Unser Leben seit den Pfingstferien

Nun ist Mitte Juli 2020:

Simon geht bis zu den Sommerferien jede 2. Woche in die Schule, aber halt, ist das noch eine Schulpflicht, die erfüllt wird? Jeder Montag ist frei, offiziell Studiertag, faktisch frei. An den 4 Tagen finden nur Mathe, Deutsch, Englisch und reduziert eine Stunde Bio und Geo statt, ach ja noch eine Stunde iPad-Unterricht, in welcher Simon sich herzlich langweilt. Es gibt keine Videokonferenzen (mehr ) – okay, die gab es eh nur vereinzelt, weil entweder zu wenige Schüler Interesse hatten, so viel zur Schulpflicht, oder weil die Lehrer*innen… weiss nicht warum eigentlich nicht?) Ich bin dankbar um jede Stunde, die die Simon die Gelegenheit hatte, mal mit einer Lehrerin zu reden, Informationen über Audio zu erhalten und sogar mal jemanden zu sehen. Insgesamt hat es (zu) lange gedauert bis sie kamen und wurden nicht so intensiv genutzt wie wir es uns gewünscht hatten. Warum man nun nicht montags auch Inhalte auf den Schulblog stellen kann? Warum man nicht weiterhin Sport, mal was in Religion oder in Kunst einfließen lassen kann, das verstehe ich nicht. Bestimmt können Rektoren und Lehrer*innen hier Begründungen liefern. Mir wurden sie nicht gegeben, sondern nur auf den Bestimmungen des Kultusministeriums verwiesen. Ich weiss nicht, ob man nicht ehr von einem Recht auf Schule sprechen sollte als von der Pflicht hin zu gehen. (Meinung Christina)

Sven ist erkältet und darf daher nicht in die KiTa – und das Komischste ist: er WILL GAR NICHT MEHR hin. Warum? Weil er so eingeschränkt ist in der KiTa und nicht mehr an die Spielsachen ran kommt, die er mag, dass er die Einrichtung nicht vermisst. Lieber bleibt er vormittags zu Hause. Jetzt müssen wir ihn gesund bekommen, so dass er bald wieder rein kann in der Hoffnung doch wieder Gefallen daran zu finden, schließlich ist er ja noch ein Jahr im Kindergarten und der Austausch mit den Kindern ist uns sehr wichtig. Werden wir die langen Buchungszeiten beibehalten werden? – Keine Ahnung. Wenn ich zukünftig dauerhaft nur so vereinzelt mein Kind in die Betreuung geben kann, dann überlege ich, ob ich die das Geld zahlen will, auch wenn es gerade wirklich nicht mehr viel ist. Wir überlegen daher die Betreuungszeiten zu verringern.

Pascal hat endlich sein letztes Praktikum abgeschlossen und seine ersten Versuche für die Bachelorarbeit durchgeführt.

Und Lucia arbeitet seit einiger Zeit regelmäßig im Edeka, hat einen Studienplatz und ein Zimmer in einer WG in Regensburg.

Oliver und Christina arbeiten immer noch im Home Office, kochen immer noch jeden Mittag ein warmes frisches Mittagessen, jonglieren berufliche Termine, regeln den Haushalt. Christina ist zudem seit Mitte Mai im Gemeinderat und nimmt hierfür diverse Abendtermine wahr.

Die letzten Wochenenden haben wir aber auch Zusehens entspannt. So waren bereits vor Pfingsten zu Tagesausflügen im Altmühltal und am Steinsee. wir an Pfingsten bei Oma & Opa zu Besuch und ein paar Tage in der Rhön. Später waren Oma & Opa bei uns zu Besuch. Wir waren ein Wochenende am Kochelsee und zwei Wochen später einen Tag auf Gut Aiderbichl. Aber das sind andere Geschichten. 😊

Bis zum heutigen Tag war und ist es sehr anstrengend, jeder Windhauch haut uns um, lässt Streit für Nichtigkeiten entstehen, sorgt für Müdigkeit und Erschöpfung. Alle haben wir uns an diese Ausnahmesituation gewöhnt, die mehr und mehr zum Alltag wird. Simon darf zum Glück auch wieder im Freien Sport treiben – aber was ist, wenn das Wetter schlechter wird? Darf er dann in die Halle? Nur jede 2. Woche?

Es sind viele Fragen offen über das, wie es weiter geht, schauen aber auch vorsichtig nach vorne und sind auch dankbar für das, was wir haben. Wir sind zusammen, haben einen Arbeitsplatz und v. a. wir sind gesund!

Unsere Familie im Shutdown

Wie alle Familien in Deutschland ereilte uns am Freitag, 13. März 2020, die Nachricht, dass die Schulen und Kindertagesstätten ab dem darauffolgenden Montag geschlossen sein werden.

Von heute auf Morgen wurden wir – wie alle anderen auch – vor komplett neuen Lebensumständen gestellt. Die erste Handlung war zu überprüfen was wir alles einkaufen müssen, denn ab sofort müssen wir 7 Tage die Woche 3 Mahlzeiten am Tag bereitstellen. Dies haben sich wohl viele andere Familien auch gefragt, denn ab dem Zeitpunkt war nicht nur das Toilettenpapier, sondern auch Mehl & Hefe für einige Wochen nicht mehr erhältlich. Viele Regale waren notdürftig gefüllt, es ist aber auch sichtbar gewesen, dass der Nachschub an Lebensmitteln nicht gefährdet sein wird. Ein komisches Gefühl war es aber dennoch zu Beginn der Phase.

Zu diesem Zeitpunkt war der Kommunalwahlkampf gerade abgeschlossen und Christina hoffte ab dem 16.3. endlich etwas ausatmen und sich erholen zu können. Die Erholung war unmöglich.

Zu diesem Zeitpunkt redeten wir aber auch nur von 3 Schulwochen und wenige Tage später war klar, dass es auch die 2 Ferienwochen betrifft, die irgendwie zu überbrücken waren. Danach sollte alles wieder weiter gehen.

Die Schule war ab dem ersten Tag ohne Probleme fähig, die Schulmaterialien online auf dem Lernblog bereitgestellt. Jede*r Lehrer*in entwickelte ihre/seine eigene Methode, die Inhalte zu vermitteln. Unterrichtet wurden nur Mathe, Deutsch, Englisch, Bio und Geo. In Sport wurden immer Videos und Links zu Übungen bereitgestellt, in Religion kam es sehr auf den Lehrer an. Jeden Morgen vor dem Start schauten sich Simon und Christina die Unterlagen an, jeden Nachmittag oder Abend wurde korrigiert und auf Vollständigkeit geprüft. Beschränkt blieb der Kontakt der Lehrer*innen zu den Schülern auf den Lernblog – one way. Ergebnisse wurden so gut wie nie eingesammelt und korrigiert. Per Mail und Kommentarspalte waren die Lehrer*innen immer erreichbar, für Fragen und Hinweise, ob es zu viel oder wenig Unterrichtsstoff ist, es war ja für alle neu so zu unterrichten. Ob die Kinder den Inhalt aber verstanden haben, das hat so wirklich die Schule nicht mitbekommen.

Sven musste sich von heute auf morgen daran gewöhnen, dass er jeden Vormittag von 9 bis ca. 12 Uhr alleine spielen muss. Oliver und Christina haben so gut es geht, teilweise mit Handy am Ohr oder Laptop auf dem Boden so gut es geht, einige wertvolle Minuten mit ihm zu verbringen. Nach einiger Umgewöhnung ging Sven nach oben, sobald er um 9 Uhr den Laptop und Kopfhörer auf Mamas Ohren gesehen hatte.

Pascal dachte eigentlich ab ungefähr April seine Bachelorarbeit beginnen zu können. Nun hieß es erstmal abwarten.

Lucia wusste anfangs nicht, ob sie in Australien bleiben sollte oder doch schnell heimfliegen würde. Sie suchte immer wieder nach Flügen und kam Ende März wieder in Deutschland an – leider ohne Empfangskomitee und großen Umarmungen – Abstand war angesagt.

Oliver bezog zunächst den Schreibtisch in unserem Büro, zog dann aber an einen neu eingerichteten Schreibtisch im elterlichen Schlafzimmer um.

Christina richtete sich ihr „Büro“ am Esszimmertisch ein, um von beiden Kindern angesprochen werden zu können. Es war eine Zerreißprobe! Beruflich startete sie in ein neues Projekt und konnte sich nicht frei nehmen, auch nicht in den Ferien. Privat musste Simon bei der Schule unterstützt und sollte Sven nicht alleine gelassen werden, dazu täglich kochen und den Haushalt organisieren. Die Arbeitszeiten veränderten sich, nicht mehr 4 Tage, sondern 5 Tage ab 9 – 11:30 und ab 12:30 bis ca. 14 Uhr wurde gearbeitet. Oliver unterstützte, wo er es zeitlich einrichten konnte, vieles jedoch landete bei Christina.

Es waren ja auch nur 3 Wochen – die bekommen wir hin! Dann kamen die Ferien, Sven hatte vormittags, während Christina arbeitete mit Simon einen Spielkameraden. Nachmittags unternahmen wir in den 5 Wochen so oft es ging eine kleine Radtour oder Spaziergang über das Feld – Hauptsache man trifft keine Menschen. Christina las das erste Buch von Harry Potter vor, wir spielten viel Lego, Rollenspiele, Autos, Tischspiele, mit Salzteig haben wir gebastelt, aus Holz bastelten wir eine Garage und eine Rutsche, und und und… So viel Interaktion und Aktivität in den gemeinsamen Stunden wie möglich. In der Zeit waren wir dankbar für unser Haus, jeder hat sein Zimmer und wir einen kleinen Garten.

An Ostern wurde klar, die Schließungen würden weiter gehen, wenngleich die Läden bald wieder öffnen würden, so bleiben die Einrichtungen für die Kinder bis auf weiteres – bis auf unbestimmte Zeit – geschlossen.

Wie soll es weiter gehen? Die Kräfte schwinden langsam. Lucia war dabei unsere Rettung. Die selbst auferlegte Quarantäne nach der Rückkehr aus Australien war überstanden und so vereinbarten wir mit ihr, dass sie Simon jeden Vormittag 2,5 h beim Homeschooling unterstützen werde. Die Erleichterung in den kommenden Wochen war groß. Die Aufgaben zum Homeschooling bei Christina entfielen, eine Last fiel ab. In der Zeit kam noch die Nextcloud und Jitsi als Telefonkonferenz-Tool. Beides hat sich leider nicht durchgesetzt, was wir nicht gut fanden. Die Feedbackschleifen an die Lehrer*innen waren kurzfristig direkt nach den Osterferien besser, da die Kids erarbeitete Ergebnisse einsenden mussten.

Sven hatte sich mittlerweile immer besser an seine Vormittage gewöhnt. Der Osterhase hat eine riesige Box mit neuen Legosteinchen gebracht und so war der Kreativität noch weniger Grenzen gesetzt. Pascal wartete noch immer darauf, sein Studium fortzusetzen, Oliver und Christina arbeiteten immer noch im Home Office. Leider haben wir zu wenige Bilder gemacht. Wie oft wir mit Laptop im Arm oder Kopfhörer auf dem Kopf den Haushalt geführt, gekocht oder mit den Kindern einen kurzen Moment der Aufmerksamkeit geschenkt haben. Man könnte herzlich darüber lachen, wenn die Situation nicht so tragisch gewesen wäre und teilweise immer noch ist.

Ab Ende Mai, zwei Wochen vor den Pfingstferien durfte Simon endlich wieder in die Schule. Als Christina dann auch noch die Nachricht bekam, dass Sven ab 15. Juni wieder in die KiTa darf, floßen Tränen….

Doch ist jetzt alles wieder gut? …

Familientreffen Bamberg

Das mittlerweile schon fast traditionelle Familientreffen der Familie Schlecht mit all den dazu gehörenden Familien und deren Namen fand dieses Jahr am Pfingstwochenende in Bamberg statt.

Oliver mit Pascal, Lucia und Sven fuhren am Freitagnachmittag im Auto direkt vom Krankenhaus los, wo sie sich von Simon und Christina verabschiedeten. Die Fahrt war angesichts des Ferienbeginns als “normal” einzustufen. Glücklich kamen sie in der Jugendherberge in Bamberg an und verbrachten den Abend bereits in kleiner Runde.

Am Samstag standen 2 Stadtführungen auf dem Programm. Während Oliver und Sven mit einer Kinderführung durch die Stadt liefen, erhielten die Erwachsenen mehr Informationen über Bamberg in einer eigenen Führung.

Sonntags führte alle der Weg zu einem Klettergarten. Während die jüngere Generation kletterte, unterhielt sich der Rest bei einem Getränk.

Familienfest in Dresden

Von langer Hand geplant von den 3 Geschwistern (Oliver, Uwe, Moni) und deren Cousine Andrea war das große Familientreffen der Familie Schlecht und Anhang. So machten wir uns alle im Laufe des Freitags vor Pfingsten auf den Weg nach Dresden.

Den mit Abstand längsten Weg haben Moni, Gordan, Brittany und Jenny auf sich genommen. Sie flogen aus Lutrell (Tennessee, USA) den weiten Weg bis Frankfurt um “die letzten Kilometer” bis Dresden am Samstag per Auto zu fahren.

Uwe machte sich gemeinsam mit Sarah, Göksel und Ela von Bönnigheim auf den Weg, während wir zu 7. (Oli, Christina, Pascal & Selina, Lucia, Simon und Sven) aus München in unserem Alhambra – ohne Thule Dachbox (sorry Familie, der Insider muss sein) am Freitagnachmittag nach Dresden fuhren. Die Stimmung im Auto war ausgesprochen gut, Witze wurden gerissen, die “Großen” nutzten aber auch die Zeit für diverse Lernaktivitäten, während Simon glücklich war nach der letzten Probe endlich Ferien zu haben.

Kurzum: Bönnigheim und München trafen sich in Dresden in unserem wunderbaren Gästehaus Loschwitz gegen 20:30 Uhr. Nach eifrigem Hallo steckten wir die “Kleinen” ins Bett, währenddessen alle anderen das Wiedersehen bei Italiener begingen.

Der Samstag war zur freien Verfügung, den wir “mit den Kleinen” im Karl-May Museum verbrachten. Die “Großen” erkundeten alleine bei schönsten Frühlingstemperaturen die Stadt. Gegen Abend kamen “die Amerikaner” an und wir grillten gemeinsam bei Andrea und Jens in Pulsnitz.

Sonntagmorgen stiegen alle 17 in den ersten Hop-on Hop-off Bus Richtung Stadt. Für uns (Oli und Christina) war es ein herrliches Wiedersehen mit “schau mal, da waren wir Brötchen kaufen und dort war….”. Haben wir doch vor knapp 5 Jahren hier wunderbare Tage verbracht. Zwischendurch teilte sich die Gruppe, die Stadtführung am späten Nachmittag durch den Zwinger erlebten wir jedoch wieder gemeinsam. Mit dem einen oder anderen Sonnenbrand und müden Beinen fuhren wir eine letzte Runde im Bus bis wir im Restaurant Waldschlösschen uns zum wohl verdiente Abendessen zusammen setzten.

Bei heißen Temperaturen nahmen wir am Pfingstmontag zunächst das Auto, um gemeinsam im Großen Garten mit der kleinen Dampflokomotive den Park zu erkunden. Die Zeit verging viel zu schnell, denn wir wollten auch noch in der Stadt mindestens eine der 2 kleinen Stadtführungen mitmachen. Die Führung “rund um die Frauenkirche” schafften wir und es lohnte sich wirklich diese mitzumachen.

Das Wochenende war fast vorbei. Selina und Pascal mussten wieder zurück nach München, um die Uni nicht zu verpassen. Uwe war mit Sarah, Göksel und Ela bereits am Montagvormittag gefahren. So blieben wir in kleinerer Runde gemeinsam mit Lucia, Simon & Sven, Moni, Gordan, Jenny & Brittany, Jens & Moni und aßen ein letztes Mal in einem der schönen Biergärten am Ufer der Elbe unterhalb des “Blauen Wunders”.

Das nächste Treffen findet 2019 statt – Oliver und ich nehmen die Organisation und haben schon so ein paar Ideen für Lokationen im Kopf.

Basentreffen

Nach langer Planung war es dieses Wochenende soweit – wir trafen uns in Bönnigheim mit Uwe & Ines, Andrea & Jens, Luca & Domenic zum großen Basentreffen. Freitagnachmittag war Anreise und Ankommen in unserer wunderbaren Ferienwohnung bei Familie Krapf ein paar Minuten außerhalb von Bönnigheim. Einen ruhigen Ausklang des Tages genossen wir bei Pizza im Garten von Uwe & Ines.

Samstag fuhren wir gemeinsam in den nahe gelegenen Freizeitpark Tripsdrill. Dies ist ein wunderbarer Park mit ganz vielen kleinen und größeren Fahrgeschäften, die sehr liebevoll gestaltet sind wie z. B. der Gugelhupf, die Kaffeetassen, Suppenschüsseln, die Weinfässer. Für die ganz kleinen Kinder sind zudem sehr lustig die Enten-Wasserfahrt, die Moggelesbahn, jegliche Brunnen, die Schmetterlings- und Wiegen als Hochbahnen und und und. Apropos Wasser: es gibt die Mühlwasserbahn mit einer kleinen Abfahrt in den See und den dazugehörenden „großen Bruder“ die Badewanne. Uns hat der Waschzuber (eine Familienfreundliche Wildwasserbahn) sehr gut gefallen. Der Spaß für die ganz Mutigen ist das Mammut, eine Holzachterbahn, und die Karacho. Der Tausenfüßler wiederum ist eine kleine Kinder-Achterbahn. Eigentlich dürfen in die meisten größeren Fahrgeschäfte nur Kinder ab 3 Jahren, aber sie sind doch sehr kulant und machen nicht nur ein Auge zu. Der ältere Teil besitzt viel Bäume und geschwungene Wege, die Schatten bieten, das hat uns ganz besonders gut gefallen. Die Besonderheit des Parks besteht auch darin, dass große Puppenfiguren Geschichten oder auch alte Handwerkskünste erzählen. Es ist ein wenig so wie die Darstellung der Märchen im Märchenpark in Wolfratshausen.

Die „Großen“ – also Lucia, Pascal, Luca, Domenic und Jens erkundeten selbständig den Park während wir mit Simon und Sven langsam von Attraktion zu Attraktion gelaufen sind. Es war ein langer und anstrengender Tag mit lachenden Kinderaugen und nassen T-Shirts – ein wunderbarer Ausflug.

Der Hunger war am Abend groß als wir uns nochmals alle zusammen zum gemeinsamen Grillabend im Gästegarten unserer Ferienwohnung trafen. Andrea, Uwe und Ines, die zu Hause geblieben sind, haben hierfür alles vorbereitet. Herzlichen Dank dafür! Die „Großen“ jagten zu späterer Stunde mit Ballspielen über den Platz, die Kleinen sprangen zwischen drin herum und wir genossen die gemeinsame Zeit, unter anderem auch mit Moni, die wir per Skype zugeschaltet haben.

Am Sonntag nach dem Frühstück mussten wir wieder unsere Sachen packen und traten den Heimweg an, sicher fuhr uns Pascal nach Hause und wir hatten alle noch Zeit wieder in Ruhe anzukommen.

Schulstart & neue Herausforderungen

Der Urlaub und die Ferien sind vorbei. In der ganzen Nachbarschaft spürt man diese angenehme Geschäftigkeit, die Kinder auf ihrem Weg der Schule zu begleiten.

Für uns heißt dies wieder früh aufzustehen und Simon um 7:10 Uhr aus dem Haus zu schicken. Christina hat sich für die erste Schulwoche frei genommen, so soll der Schulstart etwas ruhiger ablaufen – und als Nebeneffekt hat auch Christina die eine oder andere Stunde mehr für sich.

Lucia beginnt nun mit der 10. Klasse im Gymnasium und wir sind sicher, dass sie diese mit dem selben Eifer wie vergangenes Jahr durchziehen wird.

Pascal dagegen hat noch etwas Pause, bessert seine Finanzen beim Arbeiten auf und wird noch eine Woche Segeln gehen. Erst Anfang Oktober wird er seinen täglichen Weg in die TU München in Garching antreten.

Und für Sven beginnt das 2. und letzte Jahr in der Krippe. Es ist unglaublich, dass er dann schon in den Kindergarten kommt – okay, ein Jahr ist lang…. aber mit Kindern ist so ein Jahr auch verdammt kurz.

Wir drücken allen Kids  fest die Daumen für das kommende Schuljahr!

Das Schuljahr – bald ist es vorbei!

Simons erstes Jahr in der Schule ist bald vorbei – vorbei ist es aber auch für Pascal mit der Schule, denn er hatte vergangene Woche seine letzte mündliche Prüfung und bekam am vergangenen Freitag seine Noten. Mit einem Durchschnitt von 1,8 hat er ein verdammt gutes Abitur in der Tasche! Glückwunsch!

Es ist schon etwas besonderes, wenn man beide schulische Situationen gleichzeitig in der Familie hat!

Simon hat das erste Schuljahr wiederum mit viel Engagement und einigen Auf und Abs gemeistert. Noch sind wir auf einem Weg, der manchmal etwas holpert. Stolz sind wir auf jeden Fall auf unseren großen kleinen Kerl, der in einigen schulischen Charaktereigenschaften Pascal hin und wieder ähnlich ist.

Lucia wird dieses Jahr die 9. Klasse erfolgreich abschließen. Mit viel Eifer lernt sie aktuell auf die letzten Schulaufgaben diesen Jahres und kann sich nächstes Schuljahr auf die Oberstufe einstimmen – wichtige Entscheidungen bezüglich der Fächerwahl liegen vor ihr.

Es bleibt spannend in der Familie Landgraf – Schlecht – Hennrich!

Neues von unseren Kids

Die Zeit vergeht wie im Flug und so ist einiges passiert bei uns.

Das erste Halbjahr in Simons 1. Klasse ist vorbei, das Entwicklungsgespräch zwischen Lehrerin und Simon fand Ende Januar statt und ersetzte sein 1. Zeugnis. Das Kind schätzt sich in einem Fragebogen selber ein, ebenso macht dies die Lehrerin. Es ist erstaunlich wie gut dies gelingt. Die Kinder werden seit Schuljahresanfang in ihren Übungen regelmäßig auf die Selbsteinschätzung vorbereitet. Das Ergebnis war sehr gut! Am Ende des Gespräches werden noch 1 – 2 Ziele – oder besser “Eulenblicke” festgelegt, die nun auch bei den Kindern auf den Tischen kleben. Noch lässt er sich gerne ablenken, dazu ist er sehr ordentlich und gewissenhaft. Dadurch braucht er gerne etwas länger bei dem einen oder anderen Arbeitsblatt. In der Freizeit geht er jetzt immer mehr wieder raus, daneben treibt er gerne Sport :-).

Seit der erfolgreichen Eingewöhnung von Sven bis Mitte Januar geht er sehr gerne in die Krippe. Beim Ankommen in den Räumen läuft er rein, mit seiner Brotzeitbox in der Hand und sagt nicht einmal mehr “Servus”. Das ist sehr beruhigend und bringt uns oft zum Schmunzeln. Christina kann bereits vor 8 Uhr entweder in die Arbeit fahren oder zu Hause ihren Laptop aufmachen. Oli kann kommt ebenfalls früh ins Geschäft. Simon ist um die Uhrzeit ja schon längst aus dem Haus.

Nachdem Sven ja schon sehr früh das Laufen begonnen hat, mühte er sich die letzten Monate mit seinen Zähnen und allgemeinen Erkältungen ab. Mehr als Simon klettert er überall hoch, schiebt Kisten an die richtigen Stellen um hoch zu klettern und ist auch schon eine Sprossenwand bis ganz oben hoch gestiegen. So langsam kommen nun die ersten Worte dazu. “Mama” kann er schon lange und meinte damit alle und jeden um etwas zu bekommen und um Hilfe zu rufen. Die letzten Wochen kamen noch “auf” für aufmachen, aufstehen, aufräumen, etc. dazu. Seit kurzem gibt es auch “Baba” für Papa und “Ama” für Oma. Ach ja, das Wort “nein” gibt es natürlich auch schon lange, ist aber nicht immer so ernst zu nehmen, wie z. B. beim Essen. Er meint es allerdings dann ernst, wenn er einen energischen Blick mit erhobenen Finger dazu nimmt. Seine Mimik ist eh sehr intensiv. Wenn etwas fremdes passiert, bleibt er gerne wie versteinert stehen und schaut grimmig.  Seine Gesichtszüge leben und können leider gar nicht schnell genug von einem Foto aufgenommen werden.

Lucia und Pascal waren erst in der ersten Osterferienwoche wieder bei uns und leben wie immer jedes 2. Wochenende mit uns. Auch wenn wir lange nicht so viel von ihren Leben mitbekommen können wie wir es uns oft wünschen ist es sehr schön um jeden Moment, den wir an ihren Leben teilhaben dürfen.

Schulisch läuft es gut, beide sind eifrig am Lernen. Für Lucia geht es um ein gutes 9. Klasse-Zeugnis und ist hier auf dem besten Weg. Pascal hat noch mehr vor sich – in 4 Wochen schreibt er sein Abitur. Nach einer super Steigerung seiner Leistungen in den vergangenen 4 Semestern seiner Oberstufe steht die Krönung vor ihm. Danach soll es weiter gehen mit einem Studium im Fach Chemie, wenn alles gut läuft in München. Als Ausgleich spielt Pascal immer noch viel Fußball und ist im Parkour-Training. Beide bessern sich ihr Taschengeld durch Babysitting und Nachhilfestunden auf.

Heute 2 x feiern!

Heute hatten wir gleich 2 verschiedene Sachen zu feiern.

Als erstes zu erwähnen ist natürlich der 17, Geburtstag von Pascal. Mit selbst gebackenen Muffins von Lucia frühstückten wir gemeinsam.

Happy birthday

Zum Mittagessen wünschte sich Pascal Waffeln, die wir dann auch alle begeistert auf der Terrasse direkt noch heiß genossen. Den Nachmittag und Abend ließ er mit Freunden im Kino ausklingen. Happy Birthday!

Als 2. durften wir miterleben wie Sven zu laufen begann. Einzelne und immer mehr werdende Tapselschritte hat er die vorherigen Tage schon gemacht. Und wir haben darüber diskutiert, wann wir es als “laufen” bezeichnen. Just heute war es soweit. Sven kann laufen!
Er läuft!