nicht möglich etwas „normales“ zum Abendessen zu bekommen: Pizza scheint in Rumänien das neue Nationalgericht zu sein! Im Wiener Café gab es dann ein sehr leckeres Wiener Schnitzel. Immerhin!

Das Hotel Luxemburg war eine sehr gute Wahl – direkt an der Lügenbrücke, direkt in der Stadt. Ich bin bis Mitternacht unterwegs gewesen und habe den spätsommerlichen Flair genossen.

Etwas spontan bin ich dann am Sonntag von Hermannstadt auf den Transfăgărășan-Pass gefahren. Ich hatte vorher in Google Maps das ausgerechnet und für mich definiert: Wird schon passen! 😉 Die Auffahrt auf den Pass war schon abenteuerlich und die Aussicht auf die Berge machen Lust auf eine 2-3 Tage Tour Bergwandern. Der Wind pfiff allerdings so sehr, dass ich teilweise mich zum fotografieren hinknien musste. Zu gerne wäre ich noch durch den Tunnel auf die andere Seite gefahren – aber die Zeit war knapp!

Der Rückweg nach Schäßburg war jetzt eher ein Galopp damit ich in Schäßburg plus die vielen kleinen Stopps zum fotografieren noch Zeit übrig blieb. Eine 200km fahrt in Rumänien ist eben nicht vergleichbar mit einer 200km Überlandfahrt in Deutschland (vor allem nicht, wenn man NICHT „Autobahn“ fahren möchte und Google Maps einem den Weg weist!). So war mir am Ende dann irgendwie klar, warum der Mitwagen von Sixt so aussah wie er aussah. Die eine oder andere offizielle Straße in Rumänien hätte bei uns eher das Niveau Feldweg und wäre selbst von Google Maps nicht in die Navigation einbezogen worden…

This way….

Schäßburg – angeblich die Geburtsstadt von Vlad Drakula – ist ein kleines beschäuliches Mittelalterstädtchen mit einem deutschen Friedhof auf dem Berg. Die Bergkirche lädt zum verweilen ein und der überdachte Aufgang von der Stadt zum deutschen Gymnasium ist eine Publikumsattraktion – es gibt es auch einen alternativen, ruhigeren Weg… 😉

Schulbergpanorama

Der Aufstieg auf den Uhrturm ist anstregend – die Aussicht aber wirklich schön. Belustigt hat mich neben den üblichen Schildern “Bukaresti 221km diese Richtung” folgendes kleine Schild das auf Heilbronn am Neckar hingewiesen hat.

Heilbronn: 1600km

Weiter ging der Weg über kleine Straßen in Richtung Târgu Mureș – um kurz vor der Stadt in Richtung Cluj abzubiegen. Die Zeit war mir ausgegangen bzw. meine Risikofreudigkeit hatte nachgelassen. Lieber mit einem sicheren Puffer am Flughafen in Cluj ankommen. Es konnte ja keiner ahnen, dass der Rückflug von Cluj nach München dann noch eine dramatische Verspätung bekommen hat – aber das ist eine andere Geschichte.

Auf dem Weg habe ich noch vieles gesehen und erlebt. Schafherden auf der Straße, die obligatorischen Pferdekarren, alte Brunnen und mitten im Nirgendwo auf einem Hügel ein Grab. Es gäbe noch tausend Geschichten zu entdecken.

Ich hatte mir in Cluj schon schwer getan die alten Frauen die Blumen auf der Straße verkaufen zu fotografieren. Mir geht es da ähnlich wie Stefan Senf vom Motivprogram in New York: Mein persönlicher Anstand verbietet es mir solche Bilder zu „stehlen“. Und es hätte sehr sehr viele solcher Motive auf meiner Strecke gegeben. Viele viele Bilder habe ich eben nur mit dem Herzen gemacht, eben weil ich genau „dieses“ Bild von Rumänien nicht liefern wollte.

Insgesamt hat die kleine Rundreise Lust auf eine weitere Reise nach/durch Rumänien gemacht! Als Familienurlaub ist das sicherlich etwas schwieriger, Spielplätze oder Kinderattraktionen sind eher weniger oft vorhanden.

Ich habe jetzt keinen Vergleich über die Entwicklung der letzten Jahre – ich habe nur die Autobahnbaustellen gesehen die sich durch das Land schneiden. Daher vermute ich mal, dass sich der aktuelle Flair in den nächsten Jahren deutlich verändern wird. Wer also mit dem Gedanken spielt nochmals eine längere Tour durch Rumänien zu planen, der sollte das eher zeitnaher machen. Bevor der Wandel auch die Dörfer erreicht hat.

“Unsere” Gaudeamushütte

Am Montagnachmittag ging es weiter zu unserer nächsten Tour, die wir bereits 2 Wochen vorher gebucht hatten: auf zur Gaudeamus-Hütte oberhalb von Ellmau! Die Hütte kennen wir bereits von mehreren Besuchen. Das letzte Mal war Oli mit Lucia und Pascal alleine auf der Hütte.

Nach 2 h Fahrt von Poing bis zum Parkplatz unterhalb der Hütte starteten wir unseren 1/2 h Aufstieg bis zur Hütte. Lustigerweise waren wir im selben Zimmer untergebracht wie 10 Jahre (!!) zuvor als wir gemeinsam mit Lucia &Pascal und Freunden auf der Hütte übernachtet hatten. Viel hat sich getan seitdem. Großflächige Renovierungen der Sektion Main Spessart haben die Hütte in eine fast schon luxuriöse Unterkunft gewandelt.

Um 18 Uhr gab es Abendessen, danach genossen wir den Abend mit unseren Büchern auf der Terrasse.

Am nächsten Morgen packten wir unsere wenigen Sachen zusammen, frühstückten gemütlich und stiegen dann bis zum Ellmauer Tor hinauf und anschließend über das Geröllfeld in Richtung Ackerlhütte ab, entlang an einem schönen, wenngleich auch anspruchsvollen Weg am Hang entlang bis oberhalb der Gaudeamushütte. Von dort aus gingen wir noch weiter bis zum Bergsteigergrab. Mit müden Beinen stiegen wir die letzte knappe Stunde ab zur Hütte, ruhten uns etwas aus und liefen die letzten Meter den steilen Weg bis zum Auto.

Es war einfach wieder wunderschön – die nächsten Wochenenden haben wir uns schon ausgeguckt, an denen wir dieses Mal gemeinsam mit den Kindern eine Tour wagen werden. Und für das nächste Jahr nehmen wir uns vor, bereits zu Beginn der Session Wochenende zu blockieren, an denen wir uns eine gemeinsame Auszeit mit den Kids auf der Hütte gönnen wollen.

Auf zum Brunnenkopf!

Samstagnachmittag sind Simon und Sven in ihren wohl verdienten Urlaub mit Oma und Opa gefahren und erholen sich nun bei Eis und Schwimmbad in Christinas Heimat Karlstadt.

Oliver und Christina haben nun knapp eine Woche Zeit für sich alleine und gemeinsam. Noch am Samstagabend wälzten wir die Wanderkarten und fanden einen schöne Wandertour, beginnend am Schloss Linderhof. Ca. 1 1/2 h Marsch waren es nur ehe wir an der Brunnkopfhütte eine Rast machten. Danach ging es noch die letzten 20 Minuten rauf zum Gipfel bevor wir wieder auf dem Weg ins Tal machten. Zum Abschluss besuchten wir das Schloss Linderhof und bewunderten die Schönheit von König Ludwigs Schloss und -Anlage. Sehr sehenswert!

 

Heimreise, Ankunft und ein kleines Fazit

Es war ein langer Rückflug. Und das obwohl der Zwischenstopp in Philli recht kurz war. Vielleicht lag es einfach nur daran, dass Simon den ganzen Flug verpennt hat – und der Papa den ganzen Flug wach war.
Und Sven und die Mama die uns am Flughafen in Empfang genommen haben, haben sich sehr gefreut 2 gesunde Urlauber wieder in die Arme schließen zu dürfen! 😀
Ein kleines Fazit der Reise vom Papa:
Ich war schon oft in den USA und jedes Mal gibt es Dinge über die ich einfach nur den Kopf schütteln kann.
Dazu gehören z.B. die an der Wand fest montierten Duschköpfe, die einen in vielen Fällen zu yogaähnlichen Verrenkungen beim Duschen zwingen. Gepaart gerne mit lauwarmen Wasser und zu geringem Wasserdruck.
Sauberkeit ist nicht gleich Sauberkeit. Und ich bin aus Südamerika auch schon anderes gewohnt – aber so manches Motel-Zimmer hätte ich in Deutschland nicht bezogen! Flecken auf Bettwäsche und Handtücher, deutlich sichtbare Spuren der Vor-Mieter im Zimmer, defekte Badarmarturen oder Lichter, schmuddeliger Teppichboden und stinkende Klimaanlagen deren letztes Wartungsdatum man einfach nicht kennen will. Und das mit dem Kaffee lassen wir einfach – zum Glück gibt es hier Starbucks mit Latte Venti, extra Shot, Soja-Milk. Alles ist gut!
Ebenso ist für einen Mitteleuropäer die Fahrgewohnheiten auf dem Highway und der Interstate sehr gewöhnungsbedürftig. Natürlich ist es nett, wenn man legal rechts überholen darf – aber warum muss man mit viel zu geringer Geschwindigkeit stoisch auf der linken Spur bleiben? Und zwar nicht nur PKW – auch Transporter und LKW?  Das ganze führt zu einem lustigen Lückenspringen was nach meiner Meinung definitiv gefährlicher ist als alles andere.
Dann gibt es da noch das Klimaanlagenparadoxon. Bei steigenden Außentemperaturen (Wir sprechen so von 30-36 Grad) kommt man(n) ja schon mal ins Schwitzen. Kommt man nun in einen geschlossenen Raum – so muss der sofort gekühlt werden! Es ist einem ja heiß! Also Klima auf 20 Grad stellen. Minimum! So abgekühlt geht man(n) wieder raus (zB zum rauchen auf den Balkon) und fängt sofort wieder an zu schwitzen. Also wieder rein und – es ist ja soooo heiß: Klimaanlage noch weiter runter.
Ich bin weder Mediziner noch sonst irgendwie in dem Thema bewandert – aber nach meinem Gefühl kommen die Hitzewallung von dem hohen Temperaturkontrast innen<>außen. Es geht also in eine unendliche Spirale die erst bei 0 Kelvin zu Ende kommen wird. nach meiner Erfahrung lebt es sich mit 26 Grad Innenraumtemperatur sehr angenehm – die Klimaanlage geht weniger oft an, man spart Strom und der Hitzschlag vor der Tür ist nicht ganz so heftig. Aber erklär das mal einem Amerikaner…
Die Maximalklimatisierung führt also dazu, dass man als Mitteleuropäer in Restaurants und Shopping Malls ein Fleece mitnimmt. Ein Paradoxon.
In der Florida Mall mussten wir öfters hinter anderen Personen herlaufen – weil die Eltern plus Kind die gesamte Breite der Mall eingenommen hatten. Simon flüstert mir dann ab und uns zu „Aus der Frau könnte man 4 Lucias machen“ – ja, richtig beobachtet. Der BMI vieler Amerikaner ist exponential proportional mit dem Alter. Bei machen beginnt die Kurve schon bei 0 Jahren mit einer extremen Flanke. Leider folgen aber auch die größten Anhänger der BMI Steigerung auch den neusten Modetrends – Mann will wirklich nicht immer alles sehen.
Auffallend ist auch der Umgang mit Müll bzw. Umweltverschmutzung. Ja, auch in Deutschland gibt es Unsitten wie z.B. Bio-Gurken in Plastikfolie. Auch nicht gut. Aber hier in den USA ist ja alles aus Plastik. Zahnputzbecher, Trinkbecher, Teller, Besteck, sechsfach eingepackte Kekse und und und. Trinken in Mehrwegflaschen? Fehlanzeige! Naja, immerhin gibt es so was ähnliches wie Receicling – ab und an. Die Menge an Plastikmüll der hier produziert wird ist unglaublich! Da habe ich bei unserer Bio-Gurke in Folie fast schon wieder ein gutes Gewissen!
Und liebe Amerikaner: Warum muss in jedem Restaurant ein Fernseher laufen? Inzwischen ist das doch vollkommen unnötig! Das ist voll 80er! Ihr müsst weiterhin mit euren Freunden und Kindern am Tisch nix sprechen – ihr schaut doch eh aller nur in eure Smartphones und schickt Text-Messages oder spielt ein Spiel. Die Fernseher laufen trotzdem und wer ein Kind hat: So eine Flimmerkiste ist egal ob man versteht was da kommt oder auch nicht die 100%ige Ablenkung. Man könnte einem Kind dabei die Haare schneiden und es würde nix merken. Ich hätte mich gerne ab und an mit meinem Sohn unterhalten – ging aber nicht. Und gegessen hat er dank TV-Ablenkung auch nur wenig.
In einem Land in dem so viel Sonne scheint gibt es unendlich wenig Photovoltaik! Eigentlich sollte man mit dem Wissen aus Europa sofort hier ein Business aufmachen und Dächer mieten und mit PV-Anlagen zupflastern. Ob die oberirdischen Stromleitungen hier allerdings solch einen Netzeinspeisung verkraften würden? Keine Ahnung…
Kommen wir zum Abschluss noch zu der Freundlichkeit hier im Land der unbegrenzten Möglichkeit. Als Mitteleuropäer mit mehr als 10 Aufenthalten in den USA und internationalen Unternehmen und Projekten bin ich noch immer irritiert wenn mit ein Amerikaner mit „Hallo, wie geht es?“ begrüßt. Ja, inzwischen weiß ich – es ist eine Floskel. Der wortkarge Süddeutsche bringt das mit einem „Servus“ genauso auf den Punkt, gell?
Schlimmer aber noch ist das ständige Entschuldigen – was allerdings weniger aus einer großen Rücksicht sondern eher aus einer maximalen Rücksichtslosigkeit entsteht. Ohne Hinsehen und Ziel wird da gelaufen – und eben auch geschnitten. Und kommt es dann zum (beinahe-)Zusammenstoß kommt sofort ein „Sorry“ rüber. Mei hatscht halt glei guggt!
Es ist nicht alles schlecht in den USA!
Ich hatte ein längeres Gespräch mit dem (deutschen) Hotelbesitzer in Fort Myers der klar herausstellte, dass er als Unternehmer hier einfach viel mehr Freiheiten hat und manche Dinge einfach machen kann. Ja, Europa ist überbürokratisiert. Das ist aber nix wesentlich neues.
Die Menge an (noch) intakter Natur ist unglaublich! Oder anders gesagt: Unser Deutschland ist schon ganz schön eng! Wobei man auch erwähnen sollte, dass die Parkplätze in den USA anständig groß dimensioniert sind – nach dem unsere SUVs und VANs inzwischen so groß sind wie ein Mittelklasse-Auto in den USA würde das uns hier in „Good old Germany“ auch gut tun.
Und ab und an findet man noch eine kleine Perle von Erfindertum das in Deutschland noch nicht angekommen ist: Magnete! Einfache Magnete in Durschvorhängen damit diese nicht in der Dusche langsam auf einen zufliegen sondern da kleben bleiben wo sie bleiben sollen: An der Dusche. Okay – Duschvorhänge sind irgendwie auch 80er, aber das ist ein anderes Thema…
Last but not least lebt hier ein Teil meiner Familie! Und die paar Tage zusammen in Orlando und Fort Lauderdale waren definitiv zu kurz! Aber ich wollte mit Simon nicht nach Knoxville sonder wenn dann noch Florida erkunden. Nach Knoxville kommen wir eh irgendwann mal wieder. Und auch wenn wir uns viel zu selten sehen (und auch hören), die Trennung von wirklich geliebten Menschen tut sehr weh. Zum Glück gibt es ja bald wieder einen Runden und damit den Ausblick zumindest Moni hier in Deutschland begrüßen zu dürfen! 😉
Ansonsten waren die Tage anstrengend uns schön!
Anstrengend einfach weil Simon mangels Sprachkenntnisse hier für jedes und alles einen Dolmetscher benötigte. Da wird Mann der nach 1000 Worten schon den Tagesbedarf gedeckt hat aus seiner Reserve gelockt.
Schön war es hier nicht nur in Achterbahnen zu fahren sondern auch die besondere Natur erleben zu dürfen!
Ja, schön war der Urlaub. Wirklich!

WonderWorks Orlando

20150808-WonderWorks-1020023Was für ein Spaß! Nettes Wissenswertes, wissenschaftliches, skurriles und sonstiges versammelt in einem verrückten Haus! Sehenswert für alle zwischen 6 und 14 – danach wird es sicher langweilig. 20150808-WonderWorks-102003920150808-WonderWorks-102006320150808-WonderWorks-102008620150808-WonderWorks-1020105
Simon hatte bei fast allem mitgemacht – nur den Hurrikan-Simulator mit 100km/h Windgeschwindigkeit mochte er nicht machen. Zu laut.
Im Hochseilgarten ist er dann mit oli sehr sicher auch die schwierigsten Wege gegangen und hat Lust auf mehr bekommen. 20150808-iPhonePhotoStream-4475
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Wie gut, dass wir in Vaterstetten auch einen Hochseilgarten haben. Ist halt nix für Christina! 😉
Dann nochmals kurz ins Outlet und dann wieder schnell zum Abschluss an den Pool. Ach ja, so ein Pool Zuhause wäre auch was nettes…
Am Abend wurde vorgepackt und nach dem klar war, dass alles wieder in die 2 Koffer reinpasst. Puh! 😉
zum Abschluss gab es nochmals „amerikanisches Essen“ – PizzaHut! Aber den hätten wir uns sparen können – im bis dato dreckigsten und langsamsten Restaurant auf der Riese haben wir die mit abstand schlechteste Pizza ever bekommen! Hut