Time to say good bye – Nos vemos

Die Reise geht zu Ende – heute habe ich meinen letzten Tag hier, gehe noch mal in ein Einkaufszentrum und dann zum Flughafen. Am Dienstag Abend gegen 17.00 Uhr werde ich in Muenchen ankommen. Ich freue mich auf das Wiedersehen mit Oli, meiner Familie, Freunden und einfach allen, die meine/unsere Reise verfolgt haben. Auf der anderen Seite verlasse ich aber auch Suedamerika nur ungern, denn viele sehr schoene Erfahrungen und Erlebnisse verbinde ich mit diesem Kontinent.

Daher ist es fuer mich jetzt auch Zeit, einmal zurueckzublicken auf die letzten 2 unvergesslichen Monate.
Im ersten Monat mit Oli zusammen haben wir uns v.a. der Kultur gewidmet, sind aber auch gewandert, haben den Colcan Canyon erklommen, sind ueber die Nasca Lines geflogen, mit dem Boot ueber den Titicacasee gefahren. Weiterhin sind wir mit dem Zug gefahren (besonders die Strecke ganz am Anfang nach Huancavelica war aussergewoehnlich und schoen) und sind ca. 3 Tage, inkl. Wartezeiten im Bus gesessen.

Als ich dann alleine unterwegs war, habe ich wunderbare Lagunen, besondere Bergmassive, Wasserfaelle und Fluesse gesehen. Bin durch Baeche gelaufen und mit dem Bike einem Vulkan entgegengefahren, habe schoene Argentinische Staedte gesehen und Wein gekostet. V. a. habe ich habe auch in fast jeder Stadt wunderbare Menschen kennengelernt, mit denen ich einige Minuten oder Stunden teilen durfte. Insgesamt bin ich insgesamt gut 8 Tage im Bus gesessen (inkl. Wartezeit). Insgesamt habe ich 49 Naechte in 25 Staedten verbracht, den Rest war ich auf Tripps mit Uebernachtungen in Communities oder im Bus.

Es war eine wunderbare Zeit – mit Hoehen und Tiefen, mit Regen und Sonnenschein. 2 Monate, die ich genossen habe und deren Freiheit ich geliebt habe.

Vielen Dank an alle, die mich begleitet haben auf meinem und unserem Weg.

Wir sehen uns wieder in Deutschland – ich freue mich darauf, euch dann persoenlich von der Reise zu erzaehlen und die Bilder zu zeigen….

Hasta luego – nos vemos

Christina

Lima

Gegen 11.30 bin ich gut in Lima angekommen. Das Klima hier ist um einiges heisser und schwuelwarm.

Das Hostal hat mich erst vergessen abzuholen, dann hat mir ein Taxifahrer Kleingeld geliehen, damit ich hier anrufen konnte und dann kamen sie gleich. Das Geld wollte der Taxifahrer natuerlich wieder zurueck haben. Eigentlich hatte er ja gedacht, er koenne mit dem Anruf Geld machen und mich zu einem anderen Hostal fahren (oder wenigstens zum selben).

Das Zimmer ist recht schoen, sehr sauber, hab ein eigenes Bad, ein Handtuch, Seife, Toilettenpapier (okay, das war in Argentinien und Chile auch (fast) normal), aber ein Zimmer fuer mich alleine zu haben, das ist neu! Auf jeden Fall ist es hier relativ ruhig, ich habe das Internet nur fuer mich und habe einen Fernsehr (fast vergessen) und alles fuer mich alleine!

Hier in der Naehe soll es ein Einkaufszentrum geben, da will ich morgen hin und nochmals kucken, ob ich was einkaufen kann. Allerdings muss ich da wieder ein Taxi nehmen, aber kriege ich auch noch hin… Ansonsten gibt es hier nichts zu tun. Aussenrum ist ausser Wohnhaeusern und staubigen Strassen gar nichts, hoffe, ich finde wenigstens eine kleine Tienda, um Wasser usw. einzukaufen oder heute Abend was essen zu gehen.

Ansonsten haette ich im Nachhinein auch den Flug am 25.2. nehmen koennen, so verliere ich jetzt im Grunde einen Tag mit rumsitzen…

Aber gut, kann man nichts aendern und haette der Flug – wie so oft – Verspaetung gehabt, waere ich froh gewesen nochmals zu uebernachten.

Santiago – letzter Tag

Heute morgen bin ich als erstes ins LAN Buero und habe gefragt, ob ich noch die 30 Dollar Steuer in Santiago zahlen muss, muss ich nicht und dann hab ich an denen ihrem Terminal gleich eingecheckt, das ist alles fertig.

Morgen um 6.30 werde ich dann hier abgeholt, um 9.50 geht mein Flug, um 11.50 Lima-Zeit lande ich, werde hoffentlich abgeholt und ins Hostal gebracht. Dann werde ich mal kucken, ob es wirklich diese Mall gibt und ob sie Internet haben. Am Montag um ca. 16.30 werde ich dann Richtung Flughafen fahren, wenn ich schon einchecken konnte vorher, dann erst spaeter, um 19.30 geht der Flieger los (alles Lima-Zeit).

Tagsueber bin ich heute in 2 Museen gewesen und will dann nochmals los auf einen Huegel hier, Fotos habe ich keine gemacht, da die Stadt zum Geniessen, aber nicht zum Fotografieren ist. Zudem wurde der Kanadierin am ersten Tag gestern in Santiago (und ich ganz Chile) gleich mal der Foto aus der Hand gerissen und geklaut, das Baendchen ums Handgelenk hat da auch nicht genuetzt.

Das Hostal hier hat eine herrliche Ruhe, jeder sitzt irgendwo rum, total entspannt und sehr schoen!

Valpariso – verabschiedet sich mit einem Laecheln

Der Blick vom Hostal gestern Abend bei Nacht und heute Morgen, hindurch durch die Haeuserreihen hinaus aufs Meer und den Hafen, war wirklich sehr, sehr schoen! Hatte eine wirklich schoene Atmosphaere.
Nach dem kleinen Fruehstueck habe ich mich auf den Weg gemacht und bin mit einem Laecheln verabschiedet worden, die Frau im Bus, die mich mich zum Hinsetzen trotz Rucksack eingeladen hat und mir dann noch bis zum Bahnhof geholfen hat oder der Mann, der singend an mir vorbei lief und ein freundliches “Buen dia” mir zurief.
Im Bus zum Terminal habe ich dann erst die Alleen und das Gruen in den verschiedenen Strassen wahrgenommen, genauso wie die Plaetze.
Die Stadt hat verschiedene Gesichter, ich wuensche ihr, dass sie die schoenen Gesichter auch behaelt…

Auf der Rueckfahrt nach Santiago de Chile ging es wieder hinein in die Anden, vorbei an grossen Weinhaengen, in denen mitten drin eine riessige Finca steht, in weiss mit viel Prunk, zum Haus hin fuehrt meistens eine schoen bepflanzte Allee.

Hier in Santiago bin ich dann sehr gut mit der Metro zum Hostal “Eco Hostal” gekommen, in der Metro habe ich mich fast wieder zu Hause gefuehlt. Die Stadt ist warm, aber erscheint mir gerade nicht heiss. Nun habe ich noch knapp 2 Tage Zeit sie zu erkunden. Mal sehen, was mich erwartet!

Update am Nachmittag: Diese Stadt gefaellt mir wirklich sehr gut, sie ist geschaeftig, aber nicht stressig und die Innenstadt auch sauber (im Gegensatz zu den Aussenbezirken). Das Hostal ist relativ zentral und so kann ich auch bis ins Zentrum laufen. Vorhin war ich auf einem nahe gelegenen Markt einkaufen, haufenweise Obst und Gemuese….bin echt froh, dass ich heute schon hier her bin!

Valparaiso – eine weitere chilenische Stadt

Nach einer verspaeteten Abreise mit dem Bus in Valdivia bin ich in einem echt guten Bus hier her nach Valparaiso gefahren. Es gab um 23 Uhr sogar noch Abendessen, ach ja, das ist hier ja normal (sowohl in Argentinien als auch in Chile). Mit meinen 19.00 Uhr bis 20.00 Uhr Abendessen bin ich da eine echte Ausnahmeerscheinung.

Gut, der Bus war also okay, dafuer war meine Busnachbarin mit einem ca. 8 Jahre alten Jungen unterwegs, der natuerlich keinen offiziellen Sitzplatz hatte und sich daher mit ihr den Platz teilte. Anfangs dachte ich, da koennte ich nie zur Ruhe kommen, ging dann aber doch. Schlussendlich bin ich gegen 10.30 Uhr hier angekommen und bin zu meinem Hostal, das zum Glueck wieder ein freies Internet hat!

Die Stadt selbst ist wirklich besonders, da sie auf vielen Huegeln gebaut ist und man mit insgesamt 14 Aufzuegen hoch fahren kann (aber man kann natuerlich auch laufen). Das Gebiet Cerro Alegre und Cerro Concepcion, in dem sich mein Hostal befindet, sind die schoensten Teile, in denen sich auch die Altstadt befindet. Die Strassen sind sehr ordentlich, sauber und winden sich den Berg hoch, viele der Haeuser sind farbig renoviert. Es heisst, dass hier die Studenten und Kuenstler leben und lebten, daher gibt es hier Galerien und kleine, wirklich schoene Strassencafes und keinen Verkehr.
Aber der Rest der Stadt? Na ja, ich weiss nicht…viel Verkehr und ein paar einzelne Plaetze, an einigen Strassen gibt es gemuetliche Restaurants und Cafes, aber dann hoert es langsam auf. Ja, die Stadt ist besonders, aber schoen? Jetzt, wo ich die argentinischen Staedte kenne muss ich sagen: nein!

Aus meiner Sicht haben sowohl Valdivia als auch Valparaiso an Scharm verloren, werden an einzelnen Stellen etwas renoviert, aber im Gesamten verfallen sie dann doch langsam. Sie lebe(t)n von der Schoenheit der Kolonialzeit, aber die Zeit scheint langsam vorbei zu gehen….gleichzeitig hat z. B. Valparaiso auf dem einen oder anderen Huegel mit Kriminitaet zu kaempfen (ich wurde z. B. von einem Polizisten angehalten und drum gebeten, ausschliesslich bis zum Museum zu gehen und dann zurueck, da es weiter oben gefaehrlich ist).
Wie gesagt, einzelne Strassenzuege werden renoviert, aber ob das reicht?

Valdivia – Ausflug nach Niebla, Las Molinos

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die einen erfreuen. So war es heute die nette Italienerin, die ich in “Torre Suiza” kennengelernt habe, da sie in meinem Dorm geschlafen hat. Und genau sie traf ich heute wieder als ich aus meinem Minibus ausgestiegen bin. Leider war sie gerade im Begriff einzusteigen und so hatten wir keine Zeit zu reden. Aber es war genau dieser eine kleine Moment, der in mir ein glueckliches und erfuelltes Gefuehl erzeugt hat – ein “danke, dass ich hier vorbeikam”.

Mein Ausflug in das Dorf “Niebla” war recht schoen, es ist genau das Dorf bei dem die Fluesse ins Meer fliessen. Von dort aus gibt es Boote, die auf die andere Flussseite fahren, nach “Corral”. Das Dorf hat eine Art kleine Festung zur Abwehr, auf der anderen Seite gibt es auch noch Reste davon. In Valdivia fanden wichtige Schlachten zur Unabhaengigkeit Chiles statt, an die immernoch erinnert wird.

Danach fuhr ich noch ein kleines Eckchen weiter nach “La Molinos”, einem Dorf mich einem schwarzen Lawastrand. Heiss war es heute und so habe ich den Schatten gesucht und gelesen.

Heute Abend war ich noch in einer kleinen Mall hier ums Eck bummeln und bin in einem Laden gelandet, der auch “Das Depot” haette heissen koennen und habe mich echt wie in Muenchen oder Wuerzburg gefuehlt, mit lauter schoenen Glaesern, Dekowaren, Vorhaengen…kleinen Schraenken… man kann sich hier echt schoen einrichten, nur ist alles grob ueberschlagen um einiges teurer als in Deutschland.

Nun bin ich wieder zurueck und fertig fuer die Abfahrt nach Valparaiso heute Nacht – meine letzte lange Fahrt!

Werde ich glaube ich irgendwie vermissen, einmal dran gewoehnt kann Bus fahren auch schoen sein. Was mache ich nur in Deutschland, wenn ich diese ganze Zeit im Bus nicht mehr habe….

Valdivia – die Stadt

Die einen lieben diese Stadt, die anderen moegen sie gar nicht… und ich – ich finde sie an manchen Stellen ganz nett und schoen, so an der Flusspromenade z. B., aber wirklich Scharm hat die Stadt nicht. Mit aufgebaut wurde die Stadt mit Deutscher Hilfe und so sind auch die Museen, in denen ich heute war, mit Deutschen Persoenlichkeiten gespickt.

Heute Mittag habe ich noch eine kurze Bootstour auf dem Fluss gemacht, war auch nichts ueberwaeltigendes dabei.

Morgen werde ich noch an ein kleines Dorf an der Flussmuendung zum Meer fahren, dort gibt es dann auch noch Befestungswaelle anzusehen.

In der Nacht geht es dann weiter zu meiner letzten Stadt – nach Valparaiso, dort werde ich am naechsten Tag ankommen und noch 2 Tage verbringen, bevor ich dann freitags abends oder am Samstag frueh nach Santiago fahre.

Villarica – Parque Huerquehue

Der Tag hat frueh begonnen – bereits um 6.30 Uhr stand ich auf und genoss das hervorragende Fruehstueck im Hostal. Frischer Yoghurt ist einfach hervorragend, zusammen mit Fruechten – lecker 😉 .
Dann ging es zusammen mit Tina und Rolf, 2 Deutschen aus dem Hostal, los mit dem Bus bis zum Nationalpark Huerquehue, um dort zu wandern. Angeschrieben war die Tour mit 3,5 h – weit gefehlt, das haben wir recht bald gemerkt, denn wir haben um einiges laenger gebraucht. Dafuer hat uns aber auch keiner getrieben, der Bus fuhr ja sowieso erst um 17.30 Uhr zurueck (und dass wir den um 14.30 Uhr nicht schaffen wuerden, das merkten wir schnell). Also genossen wir die Lagunen und ruhten uns aus. Der Weg nach oben war allerdings anstrengend, aber zum Glueck waren wir im Wald und so war es kuehl genug.
Der Ausblick auf diese Ruhe und Ausgeglichenheit der Natur hat uns auf jeden Fall entschaedigt fuer den Weg.
Erst gegen 19.30 Uhr waren wir wieder zu Hause, muede, hungrig und schmutzig – ich war froh, dass von meinem selbst gekochten Essen noch etwas uebrig war, so konnte ich mich gleich ueber meinen Reissalat hermachen, Duschen war spaeter dran 😉 .

Der Montag sieht entspannter aus. Meine leichte Erkaeltung will ich etwas auskurieren und mein Busticket organisieren, am Dienstag Vormittag geht es dann auf zu naechsten Stadt, nach Valdivia.

Villarica – Biken

Heute habe ich es endlich wahr gemacht und hab mir ein Bike vom Hostal gemietet. Dazu gab es eine super Karte mit Schwierigkeitsgrad, genauer Beschreibung und Plan. Insgesamt konnte ich auch ca. 8 Routen auswaehlen, echt klasse.
Nach dem hervorragenden Fruehstueck mit selbstgebackenem dunklen Brot, Muesli, frischem Joghurt und Fruechten ging es dann los.
Frisch war es nur die ersten paar Kilometer, nachdem mir auch schon mein Po weh getan hat, da es ein Herrensattel war, danach wurde es dann sehr holprig. Die Seitenstrassen in die Pampa rein sind nicht geteert, werden auch von Autos befahren und sind seeeehr unangenehm zu fahren, auch mit dem Bike. Daher ging es nur langsam voran, dafuer war die Strecke umso schoener und ich bin direkt auf den aktiven Vulkan Villarica zugefahren. Um die Spitze sieht man immer ein bisschen Rauch.
Auf dem Rueckweg habe ich die Strecke veraendert und bin an den schwarzen Lawastrand (mit Steinen und Sand) gegangen und habe mich ausgeruht.

Morgen gehe ich mit einem Deutschen Paar in den Nationalpark wandern…

San Martin – Vulkan Lanin / Fahrt nach Chile

Gestern ging es zu einer sehr schoenen Tour zu einem See und in den Nationalpark Lanin, dem Vulkan. Ist schon gigantisch, wenn er da so auf einmal in der Gegend steht. Und das Wasser des Sees ist klar und rein! Die Bilder, die ich gerade erst hoch lade, beweisen es!
Erst dachte ich, die Tour werde “bloed”, da das Alter der anderen Gaeste weit ueber meinem war, aber stattdessen waren viele besonders lieb, wollten wissen woher ich komme.
Anstatt mit allen Mittagessen zu gehen habe ich die Zeit genutzt und bin am See spazieren gegangen – fantastisch! Und in einer windstillen Ecke habe ich mich hingesetzt und einfach auf den See gekuckt. Hier das Bild dazu!

Blick von meinem windgeschuetzten Platz

Heute bin ich um 5.00 Uhr aufgestanden, denn um 6.00 Uhr ging mein Bus nach Chile. Obwohl die Busfahrt nicht lange war, ging sie mir irgendwann echt auf den Senkel. Wir haben 1 h “verloren”, da wir auf andere Gaeste warten mussten und sind danach oft im Schneckentempo vorwaerts gefahren, weil die Strasse so schlecht war bzw. Baustellen sind.
Dafuer wurde ich mit folgendem Blick entschaedigt (mehr der Bilder gibt es uebrigens unter dem eigens eingerichteten Fotoalbum, rechts in der Menueleiste findest du den Link):
Morgendlicher Blick auf den Vulkan Lanin

Die Grenze war dann auch Klasse. Direkt unterhalb des Vulkans sind die Grenzen, erst die von Argentinien, danach die von Chile. Fuer Argentinien wurde jeder einzeln aufgerufen und musste sich in die Reihe stellen. Nachdem alle den Stempel hatten und wieder im Bus waren, kam einer rein und pruefte, dass wir auch alle unsere Unterlagen in der Hand halten, danach kam der naechste rein mit einem Spuerhund, der glaube ich einfach nur gelangweilt war, und pruefte den Bus, gefolgt von einem Zoellner, der unmotiviert einige kleine Taschen oeffneten. Haette sich ja ein Schwerverbrecher verstecken koennen oder jemand hat da seine Kilos an Kokain drin.
Ein paar Meter weiter auf der chilenischen Seite ging es dann weiter. Alle raus, unkoordiniert anstellen und Stempel holen, danach den Zettel, mit dem ich schwoere, keine Fruechte, Tiere, Kaese, Milch, etc. einzufuehren, bei der naechsten Stelle abgeben. Mittlerweile war alles Gepaeck vor dem Gepaeckband abgeladen und wurde wie am Flughafen einmal durchgescannt. Und danach wurde dann alles wieder eingeladen – das Ganze an der Grenze dauerte glaube ich eine gute Stunde.
Ein Wunder, dass ich doch noch ankam!
Dafuer erwartete mich in Villarica ein super Hostal, das vom Flair her an das erinnert, das ich in Bariloche hatte. Es heisst “Torre Suiza” und wird von einem schweizer Paar gefuehrt, die mit dem Bike um die Welt gefahren sind. Das Haus besteht aus Holz und knarrt immer, wenn irgendjemand irgendwo laeuft. Morgen miete ich mir von ihnen ein Bike, eine Tour mit einem schoenen Plan erhalte ich morgen von ihnen. Hier werde ich erstmal bleiben und erst in ein paar Tagen weiter machen. Das Doerfchen ist ein wenig touristisch, aber nicht so schlimm wie z. B. Pucon ein paar km weiter, was man an den Preisen hier nicht sieht. Wie jeder gesagt hat – Chile ist teuer!

Lasse mir die Laune dennoch nicht vermiesen und freue mich auf die letzten Tage in der Sonne und Waerme!