Männerurlaub

Relativ spontan haben wir Landgraf-Männer beschlossen ein paar Tage zusammen Urlaub zu machen. Die Herbstferien haben sich dazu wunderbar angeboten. 

Der bayrische Wald liegt von uns aus günstig, nicht zu weit weg und wenn das Wetter mitspielt wunderbar viele gute Gelegenheit zusammen mit den Kindern etwas zu erleben.

Wir waren schon ein paar Mal im bayrischen Wald, kennen also schon einiges – aber der letzte Besuch mit Simon und Sven ist schon 4,5 Jahre her. Sven war noch wirklich klein und auch Simon kann sich nicht mehr an alles erinnern.

Die klassischen Ziele sind wohl der Baumwipfelpfad, Glasbläser und einer der drei Gipfel Lusen, Rachel und Arber. 

Wir haben unsere Tour in dem Schloss Egg gestartet. Das Schloss Egg in dem auch Bibi Blocksberg gedreht wurde. Zauberhafte Mittelalterkulisse.

Dann weiter auf den Baumwipfelpfad um von dort die sonnige Aussicht zu genießen.

Später angekommen in unserer Pension in Spiegelau haben wir dann noch zusammen eine große Pizza verdrückt.

Immer wieder gerne dabei auch ein Ausflug ins Silberbergwerk am Silberberg und ins Haus der Wildnis. Den Tagesabschluss gab es dann auf dem wunderbaren Waldspielplatz in Spiegelau.

Auch der zweite Abend durfte mit einer leckeren Pizza abgeschlossen werden. So sind halt Papa-Ferien.

Pizza-Reste schmecken auch am nächsten Tag noch gut…!

Am dritten Tag haben wir „unseren“ Glasbläser Kock besucht, ein obligatorischer Besuch. Seit 2007 kommen wir nun jedes Mal, wenn wir im bayrischen Wald sind hier vorbei. 

Der Höhepunkt des letzten Tages war der großer Arber. Mit der Gondel sind wir auf den Gipfel – und dort war es reichlich ungemütlich. Der Wind pfiff und es war kalt. Also doch wieder schnell runter und ab zum Arbersee um dort im Gasthaus eine Stärkung zu uns zu nehmen. Den Verdauungsspaziergang haben wir dann bei der Waldmurmelbahn beendet.

Eigentlich ist der bayrische Wald fast schöner als die Münchner Hausberge. Weniger Touristen und moderatere Preise. Allerdings ist die Anfahrt sogar für uns a Stückerl länger 

Der bayrische Wald sieht uns bestimmt mal wieder – aber nur bei besserem Wetter! 

Berg und Tal

Nach dem wir im Sommer an Christinas Geburtstag in der Spitzingsee-Region unterwegs waren, hat Simon den Wunsch geäussert hier mal eine Radtour zu machen.

Eine wirklich gute Idee, ist doch der Schliersee mit der BOB recht gut zu erreichen.

Die initiale Planung war an einem Sonntag mit der BOB zum Schliersee zu fahren, dann hoch zum Spitzingsee und über Albert-Link-Hütte durch die Valepp und Moni-Alm zum Tegernsee und wieder mit der BOB zurück.

So ganz konnten wir den Plan nicht umsetzen – bei unserem Versuch an der Donnersberger Brücke in den BOB Wagen zum Schliersee einzusteigen mussten wir feststellen, dass der mehr als voll war – also schnell in den nächsten Wagen rein und nachdenken. Wir können a) in Holzkirchen in die nächste Bob zum Schliersee einsteigen, das bedeutet aber 20 Minuten Wartezeit, oder b) zum Tegernsee fahren und die Tour “andersherum” zu machen.

Vorab: das war die beste Umplanung die wir machen durften…

Angekommen in Tegernsee durften wir feststellen, dass da just heute der Tegernsee Marathon war. Zum Glück sind wir vor dem Start angekommen – also schnell raus aus Tegernsee und ab in Richtung Moni-Alm.

Auf dem Weg zur Moni-Alm haben wir eine lustige Gruppe von Rentnern mit eBike getroffen, auch auf dem gleichen Weg wie wir – wir durften uns noch ein paar mal treffen! 😉

Der Weg rauf zur Moni-Alm geht über eine Maut-Straße – was bedeutet: Geteert und wenig Verkehr. Ideale Voraussetzungen für eine entspannte Bergfahrt. Wir waren idR nicht die schnellsten, will bedeuten: Wir wurden von allerlei Freaks mit Rennrädern oder MTBs ziemlich abgehängt.

An der Moni-Alm angekommen gab es erst mal einen Almudler und einen Kaiserschmarren!

Gut gestärkt ging es dann weiter zum See.

Das obligatorische Bild hier an “unserem See”, schließlich waren wir hier schon öfters.

Weiter ging es durch die Valepp – eine traumhafte Landschaft hier im Tal. Leider gibt es davon keine Bilder! Zu viel Spaß hat die Abfahrt gemacht!

Wer runter fährt, der muss auch wieder rauf – wieder durch die Valepp hoch zum Spitzingsee. Etappenziel war die Albert-Link-Hütte.

Dort angekommen meinte Simon “Das ist das Bike von Max” – worauf ich erwähnte: “Das ist vielleicht das gleiche Bike wie das von Max, aber nicht das selbe.”, ich wurde Lügen gestraft – sassen da nicht Max und seine Familie? Was für ein Hallo! Ein seltener Zufall!

Simon wollte nicht warten bis Max mit dem Essen fertig war sondern schon früher los um den Weg über den Spitzig-Sattel in Richtung Schliersee zu nahmen. Mir war das ganz recht – ist Max doch ein sehr geübter Fahrer und die zwei Räuber hätten sich anstacheln können.

Was ich nicht wusste: Die Abfahrt vom Spitzingsattel durch den Wald nach Schliersee ist wirklich anspruchsvoll – vor allem wenn Papa meint den (eigentlich) für Bike gesperrten Weg nehmen zu müssen. Recht steile Passagen mit viel großem Geröll machten es uns und unseren Bikes recht schwer. Zum Lohn durfte ich einmal über den Lenker absteigen – aber alles ohne wesentliche Blessuren.

Am Schliersee angekommen und über die ruhigere Seite um den See geradelt sind wir sehr pünktlich am Bahnhof angekommen und dann mit der (wieder übervollen) BOB zurück nach München und Poing gefahren.

Am Ende sind zwei gut ausgepowerte Männer glücklich in Poing angekommen. Es war eine tolle Tour zum Einstand, die erste MTB Bergtour für Simon, und nach langer Zeit mal wieder eine Tour für oli.

Hier der Link zu den Tour Details auf Komoot: https://www.komoot.de/tour/95567551

Ausflug in die Berge

Eine Woche waren Oma und Opa zu Besuch und unterstützen uns sehr, sehr gut in dieser für Oli und Christina sehr Ereignisreichen und Arbeitsreichen ersten Schulwoche, da für beide viele Termine anstanden.

Am Samstagnachmittag war es dann soweit, wir mussten uns von ihnen verabschieden. Und nicht nur das, sondern auch noch von unserem Sven, denn er machte sich auf zu einer Woche Urlaub bei Oma und Opa.

So erhielten Simon, Oliver und Christina die Möglichkeit, am Sonntag einen gemeinsamen Ausflug in die Berge zu machen. Der Berg sollte anspruchsvoll, aber nicht zu sehr sein. Machbar für alle!

So entschieden wir uns für den Roß- und Buchstein. Dieser Berg ist wohl in vielen Wanderführern enthalten und daher extrem beliebt. Der Parkplatz war um ca. 10 Uhr überfüllt, der Weg mit vielen Stufen war voll mit weiteren Wanderern. Das ganze Menschengetummeln taugt uns beim Wandern ja so gar nicht… Der Weg ist relativ neu repariert bzw. an Stellen neu ausgebaut. Ein Dank an dieser Stelle an die vielen – oft ehrenamtlichen – Helfer, die die Wanderwege in Schuss halten. Nach gut einer Stunde gelangten wir zur Sonnenbergalm, machten kurz Rast auf der Wiese und liefen weiter. Beim Blick nach oben stellten wir fest, dass die Masse an Menschen gerade versucht den kleinen Klettersteig wie an einer Perle aufgereiht nach oben zu schreiten. Nicht der Steig ließ Christina erschaudern, sondern die Tatsache mit so vielen Menschen da gleichzeitig den Gipfel zu besteigen und alles völlig überfüllt vorzufinden. Nach kurzem Blick auf die Karte entschieden wir uns für die leichtere und wenig benutzte Strecke über die Nordseite hoch zu steigen. Doch dann kam uns die Roßstein-Alm ins Blickfeld und unsere Pläne änderten sich schlagartig: Ab den kurzen Weg nach unten und dort in Ruhe mit nur wenigen Touristen Pause machen. Bei sehr freundlicher Bedienung inmitten einiger Gäste genossen wir unseren Kuchen. Hervorragend. Der Wunsch nach oben zu steigen viel hinten runter, dafür legten wir einen wenig längeren Weg ein bis wir an der Röhrmosalm ankamen und den letzten Abstieg entlang eines Baches gingen.

Im Tal angelangt kühlten Christina und Simon ihre Füße im kalten Bachbett ab bevor wir beim Feuerwehrfest in Bad Tölz vorbei schauten. Nach einem letzten Stop bei Freunden fuhren wir müde nach Hause.

Erster Schultag in der Realschule

Die letzte Ferienwoche verging für Simon wie im Flug, denn er besuchte Oma und Opa in Karlstadt und hatte mit ihnen eine tolle Zeit im Garten, in der Kissalis, beim Eisessen und und und.

Wieder zurück genoss er die letzten 2 Ferientagen mit seinen Freunden bevor heute der erste Schultag in der Realschule stattfand.

Der Morgen begann mit einem früh sehr wachen Sven und Simon, die kurz nach Oliver in das Erdgeschoss kamen. Dort lag für Simon bereits eine kleine Schultüte (gefüllt mit einem MiBand4, Stiften und Süssigkeiten) und für Sven sein Vorschulmäppchen (mit Stiften, Schere, Lineal, Radiergummi und Süßigkeiten). Ihre Augen leuchteten heller als Straßenlaternen als sie ihre Überraschungen auspackten. Das war wirklich sehr schön anzusehen!

Gemeinsam mit Oma und Opa frühstückten wir noch entspannt bevor wir kurz nach 8 Uhr mit dem Fahrrad erst Lucia abholten und dann in die Schule aufbrachen. Kurze Zeit nach dem Ankommen in der Schule kam auch noch Pascal mit dazu. Vielen Dank an die beiden, dass sie ihren kleinen Bruder so toll unterstützen.

Die Aufteilung der Kinder in die Klassen hatte etwas von der Zeugnisvergabe bei einer Abschlussfeier, jeder hatte seine 15 Sekunden, nur ohne spezielle Musik. Schön war es trotzdem, auch wenn es etwas länger dauerte. Simon verschwand daraufhin mit seiner Klasse und wir fuhren nach Hause um das Mittagessen (Grillen) gemeinsam mit den Großeltern vorzubereiten. Am großen Tisch gemeinsam mit Lucia und Pascal, Oma und Opa, Sven und natürlich Simon hatten wir ein hervorragendes Mittagessen.

Abflugtag

Der Urlaub war erfüllt mit vielen unterschiedlichen Erlebnissen. Hoch im Karpatengebirge, Kultur verschiedenster Epochen, 7 Unterkünfte in 16 Tagen, 2.000 gefahrene Kilometer mit dem Auto. Wir waren im Süden Transilvaniens und im Norden der Walachei, Stadt und Land, Spielplätze und Schwimmbad. Es war einfach alles mögliche dabei. Jeder hatte seine absoluten Glückmomente und jeder ging auch mal jedem auf die Nerven.

Unsere gesamte Strecke

Wir sind dankbar, dass wir Unfallfrei und ohne jegliche Krankheiten den Urlaub verbracht haben.

So viel uns der Abschied unserer lieb gewonnen Unterkunft am Ende schwer. Der letzte Knuddler mit John, dem alten Zottelhund, und Chef, dem jungen 7 Monate alten Hund. Ein herzlicher Dank ging an unsere Vermieter, die uns perfekt bekocht und zurückhaltend und doch fürsorglich auf uns geachtet haben (z. B. als Simons Fuß weh tat und sie uns Salben und Globulis vorbei brachte).

Die Rückgabe des Mietwagens und die Abwicklung am Flughafen liefen unspektakulär, ebenso der Flug. Pascal holte uns wie vereinbart am Flughafen ab und brachte uns sicher nach Hause. Alles lief gut.

Nun ist die erste Wäsche gewaschen, die Kids in Svens Zimmer verschwunden (warum eigentlich nicht jeder in seinem? Sie hatten genügend Stressmomente im Urlaub, so dass wir erwarteten, dass sie sich erstmal nicht mehr umeinander kümmern würden.)

Jetzt werden wir nachspüren und erstmal unsere Erlebnisse in uns immer wieder hervorrufen.

Letzter Tag in Rumänien

Der letzte Tag für Erlebnisse in Rumänien war angebrochen. Wir überlegten, ob wir noch nach Medias fahren wollen. Allerdings war uns allen 4en nicht mehr nach Mittelalterstädten und Kirchenburgen. Wie man so schön sagt: “wir waren durch”. So fuhren wir nach der Mittagszeit für 2 Stunden nochmals nach Sibiu, um ein letztes Mal zu bummeln und Eis zu essen. Bei heißen Temperaturen bewegten wir uns allerdings sehr langsam, besuchten aber doch noch die orthodoxe Kirche.

Am Abend wurde gegrillt – sehr zur Freude der Kinder. Simon und Sven suchten zudem noch Stöcke zusammen, die später als es dunkel war auf dem Lagerfeuerplatz entzündet wurden. Es war eine sehr entspannte Atmosphäre zwischen anderen Gästen des Hauses und den Vermietern im Grünen zu sitzen.

Wie immer ging der Abend vor 22 Uhr zu Ende, denn wie üblich gingen wir mit den Kindern ins Bett. Gerade in der 2. Woche schafften wir es nur selten, die kleine Taschenlampe nochmals anzumachen, wenn die Kinder eingeschlafen waren, da wir oft mit eingeschlafen sind.

Transfagarasan & Fagaras-Burg

Die letzten Tage in Rumänien sind angebrochen. Hier, außerhalb von Sibiu angekommen fallen wir alle in eine Art Antriebslosigkeit. Und dennoch wussten wir, dass wir nur noch 2 Tage haben, die wir das eine oder andere uns ansehen wollen.

So entschieden wir uns – auf Wunsch von Christina – erneut auf den Transfaragasan zu fahren und die Zeit am See zu verbringen. Die Fahrt ist beim 2. Mal lange nicht mehr so spektakulär wie beim ersten Mal, auch wenn der Ausblick immer noch beeindruckend ist. Oben angekommen nahm sich Christina Zeit dem See und der Bergregion nachzuspüren. Bereits im letzten Jahr fühlte sie sich besonders davon angesprochen. Auch dieses Jahr fesselte Christina der See und die Berge. Nur schweren Herzens löste sie sich und wir fuhren gemeinsam wieder (Richtung Norden) den Berg herab.

Wieder im Tal bei 30 Grad Außentemperatur, auf dem Berg waren es ehr 12 Grad, fuhren wir dann doch noch zur Fagaras-Burg. Die Burg ist sehr groß und war für Siebenbürgen der Fürstenhof und sehr wichtig. Außen herum ist man schnell gegangen, im Museum braucht man dann schon länger, wird man durch viele sehr schön renovierte Räume gelotst. Uns hat die Burg sehr gut gefallen.

Am Abend hatten wir alle genügend Zeit zum Entspannen im großen Garten, Fußball spielen und v. a. Essen! Diesen Abend haben wir uns entschieden, von der Pensionswirtin bekochen zu lassen. Das Essen war seeeeehr gut und seeeehr reichlich. Ein Traum! Dazu gab es Schnaps und Wein. Wir Eltern kicherten aufgrund des Alkohols und die Kids kicherten über ihre Eltern. Während Sven irgendwann auf Christinas Schoß einschlief, genossen wir noch das eine oder andere Gespräch mit anderen Gästen.

Sibiu Reloaded

An einem Montag von Brasov nach Sibiu zu fahren war eine Fehlplanung. Alle Museen auf dem Weg (zB. Fagaras) waren geschlossen. Montag eben.
Also sind wir direkt nach dem Frühstück von unserer Pension nach Sibiu in unsere letzte Unterkunft losgefahren. Ohne Zwischenstopp.

Die letzte Unterkunft haben wir etwas abenteuerlich via Facebook Messenger gebucht – es gibt zwar eine Website, aber die Kommunikation war schwierig. Entsprechend waren wir doch etwas aufgeregt was uns nun im Bio-Haus erwartet. Die Aufregung war nicht gerechtfertigt – es ist ein kleiner Traum im Nirgendwo!

Ein wunderbares Grundstück, 2 Hunde, ein ökologischer Eigenanbau von Gemüse – und sehr viel Ruhe haben uns hier erwartet.

Nach einem ersten Ankommen mit Wasser, Kuchen und Schnaps haben wir dann am Abend doch noch einen Abstecher nach Sibiu in Angriff genommen. Zum einen wollten wir die Stadt, die uns letztes Jahr so gut gefallen hat wieder sehen, zum anderen mussten wir ja auch was zum Abendessen besorgen.

Sibiu war mit weniger Touristen deutlich anders, Montagabend eben. Am Wochenende muss wohl das Mittelalterfest gewesen sein, das wir letztes Jahr erlebt haben. Leider ist das Wetter umgeschwungen und wir sind dann recht zügig am kleinen Marktplatz in eine Pizzeria eingefallen. Mit Burger, Pizza und Salat haben wir den Tag ausklingen lassen.

Brasov Erlebnistour

Nach dem schönen Eindrücken von gestern wollten wir unbedingt nochmals nach Brasov rein. Entlang der Reste der Stadtmauer gibt es noch kleine Bastionen und Türme die jeweils durch die Handwerkszünfte betreut wurden. Vorher wollten wir nochmals das Museum in der neuen Synagoge besuchen – Sonntags geschlossen. Doof. Also doch nur die kleine Wandertour um Brasov entlang der Stadtmauer, vorbei an den kleinen Bastionen und Türme der Weber, Goldschmiede und Jäger. Auf dem Weg gab es zur Freude von Sven einige Spielplätze – das hat den Weg kürzer gemacht.

Nach dem es relativ heiß war und Sven und Simon so langsam keine Lust mehr auf Kultur mehr hatten, haben wir den Plan B gezogen: Der Dino-Park in Rasnov. In Erwartung vieler Menschen und kleineren Dino-Figuren im schlechten Zustand haben wir dann den Weg auf uns genommen. Dank dem SUV haben wir an einer schattigen – aber ansonsten nicht wirklich gut zugänglichen Stelle parken können. Die Alternative wäre einer der Restplätze auf dem riesigen sonnigen Parkplatz gewesen.
Der Dino-Park hat uns jetzt eher überrascht: Viele Spielmöglichkeiten und sehr toll ausgearbeitete Dino-Modelle. Die Angabe aus dem Reiseführer “in einer Stunde ist man durch…” konnten wir nicht nachvollziehen. Nach ca. 3h sind wir durch einen plötzlichen Gewitterregen in Richtung Auto gerannt. Alle waren am Ende sehr entspannt und glücklich ausgespielt.

Den Abend haben wir bei sehr gutem Essen im Restaurant Romantica unweit unsere Pension ausklingen lassen.

Ziel Brasov

Es geht weiter nach Brasov – und damit zurück nach Siebenbürgen / Transilvanien.
Brasov hatten wir letztes Jahr auf unserer Reise nach Bran nicht besucht.
Bevor wir aber in die “Großstadt” rein fahren geht es an Brasov vorbei nach Honigberg in die dortige Kirchenburg zu besuchen. Sie gilt als die schönste Kirchenburg. Besonders an der Kirchenburg in Harman ist für uns die erstmalige so wahrgenommenen Vorratsräume und Wohnräume im Falle eines Angriffs. Jede Familie hat in der Befestigungsmauer einen eigenen Raum für die Vorräte und zum Wohnen. Dies hatten wir letztes Jahr so nicht wahrgenommen.
Die Kirche selbst ist sehr schön, eine Besonderheit sind die “Frauenbänke” ohne Rückenlehne. Das ist jetzt nicht eine neue protestantische Auslegung der Bibel sondern eher den sehr schönen Trachten und insbesondere deren aufwändigen Kopf-/Rückenschleifen geschuldet. Damit diese geschont wurden, sollten sich die Frauen nicht anlehnen. Schönheit muss leiden. 😉


Nach Honigberg ging es noch nach Tartlau, gerade nebenan. Die Kirchenburg in Prejmer gilt als die best erhaltene Kirchenburg in Siebenbürgen – sie ist 1998 in des UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen worden und hat noch mehr Räume zur Aufbewahrung und zum Wohnen als Harman.
Funfact war unser kurzes Treffen mit Thomas und seiner Familie – Thomas arbeitet seit ca. 1 Jahr in Rumänien und lebt in Bukarest, Oliver kennt ihn vom fotografieren. Ein netter Plausch und Austausch über Urlaub in Rumänien – leider war es nur kurz.

Weiter ging es nach Brasov um dort die Stadt zu erkunden – zuerst aber mal ins Hotel. Die Pension Gallery hat uns herzlich aufgenommen! Leider mussten wir 2 Doppelzimmer nehmen und die Pension war jetzt doch nicht so nach am Stadtzentrum, dass wir laufen konnten – aber Cronos der Haushund hat uns auch nicht wirklich gehen lassen wollen. Knuddeln war erst mal angesagt!
Nach einer Pause sind wir dann am späten Nachmittag in die Stadt getingelt um festzustellen, dass in Brasov gerade ein Musikfestival stattfindet und der wunderbare Marktplatz leider gesperrt war. Das Standardprogramm mit “schwarzer Kirche“, “schwarzem Turm” und “weissem Turm” haben wir trotzdem durchgezogen.
Erwähnen möchten wir die tolle deutschsprachige Führung in der schwarzen Kirche.


Das Abendessen haben wir dann ganz zufällig in einem relativ neuen Bistro St. John in Brasov eingenommen – ein super Zufall den wir echt empfehlen können.


Mit vollem Bauch sind wir dann noch durch die engste Gasse Brasov (oder Europas?) und der neuen Synagoge zum Auto getingelt.
Wegen dem Musikfestival waren einige Straßen gesperrt – das hat uns zu einigen Irrfahrten und Umwegen geführt. Ging am Ende alles gut und der Ford Kuga passt wirklich durch Straßen mit einer maximalen Breite von 2m. Haben wir extra für euch getestet.