Urlaub 2019 – Vorbereitungsstress

Ähnlich wie 2018 wollen wir dieses Jahr auch wieder nach Rumänien reisen.
Diesmal soll es aber gaaaanz anders werden, hatten wir uns letztes Jahr überlegt.

Anstelle getrennt an-/abzureisen und sinnlos 1.500km auf der Autobahn zu verbringen + einem Flug von München nach Rumänien, dazu noch die besonderen Herausforderungen der Rumänien Straßen die ggf. nicht ganz deckungsgleich zu deutschen Autos sind, hatte wir schon letztes Jahr nach der Rückkehr beschlossen: 2019 fliegen wir alle und nehmen uns einen Mietwagen.

Was für eine doofe Idee…!!!

Fangen wir mit dem Flug an – erste Buchung im Januar bei der rumänischen Fluggesellschaft Tarom von München nach Sibiu. Alles gut! Termine/Zeiten und Preis passen.
Ein paar Wochen später der Anruf vom Reisebüro: Ähm, Tarom hat den Flug annulliert – die Strecke wird nicht mehr bedient.
Also jetzt Lufthansa – was aber nicht mehr ganz so einfach ist da die Abflugzeiten suboptimal sind. Nein – um 06:00 mit 2 Kindern abzufliegen machen keinen Spaß. Neuer Anlauf: Termine gut, Zeiten gut, Preis naja…
Ein paar Wochen später der Anruf vom Reisebüro…. der Rückflug wurde annulliert, wir brauchen einen neuen Termin, zB einen Tag später. Hier auch wieder: Abflug um 06:00 in Sibiu? No way!
Der Flug ist in ein paar Wochen – das Reisebüro hat also noch etwas Zeit uns anzurufen.
Zu guter Letzt haben wir noch bei Atmosfair unseren CO2-Ablashandel vorgenommen, es ist ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber besser als nix.

Mietwagen. Man nehme die Webseite eines bekannten Mietwagenvermittlerts, gebe die Daten ein, die Wunschgröße (Clio sollte es nicht sein…), Zweitfahrer, Versicherung… und bekommt dann mal eine Hustenanfall!
Mit freundlicher Unterstützung unserer Kollegen in Cluj haben wir dann einen lokalen Mietwagenanbieter gefunden bei dem die Schnappatmung sind noch in Grenzen gehalten hat. Wir sind jetzt gespannt ob wir wirklich einen Dacia Duster 4×4 bekommen oder doch eine Pferdekutsche. Geländegängig sind beide.

Reisetour & Planung. 2018 haben wir alles Online gemacht. Suche, Planung, alles. 2019 haben wir tatsächlich einen Reiseführer gekauft. Das war auch besser, aber perfekt ist noch was anderes. Die mächtigste Buchungsplattform für Hotels ist eben Booking – eine “lokale” Alternative gibt es nicht.
Unser Versuch direkt zu buchen (der Schwabe könnte ja ein paar Euro sparen) hat dazu geführt, dass wir Ende Juli feststellen mussten, dass unsere Buchung im August nicht angekommen ist. Wir saßen also gerade mal so spontan ohne Hotel auf einer Teilstrecke da! Mist! Es war einaufgeregter Nachmittag in dem wir versucht haben zu retten was zu retten geht. Die Tour hat sich verändert – ggf. ist es so ja sogar noch besser.
Merke: In Rumänien ist eMail nicht so verbindlich wie in Deutschland… besser mal anrufen!

Das mit dem Gepäck wird auch spannend. Man kann für 2 Wochen ja nicht einfach alles mitnehmen. Weniger ist mehr. Also brauchen wir mind. 2 mal die Möglichkeiten Wäsche zu. waschen. Oliver muss bei seinem Fotoequipment etc. sparen. Die Kids an Büchern und Spielsachen. Wir haben aber auch gelernt! Roller? Braucht es nicht. Sandelsachen für Schwimmbad? Nee. Einschränkung und Limitierung ist angesagt. Weniger Gepäck zur CO2 Reduktion und für den kleinen Mietwagen.

2019 geht es in die Karpaten und die Walachei. Wir sind schon sehr gespannt ob der Teil von Rumänien uns genauso gefällt wie Transilvanien / Siebenbürgen 2018. Dazu haben wir das Reisekonzept im Gegensatz zu 2018 umgestellt. Anstelle nur zwei Hotels zu buchen und von dort Tagestouren zu machen wird 2019 ein Roadtrip von Hotel zu Hotel. Weniger lange Tagestouren, mehr Berge, mehr wandern, weniger Autofahren. Mal sehen.

Wir sind jetzt sehr gespannt und fiebern unserem Abflug schon sehr entgegen!

P.S.: Auch dieses Jahr haben wir es geschafft an unserem Hochzeitstag unterwegs zu sein… 😉

Urlaub auf dem Bauernhof

Nach den gut 2 Tagen in Bamberg machte sich Oliver mit Sven auf den Weg zu unserem Urlaubsziel, dem Bauernhof Leykauf, zwischen Bamberg und Bayreuth. Pascal und Lucia fuhren mit Freunden aus Poing zurück nach Hause.

In einer schönen Ferienwohnung packten sie ihre Koffer aus und fuhren mit einer alten Lokomotive. Gegen Abend kamen endlich Simon und Christina zu ihnen, die von Stefan bei strömendem Regen gebracht wurden.

Am Dienstag war das Wetter bereits etwas schöner und so erkundeten wir an dem Tag den Hof und die Umgebung, gingen Einkaufen und genossen die Ruhe.

Im Laufe der nächsten Tage fuhren wir zum Felsengarten Sanspareil, fuhren nach Bamberg und nach Streitberg inkl. einem Spaziergang durch die Sinderterrassen, zur Streitburg und zur Ruine Neideck.

Simon im Krankenhaus

Wie schon kurz erwähnt im vorherigen Artikel begab sich Simon am 20. Mai ins Krankenhaus zu einer vollständigen Entfernung seiner Mandeln. Die Historie ist lange. Wie einige wissen ist Simon mit 2 1/2 an der Krankheit PFAPA erkrankt. Wir versuchten weit ab von der Schulmedizin (Cortison wäre einzige Möglichkeit) in der Homöopathie Hilfe zu finden und wurden bei einem hervorragenden Arzt fündig. Simons Schübe setzten aus und mit 3 1/2 kamen sie für ein halbes Jahr noch einmal. Seitdem war Ruhe. Im Sommer 2018 hatten wir den Verdacht es wäre wieder gekommen, aber dann war wieder Ruhe bis Januar 2019. Nun mit knapp 10 trafen wir die Entscheidung die Mandeln entfernen zu lassen. In München und Umgebung ist das gar nicht mehr so leicht. War die Mandel-OP früher doch nahezu Standard bei jedem Kind, so muss man heutzutage einen Arzt finden, der die Kinder überhaupt noch operiert. Die einzigen, die dies noch machen sind die Ärzte des Schwabinger Krankenhauses. Dort sind wir also vorstellig gewesen. Wir mussten uns nicht erklären und dafür kämpfen, dass sie entfernt werden würden. Der Arzt kannte die Krankheit und der OP-Termin war kurz darauf vereinbart. Montag früh um 7 Uhr (Simon) nüchtern brachte uns (Christina & Simon) Opa Walter in die Klinik. Er blieb dankenswerter Weise bei uns. Opa hatte versprochen für Simon an dem Tag da zu sein. Und das war sehr schön!!

Es dauerte bis ca. 8:45 Uhr bis Simon auf sein Bett durfte und wir in den Aufwachraum fuhren. Dort warteten wir eine weitere Stunde bis Simon endlich in den OP geschoben wurde. Eine weitere Stunde warteten Opa und Christina bis der erlösende Anruf kam, dass Simon im Aufwachraum auf uns warten würde. Eine lange Zeit schlief er noch bis er wirklich die Augen öffnete. Erst gegen 13 Uhr kamen wir ins Zimmer, wo er sich erholte.

Christina blieb die gesamte Woche bei Simon im Krankenhaus. Simon hatte starke Schmerzen und wurde mit Medikamenten regelrecht zugepumpt. Leider mochte er das Eis nicht essen, so wie das meiste Essen dort, das er serviert bekam. Die letzte Nacht erlebte Simon alleine im Krankenhaus (von Freitag auf Samstag). Allerdings blieb Papa ganz lange am Abend bei ihm und wartete bis er endlich schlief. Sehr schön war der Kontakt mit den Zimmergenossen. Er war nie alleine im Zimmer, diese Abwechslung tat ihm sehr gut. Außerdem blieb durchaus auch Zeit mal gemeinsam das eine oder andere Spiel zu spielen.

Leider blieb es nicht bei diesem einen Krankenhausaufenthalt. Als er zu Hause war kam er recht schnell zu kräften und bereits 11 Tage nach der OP fuhr er mit dem Fahrrad rum, am Tag danach war er in der Schule. Eine knappe Woche mit teils sehr hohen Temperaturen verging, insgesamt waren es 2 1/2 Wochen nach der Operation und wir dachten nicht mehr wirklich daran, dass noch etwas passieren könnte. Gerade als Pascal abends auf die Kids aufpasste kam der Anruf “Simon blutet.” Wir fuhren heim und dann recht schnell weiter ins Krankenhaus. Die Ärzte sagten: “Gut, dass sie da sind. Es ist noch rechtzeitig, es kann durchaus lebensbedrohlich werden.” 2 Zugänge und viel … das behalte ich lieber für mich ... später und wir befanden uns auf der Wachstation neben 2 verunfallten Kindern. Der Oberarzt wurde gerufen. Es wurde geklärt, ob er aufgrund der nicht aufhörenden Blutung nochmals in den OP muss. Wir hatten Glück: Die Blutung hatte doch noch rechtzeitig aufgehört und wir (Christina & Simon) durften endlich schlafen.

2 Nächte blieb Simon im Krankenhaus, wobei Christina die 2. Nacht nach Hause fuhr. Es war Samstagmorgen gegen 9 Uhr als Christina wieder im Krankenhaus war, ca. 11 Uhr durften wir gemeinsam das Haus verlassen. Aber: die Ärzte wussten, dass mittlerweile Pfingstferien waren und wir eigentlich mit dem Rest der Familie in Bamberg sein wollten. Wir mussten alle diese Kröte schlucken, getrennt zu sein und auch noch ein paar Tage zu bleiben, denn wir hatten ein Transportverbot ausgesprochen bekommen.

Zusehens viel es allerdings Sven schwer, ohne uns auszukommen und so wagten Simon und Christina sich am Montagnachmittag auf den Weg per S-Bahn bis München, von dort per ICE bis Nürnberg, nochmals per Zug bis Erlangen (mit einer HNO Hauptabteilung, sehr wichtig!!) und das letzte Stück per Auto, gefahren von Stefan! Viiiiielen Dank!

Unser Urlaub selbst ist dann doch wieder eine andere Geschichte 😉

Sächsische Schweiz

Das Familientreffen in Dresden nutzen wir, um noch mit Simon und Sven zwei weitere Tage in der sächsischen Schweiz zu verbringen.

Das Angebot für Familien und Kinder ist groß und so fiel es uns eine Entscheidung schwer. Am Ende haben wir spontan auf die Kids reagiert und sie mit einbezogen in unsere Pläne.

So haben wir Lucia, Moni & Gordan, Jenny & Brittany zu einem Kurztripp nach Prag verabschiedet, sie und auch Andrea & Jens würden wir nochmals wiedersehen. Wir selbst checkten im Gästehaus aus und nutzen die Zeit, um die nahe gelegene Standseilbahn mit den Kindern runter zu fahren. Aber wo man runter will muss man erst mal rauf – und das ging gut, so früh am Morgen waren wir noch gut ausgeruht. Die idyllischen großen Gärten von Loschwitz beeindruckten Christinas “Grünes Herz” und zeigten wie schön Vorgärten aussehen können. Die Fahrt nach unten war jedoch kurz und dennoch gerade für die Kids spannend.

Nach diesem ersten kleinen Abenteuer fuhren wir zur Bastei und wanderten die letzten 3 km bis zum “Touristenstützpunkt”. Wir Erwachsene wären in einer guten halben Stunde dort angekommen. Nachdem Sven auf halbem Wege in der Trage aufwachte, brauchten wir für die übrige Strecke spürbar über 1 h, währenddessen Stöcke gefunden, in Pfützen gepanscht und tolle Aussicht genossen wurde. Die Bastei selbst war gut besucht und Christina “machte sich mehr als einmal ins Hemd” aufgrund der Höhe. Die Aussicht bleibt fantastisch. Den Rückweg nahmen wir mit dem Bus bis zum Auto und ließen in Pulsnitz (unser Stützpunkt für die beiden folgenden Übernachtungen) den Abend am Spielplatz ausklingen ehe wir mit Jens und Andrea erneut Abendessen gingen.

Nun war der letzte Tag angebrochen, den wir auf der Suche nach Elsa und Anna (ihr wisst schon, Film “Frozen”) und dem Gespenst auf Burg Stolpen verbrachten. Sven weiß von seinen Kindergarten-Freundinnen einiges über Elsa und Anna und sucht schon lange deren Schloss und nach der Antwort, ob sie auch eine Küche haben. So wählten wir die Burg Stolpen und fanden tatsächlich die Küche von Anna. Allerdings blieb Sven den Tränen nahe als er feststellte, dass Anna und Elsa nicht da waren. Dafür haben wir das Burggespenst gesehen und haben vom hohen Aussichtspunkt eines Turmes schauen können.

Den Besuch im kleinen, idyllisch gelegenen Schloss Rammenau verschlief Sven allerdings in der Trage. Wir genossen den ruhigen Rundgang durch das Schloss und dessen Garten ehe wir alle wieder auf dem nahe gelegenen Spielplatz lebendig wurden.

Den letzten Abend kamen die Prag-Besucher wieder zurück und wir konnten uns nochmals über die Erlebnisse austauschen. Donnerstagmorgen war Abreise und wir brachten Lucia auf dem Weg nach Karlstadt in Bayreuth zum Bus.

Oliver fuhr am Freitag weiter nach Bönnigheim währenddessen Christina mit den Kids bei Oma und Opa blieb.

Familienfest in Dresden

Von langer Hand geplant von den 3 Geschwistern (Oliver, Uwe, Moni) und deren Cousine Andrea war das große Familientreffen der Familie Schlecht und Anhang. So machten wir uns alle im Laufe des Freitags vor Pfingsten auf den Weg nach Dresden.

Den mit Abstand längsten Weg haben Moni, Gordan, Brittany und Jenny auf sich genommen. Sie flogen aus Lutrell (Tennessee, USA) den weiten Weg bis Frankfurt um “die letzten Kilometer” bis Dresden am Samstag per Auto zu fahren.

Uwe machte sich gemeinsam mit Sarah, Göksel und Ela von Bönnigheim auf den Weg, während wir zu 7. (Oli, Christina, Pascal & Selina, Lucia, Simon und Sven) aus München in unserem Alhambra – ohne Thule Dachbox (sorry Familie, der Insider muss sein) am Freitagnachmittag nach Dresden fuhren. Die Stimmung im Auto war ausgesprochen gut, Witze wurden gerissen, die “Großen” nutzten aber auch die Zeit für diverse Lernaktivitäten, während Simon glücklich war nach der letzten Probe endlich Ferien zu haben.

Kurzum: Bönnigheim und München trafen sich in Dresden in unserem wunderbaren Gästehaus Loschwitz gegen 20:30 Uhr. Nach eifrigem Hallo steckten wir die “Kleinen” ins Bett, währenddessen alle anderen das Wiedersehen bei Italiener begingen.

Der Samstag war zur freien Verfügung, den wir “mit den Kleinen” im Karl-May Museum verbrachten. Die “Großen” erkundeten alleine bei schönsten Frühlingstemperaturen die Stadt. Gegen Abend kamen “die Amerikaner” an und wir grillten gemeinsam bei Andrea und Jens in Pulsnitz.

Sonntagmorgen stiegen alle 17 in den ersten Hop-on Hop-off Bus Richtung Stadt. Für uns (Oli und Christina) war es ein herrliches Wiedersehen mit “schau mal, da waren wir Brötchen kaufen und dort war….”. Haben wir doch vor knapp 5 Jahren hier wunderbare Tage verbracht. Zwischendurch teilte sich die Gruppe, die Stadtführung am späten Nachmittag durch den Zwinger erlebten wir jedoch wieder gemeinsam. Mit dem einen oder anderen Sonnenbrand und müden Beinen fuhren wir eine letzte Runde im Bus bis wir im Restaurant Waldschlösschen uns zum wohl verdiente Abendessen zusammen setzten.

Bei heißen Temperaturen nahmen wir am Pfingstmontag zunächst das Auto, um gemeinsam im Großen Garten mit der kleinen Dampflokomotive den Park zu erkunden. Die Zeit verging viel zu schnell, denn wir wollten auch noch in der Stadt mindestens eine der 2 kleinen Stadtführungen mitmachen. Die Führung “rund um die Frauenkirche” schafften wir und es lohnte sich wirklich diese mitzumachen.

Das Wochenende war fast vorbei. Selina und Pascal mussten wieder zurück nach München, um die Uni nicht zu verpassen. Uwe war mit Sarah, Göksel und Ela bereits am Montagvormittag gefahren. So blieben wir in kleinerer Runde gemeinsam mit Lucia, Simon & Sven, Moni, Gordan, Jenny & Brittany, Jens & Moni und aßen ein letztes Mal in einem der schönen Biergärten am Ufer der Elbe unterhalb des “Blauen Wunders”.

Das nächste Treffen findet 2019 statt – Oliver und ich nehmen die Organisation und haben schon so ein paar Ideen für Lokationen im Kopf.

Nikolausi in Poing!

 

 

 

 

 

Wir wünschen allen eine ruhige Weihnachtszeit mit vielen kleinen Adventsgeschenken, -Gesprächen und -Feiern!

Der Nikolaus hat uns allen kleine Süßigkeiten gebracht. Dieses Jahr erstmals haben die 2 kleinen Kinder nach Christinas Kindertradition je eine Rute erhalten mit Süßigkeiten dran. Simon freute sich darüber hinaus noch über ein paar neue Handschuhe und Falke-Wandersocken. Sven bekam erstmals seine eigenen richtigen Malstifte.

PS: Auch wenn es auf dem Bild nicht ganz so aussieht. Die Schuhe sind tatsächlich geputzt, manchmal ist der Schmutz hartnäckiger….

Basentreffen

Nach langer Planung war es dieses Wochenende soweit – wir trafen uns in Bönnigheim mit Uwe & Ines, Andrea & Jens, Luca & Domenic zum großen Basentreffen. Freitagnachmittag war Anreise und Ankommen in unserer wunderbaren Ferienwohnung bei Familie Krapf ein paar Minuten außerhalb von Bönnigheim. Einen ruhigen Ausklang des Tages genossen wir bei Pizza im Garten von Uwe & Ines.

Samstag fuhren wir gemeinsam in den nahe gelegenen Freizeitpark Tripsdrill. Dies ist ein wunderbarer Park mit ganz vielen kleinen und größeren Fahrgeschäften, die sehr liebevoll gestaltet sind wie z. B. der Gugelhupf, die Kaffeetassen, Suppenschüsseln, die Weinfässer. Für die ganz kleinen Kinder sind zudem sehr lustig die Enten-Wasserfahrt, die Moggelesbahn, jegliche Brunnen, die Schmetterlings- und Wiegen als Hochbahnen und und und. Apropos Wasser: es gibt die Mühlwasserbahn mit einer kleinen Abfahrt in den See und den dazugehörenden „großen Bruder“ die Badewanne. Uns hat der Waschzuber (eine Familienfreundliche Wildwasserbahn) sehr gut gefallen. Der Spaß für die ganz Mutigen ist das Mammut, eine Holzachterbahn, und die Karacho. Der Tausenfüßler wiederum ist eine kleine Kinder-Achterbahn. Eigentlich dürfen in die meisten größeren Fahrgeschäfte nur Kinder ab 3 Jahren, aber sie sind doch sehr kulant und machen nicht nur ein Auge zu. Der ältere Teil besitzt viel Bäume und geschwungene Wege, die Schatten bieten, das hat uns ganz besonders gut gefallen. Die Besonderheit des Parks besteht auch darin, dass große Puppenfiguren Geschichten oder auch alte Handwerkskünste erzählen. Es ist ein wenig so wie die Darstellung der Märchen im Märchenpark in Wolfratshausen.

Die „Großen“ – also Lucia, Pascal, Luca, Domenic und Jens erkundeten selbständig den Park während wir mit Simon und Sven langsam von Attraktion zu Attraktion gelaufen sind. Es war ein langer und anstrengender Tag mit lachenden Kinderaugen und nassen T-Shirts – ein wunderbarer Ausflug.

Der Hunger war am Abend groß als wir uns nochmals alle zusammen zum gemeinsamen Grillabend im Gästegarten unserer Ferienwohnung trafen. Andrea, Uwe und Ines, die zu Hause geblieben sind, haben hierfür alles vorbereitet. Herzlichen Dank dafür! Die „Großen“ jagten zu späterer Stunde mit Ballspielen über den Platz, die Kleinen sprangen zwischen drin herum und wir genossen die gemeinsame Zeit, unter anderem auch mit Moni, die wir per Skype zugeschaltet haben.

Am Sonntag nach dem Frühstück mussten wir wieder unsere Sachen packen und traten den Heimweg an, sicher fuhr uns Pascal nach Hause und wir hatten alle noch Zeit wieder in Ruhe anzukommen.

Seeräuber Simon

Simon macht nun seit ein paar Wochen regelmäßig einen Schwimmkurs. Jeden Sonntagnachmittag fahren wir mit ihm nach Vaterstetten und ermöglichen ihm seine Fähigkeiten im Wasser zu verbessern. Schwimmen gelernt hatte er schon vor 2 Jahren und auch das Seepferdchen hat er schon einige Zeit. Seine Technik und sein Durchhaltevermögen aber waren nicht ideal und da er gerne schwimmen geht, wollten wir ihn gerne etwas motivieren und fördern. Nachdem sein Schulfreund in der selben Halle seine Vereins-Schwimmstunden hat, ist er begeistert und jeden Sonntag gerne im Wasser. Es ist ein moderater Schwimmkurs. Kein Drill. Kein Leistungsschwimmen. Danach haben wir noch etwas gemeinsame Zeit zum Üben, was er auch gerne (sogar von seiner Mama) annimmt.

Seeräuber Simon

Der Erfolg ist sichtbar! Seine Technik hat sich gut entwickelt und am Ende einer Schwimmstunde ist er jedes Mal zwischen 12-14 Bahnen geschwommen (jede Bahn hat 25 m). Dazu kann er mittlerweile den Startsprung und sogar das früher von Simon etwas ungeliebte Tauchen ist inzwischen viel besser geworden. Gerade üben wir das Tauchen in die Tiefe mit Heraufholen eines Ringes – aktuell kann er aus 1,60 m einen Gegenstand heraus holen.

Inzwischen hat Simon das Schwimmabzeichen “Seeräuber” und ist auf dem Weg zum Bronzeabzeichen.

Schwimmspass

Neues von Simon und Sven

Vor wenigen Tagen bekamen wir unerwartete Post vom Kinderland, darin war die Zusage für Svens Kindergartenplatz. Ja, richtig gelesen! Es dauert nur noch wenige Monate und Sven wechselt schon in den Kindergarten, Stichtag ist der 1. September. Die letzten beiden Augustwochen ist die Einrichtung geschlossen, daher beginnt die Umgewöhnung bereits im Juli. Kann das wirklich wahr sein, dass er schon so groß ist? Mein Mamaherz sagt “Neeeeeiiiin”. Und dennoch, er spricht immer besser, wir sind dabei ihm den Schnulli abzugewöhnen und er will alles alleine machen. Und die Frage “Wieso nicht?” ist eine andere Formulierung für “Warum?” und damit genau richtig für sein Alter. Er klettert, turnt sehr gerne, braucht gleichzeitig viel Zeit zum Bücher schauen und Puzzeln. Nur die Windel bekommen wir gerade nicht weg, aber wir hoffen auf die kommenden warmen Wochen.

Mit Simon gehen wir häufiger zum Schwimmen. Er kann das Piraten-Abzeichen machen. Dafür muss er 100 m am Stück schwimmen, 5 m Tauchen und einen Gegenstand vom Boden aufheben. hierfür muss er noch seine Ausdauer verbessern. Unsere Gedanken gingen nun weiter wie wir ihm Kraulen, Startsprung & eine Unterwasserrolle beibringen können, also die grundsätzlichen Basics in Sachen Schwimmen. Wir haben einfach keine Methode, wie wir Simon nachvollziehbar erklären können, damit er die Techniken lernen kann. Nachdem es in der Schule keinen Schwimmunterricht (mehr) gibt, ist man als Familie selbst gefordert. Wir haben uns nun entschlossen ihn zum Schwimmunterricht anzumelden – los geht es am 30. April. Simon freut sich schon und ich bin sicher, dass es ihm Spaß machen wird.

Übernachtungsparty

Lange im Voraus bereits freute sich Simon auf seine Übernachtungs-Geburtstagsparty. In den letzten Stunden vorher war Simons Aufregung kaum mehr zu stoppen. Endlich um 16:30 Uhr klingelte es an der Türe und die Kids schneiten mit ihren Taschen und ihrem Bettzeug ins Haus. Sofort verschwanden sie im Schlafzimmer, Decken wurden verteilt und Schlafplätze vergeben. Ein lautes Gegacker und Geschrei gab uns bereits nach 15 Minuten das Gefühl es seien Stunden vergangen.

Nach der ersten Stärkung mit Kuchen öffnete Simon seine Geschenke. Die Kapla-Steine wurden sogleich zum Spielzeug, Christina stellte noch die Dominosteine hinzu und jeder fand schnell seinen Spaß mit den einen oder anderen Holzsteinen. Ein weiteres Spiel folgte, danach waren die Kinder so aufgeladen, dass sie dringend raus wollten. Für uns war dies der perfekte Zeitrahmen um das Abendessen (es gab Wraps) fertig vorzubereiten. Überraschenderweise zogen sich alle Kinder nach dem Eintreffen im Haus nicht nur aus, sondern gleich ihren Schlafanzug an (es war kurz vor 19Uhr).

Interessant war beim anschließenden Essen zuzusehen wie jeder eine andere Technik und Strategie entwickelte Wraps zu essen, was man anschließend auch an dessen/deren Essplatz feststellen konnte.

Die Zeit verging sooo schnell, dass wir gar nicht alle anfangs geplanten Spiele spielen konnten. Ihren Spaß hatten sie dennoch an jeder Stelle beim Pantomime-Spiel, Wettfahrten mit dem ferngesteuerten Auto und weiteren Kapla-Bauten. Ein rundum schöner Abend fand gegen 21 Uhr sein Ende als alle Kids langsam ihre Ruhe fanden. Zwar dauerte es  noch eine Weile bis sie tatsächlich schliefen, trotzdem waren wir sehr zufrieden mit dem Verlauf.

Der nächste Tag begann schon um 6:15 Uhr – das Haus war mittels kurzer Zeit wieder wach, fit und laut. Die Vorbereitungen für das Frühstück verliefen schnell, die Kids zogen sich an, räumten auf und aßen als hätten sich am Vorabend kein Abendessen erhalten.

Rundum haben wir uns gefreut über die Party (auch wenn sie anstrengend war). Alle haben sich gut verstanden, ganz ohne Streit und Gezanke haben sie mit viel Spaß zusammen gespielt, getanzt, gebaut und gegessen.

Danke euch allen!