Berg und Tal

Nach dem wir im Sommer an Christinas Geburtstag in der Spitzingsee-Region unterwegs waren, hat Simon den Wunsch geäussert hier mal eine Radtour zu machen.

Eine wirklich gute Idee, ist doch der Schliersee mit der BOB recht gut zu erreichen.

Die initiale Planung war an einem Sonntag mit der BOB zum Schliersee zu fahren, dann hoch zum Spitzingsee und über Albert-Link-Hütte durch die Valepp und Moni-Alm zum Tegernsee und wieder mit der BOB zurück.

So ganz konnten wir den Plan nicht umsetzen – bei unserem Versuch an der Donnersberger Brücke in den BOB Wagen zum Schliersee einzusteigen mussten wir feststellen, dass der mehr als voll war – also schnell in den nächsten Wagen rein und nachdenken. Wir können a) in Holzkirchen in die nächste Bob zum Schliersee einsteigen, das bedeutet aber 20 Minuten Wartezeit, oder b) zum Tegernsee fahren und die Tour “andersherum” zu machen.

Vorab: das war die beste Umplanung die wir machen durften…

Angekommen in Tegernsee durften wir feststellen, dass da just heute der Tegernsee Marathon war. Zum Glück sind wir vor dem Start angekommen – also schnell raus aus Tegernsee und ab in Richtung Moni-Alm.

Auf dem Weg zur Moni-Alm haben wir eine lustige Gruppe von Rentnern mit eBike getroffen, auch auf dem gleichen Weg wie wir – wir durften uns noch ein paar mal treffen! 😉

Der Weg rauf zur Moni-Alm geht über eine Maut-Straße – was bedeutet: Geteert und wenig Verkehr. Ideale Voraussetzungen für eine entspannte Bergfahrt. Wir waren idR nicht die schnellsten, will bedeuten: Wir wurden von allerlei Freaks mit Rennrädern oder MTBs ziemlich abgehängt.

An der Moni-Alm angekommen gab es erst mal einen Almudler und einen Kaiserschmarren!

Gut gestärkt ging es dann weiter zum See.

Das obligatorische Bild hier an “unserem See”, schließlich waren wir hier schon öfters.

Weiter ging es durch die Valepp – eine traumhafte Landschaft hier im Tal. Leider gibt es davon keine Bilder! Zu viel Spaß hat die Abfahrt gemacht!

Wer runter fährt, der muss auch wieder rauf – wieder durch die Valepp hoch zum Spitzingsee. Etappenziel war die Albert-Link-Hütte.

Dort angekommen meinte Simon “Das ist das Bike von Max” – worauf ich erwähnte: “Das ist vielleicht das gleiche Bike wie das von Max, aber nicht das selbe.”, ich wurde Lügen gestraft – sassen da nicht Max und seine Familie? Was für ein Hallo! Ein seltener Zufall!

Simon wollte nicht warten bis Max mit dem Essen fertig war sondern schon früher los um den Weg über den Spitzig-Sattel in Richtung Schliersee zu nahmen. Mir war das ganz recht – ist Max doch ein sehr geübter Fahrer und die zwei Räuber hätten sich anstacheln können.

Was ich nicht wusste: Die Abfahrt vom Spitzingsattel durch den Wald nach Schliersee ist wirklich anspruchsvoll – vor allem wenn Papa meint den (eigentlich) für Bike gesperrten Weg nehmen zu müssen. Recht steile Passagen mit viel großem Geröll machten es uns und unseren Bikes recht schwer. Zum Lohn durfte ich einmal über den Lenker absteigen – aber alles ohne wesentliche Blessuren.

Am Schliersee angekommen und über die ruhigere Seite um den See geradelt sind wir sehr pünktlich am Bahnhof angekommen und dann mit der (wieder übervollen) BOB zurück nach München und Poing gefahren.

Am Ende sind zwei gut ausgepowerte Männer glücklich in Poing angekommen. Es war eine tolle Tour zum Einstand, die erste MTB Bergtour für Simon, und nach langer Zeit mal wieder eine Tour für oli.

Hier der Link zu den Tour Details auf Komoot: https://www.komoot.de/tour/95567551

Ausflug in die Berge

Eine Woche waren Oma und Opa zu Besuch und unterstützen uns sehr, sehr gut in dieser für Oli und Christina sehr Ereignisreichen und Arbeitsreichen ersten Schulwoche, da für beide viele Termine anstanden.

Am Samstagnachmittag war es dann soweit, wir mussten uns von ihnen verabschieden. Und nicht nur das, sondern auch noch von unserem Sven, denn er machte sich auf zu einer Woche Urlaub bei Oma und Opa.

So erhielten Simon, Oliver und Christina die Möglichkeit, am Sonntag einen gemeinsamen Ausflug in die Berge zu machen. Der Berg sollte anspruchsvoll, aber nicht zu sehr sein. Machbar für alle!

So entschieden wir uns für den Roß- und Buchstein. Dieser Berg ist wohl in vielen Wanderführern enthalten und daher extrem beliebt. Der Parkplatz war um ca. 10 Uhr überfüllt, der Weg mit vielen Stufen war voll mit weiteren Wanderern. Das ganze Menschengetummeln taugt uns beim Wandern ja so gar nicht… Der Weg ist relativ neu repariert bzw. an Stellen neu ausgebaut. Ein Dank an dieser Stelle an die vielen – oft ehrenamtlichen – Helfer, die die Wanderwege in Schuss halten. Nach gut einer Stunde gelangten wir zur Sonnenbergalm, machten kurz Rast auf der Wiese und liefen weiter. Beim Blick nach oben stellten wir fest, dass die Masse an Menschen gerade versucht den kleinen Klettersteig wie an einer Perle aufgereiht nach oben zu schreiten. Nicht der Steig ließ Christina erschaudern, sondern die Tatsache mit so vielen Menschen da gleichzeitig den Gipfel zu besteigen und alles völlig überfüllt vorzufinden. Nach kurzem Blick auf die Karte entschieden wir uns für die leichtere und wenig benutzte Strecke über die Nordseite hoch zu steigen. Doch dann kam uns die Roßstein-Alm ins Blickfeld und unsere Pläne änderten sich schlagartig: Ab den kurzen Weg nach unten und dort in Ruhe mit nur wenigen Touristen Pause machen. Bei sehr freundlicher Bedienung inmitten einiger Gäste genossen wir unseren Kuchen. Hervorragend. Der Wunsch nach oben zu steigen viel hinten runter, dafür legten wir einen wenig längeren Weg ein bis wir an der Röhrmosalm ankamen und den letzten Abstieg entlang eines Baches gingen.

Im Tal angelangt kühlten Christina und Simon ihre Füße im kalten Bachbett ab bevor wir beim Feuerwehrfest in Bad Tölz vorbei schauten. Nach einem letzten Stop bei Freunden fuhren wir müde nach Hause.

Maus-Türöffnertag

Wie schon in den letzten Jahren haben wir uns auch dieses Jahr sehr auf den Maus-Türöffnertag gefreut. Eine einmalig-tolle Möglichkeit in Betrieben hinter die Kulissen schauen zu dürfen. Interessanterweise ist das Angebot rund um München immer etwas bescheiden – deswegen hat es uns dieses Mal nach Berchtesgaden zu den Hutschn-Machern gezogen. 

Die Hutschn-Macher sind eine kleine aber feine Manufaktur für hochwertige handwerklich gefertigte Schaukeln aus Eichenholz. 

Da das Wetter an dem Tag nicht zu einer Bergtour einlud, sind wir vor dem Besuch bei den Hutschn-Machern noch schnell ins Salzbergwerk eingefahren und haben die erstaunliche Unterwelt von Bad Reichenhall bewundert. Sehr spannend.

Noch viel spannender war es dann bei den Hutschn-Machern in die Werkstatt zu schauen und beim spleissen der Leine zuzuschauen. Es roch so gut nach Holz! 

Natürlich konnte man die Schaukeln auch ausgiebig testen!

Zum Abschluss ging es noch in das Nationalparkzentrum Haus der Berge! Wow! Was für ein tolles Fest zum Jubiläum! Und was für eine tolle Ausstellung. Definitiv ein guter Tipp für einen weiteren Besuch in Berchtesgaden – eine Ecke der deutschen Alpen die wir gar nicht so gut kennen. Noch. 

“Unsere” Gaudeamushütte

Am Montagnachmittag ging es weiter zu unserer nächsten Tour, die wir bereits 2 Wochen vorher gebucht hatten: auf zur Gaudeamus-Hütte oberhalb von Ellmau! Die Hütte kennen wir bereits von mehreren Besuchen. Das letzte Mal war Oli mit Lucia und Pascal alleine auf der Hütte.

Nach 2 h Fahrt von Poing bis zum Parkplatz unterhalb der Hütte starteten wir unseren 1/2 h Aufstieg bis zur Hütte. Lustigerweise waren wir im selben Zimmer untergebracht wie 10 Jahre (!!) zuvor als wir gemeinsam mit Lucia &Pascal und Freunden auf der Hütte übernachtet hatten. Viel hat sich getan seitdem. Großflächige Renovierungen der Sektion Main Spessart haben die Hütte in eine fast schon luxuriöse Unterkunft gewandelt.

Um 18 Uhr gab es Abendessen, danach genossen wir den Abend mit unseren Büchern auf der Terrasse.

Am nächsten Morgen packten wir unsere wenigen Sachen zusammen, frühstückten gemütlich und stiegen dann bis zum Ellmauer Tor hinauf und anschließend über das Geröllfeld in Richtung Ackerlhütte ab, entlang an einem schönen, wenngleich auch anspruchsvollen Weg am Hang entlang bis oberhalb der Gaudeamushütte. Von dort aus gingen wir noch weiter bis zum Bergsteigergrab. Mit müden Beinen stiegen wir die letzte knappe Stunde ab zur Hütte, ruhten uns etwas aus und liefen die letzten Meter den steilen Weg bis zum Auto.

Es war einfach wieder wunderschön – die nächsten Wochenenden haben wir uns schon ausgeguckt, an denen wir dieses Mal gemeinsam mit den Kindern eine Tour wagen werden. Und für das nächste Jahr nehmen wir uns vor, bereits zu Beginn der Session Wochenende zu blockieren, an denen wir uns eine gemeinsame Auszeit mit den Kids auf der Hütte gönnen wollen.

Auf zum Brunnenkopf!

Samstagnachmittag sind Simon und Sven in ihren wohl verdienten Urlaub mit Oma und Opa gefahren und erholen sich nun bei Eis und Schwimmbad in Christinas Heimat Karlstadt.

Oliver und Christina haben nun knapp eine Woche Zeit für sich alleine und gemeinsam. Noch am Samstagabend wälzten wir die Wanderkarten und fanden einen schöne Wandertour, beginnend am Schloss Linderhof. Ca. 1 1/2 h Marsch waren es nur ehe wir an der Brunnkopfhütte eine Rast machten. Danach ging es noch die letzten 20 Minuten rauf zum Gipfel bevor wir wieder auf dem Weg ins Tal machten. Zum Abschluss besuchten wir das Schloss Linderhof und bewunderten die Schönheit von König Ludwigs Schloss und -Anlage. Sehr sehenswert!

 

Der Berg ruft!

“Vater, Vater, loss mi ziagn, der Berg – i muaß eam unterkriagn!” So lautet es in der 1972 entstanden Urversion vom Watzmann von Wolfgang Ambros gemeinsam mit Manfred O.Tauchen und Joesi Prokopetz.

In meinem Fall müsste die Zeile “oli, oli, hau’ jetzt ab!” lauten – den ungefähr so hat mich Christina gegen 18 Uhr noch aus dem Haus gejagt. Die Bergsachen waren am Vortag schon vorbereitet worden, ob ich allerdings gehe stand nicht ganz fest zumal ein Besuch im Tierpark mit einer Freundin wesentlich länger gedauert hatte als geplant. 18 Uhr losfahren bedeutet gegen 21 Uhr auf der Gaudeamushütte zu sein. Meiner Lieblingshütte im Wilden Kaiser.
Ich wurde dort nicht nur mit warmen Worten sondern auch mit einem Weißbier und einer warmen Suppe empfangen.

Hüttennächte sind oft kurz, das hatte weniger an den 4 Frauen in meinem Matrazenlager  zu tun sondern eher damit, dass ich neben Hüttenschlafsack nur eine Decke hatte. Und das war dann doch etwas zu wenig. Und kalt schläft es sich schlecht.

Nach einem guten Hüttenfrühstück begann ich den Aufstieg auf das Ellmauer Tor.

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Keine wirkliche Herausforderung, aber von der Hütte aus dann doch fast 800 Höhenmeter. Ein guter Platz für eine Rast unter Bewachung des Luftjagdgeschwaders Schwarz.

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Nach einer guten Stärkung ging es dann weiter auf die Hintere Goinger Halt. Alpinistisch ebenfalls keine wirkliche Herausforderung – wenn man im Training ist. Für jemand der nur ein Mal im Jahr in die Berge kommt geht, ist die Kraxelei am Gipfel und vor allem auf dem Rückweg schon etwas “herausfordernd”. Mit 2195 Höhenmeter war dieser Gipfel dann auch mein persönlicher Höhenrekord!

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Die Aussicht war wunderbar, eigentlich wollte ich gar nicht mehr weg. Nach ca. 20 Minuten hat mich dann aber eine größere Gruppen mit dem Zischen von Bierdosen aus meinem kleinen Traum erweckt. ich wollte lieber vor denen wieder im Tor sein.

Der Abstieg war einfach, an der Kreuzung zum Jubiläumssteig habe ich mir kurz überlegt hier abzubiegen und über die Gruttenhütte dann zur Gaudeamus zu gehen. Allerdings war ich mir meiner Konzentration und Kraft nicht sicher – und ich wollte für den nächsten Tag ja auch noch eine Tour haben!

Das wahrscheinlich schönste Geschenk nach einer solchen Tour (1000hm rauf, 1000hm runter) ist eine warme Dusche, der unvergleichliche Mohnkuchen und ein Almdudler auf der Hütte. 😉

Die zweiter Nacht war trotz zweier Decken wieder mit 4 Damen im Lager ebenfalls kurz: Die Damen wollten früher aufstehen als ich. Irgendwie war ich am Ende dann doch schneller am Berg als sie – Männer scheinen effizienter zu Frühstücken als Frauen. Irgendwie.

Wie schon am Tag 1 angefacht bin ich dann über den Jubiläumssteig zur Gruttenhütte.

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Auch hier gilt: Eigentlich nix dramatisches – wenn man geübt ist. Für Kinder (und ungeübte) sollte der Steig aus meiner Sicht ohne Gurt nicht erlaubt sein, auch sollte man eine Richtung für den Durchstieg angeben. Ich persönlich empfinde den Weg von der Gruttenhütte in Richtung Ellmauer Tor als einfache als so wie ich ihn gegangen bin. Zurück ging es über das Klamml was für Jedermann ohne Probleme zu bewältigen sein sollte.

Unangenehm auf der Tour waren nur 2 Begebenheiten: Ein Bergsteiger der vom Ellmauer Tor das Geröllfeld geradeaus nach unten “ging” (oder besser rutschte) und Steine löste. Angeblich nichts unübliches – wenn aber der Weg das Geröllfeld mehrfach kreuzt und dort auch noch Bergkameraden unterwegs sind, dann finde ich dieses Verhalten dann doch sehr unverantwortlich. Ebenso die Bergsteiger die im Klamml eine Besteigung einer Felswand durchführen und beim Sichern immer wieder Steine lösten die auf den Klammlweg fielen – wo ebenfalls Bergkameraden unterwegs waren.

Zurück auf der Gaudeamus gab es dann die größte Belohnung der Tour: DEN Kaiserschmarren der nur hier so einmalig gut schmeckt!

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Mein besonderer Dank gilt meiner lieben Christina die mir doch noch die Beine gemacht hat und mich in die Berge gejagt hat. Zwei sehr erholsame Tage liegen hinter mir, Tage voller Ruhe und Stille, voller Natur, voller Kraft, voller Energie.

Und mit dem Vorsatz wieder herzukommen. Diesmal aber mit der Familie.

Endlich wieder Berge

Sonntag war es endlich mal wieder soweit: Ein Ausflug in die Berge!
Recht spontan hatten wir am Samstag beschlossen, dass wir Sonntag in die Berge fahren. Naja, Berge ist etwas übertrieben, halt in die Münchner Hausberge am Tegernsee. Dank Internet war schnell eine kinderwagenfreundliche Tour gefunden. Von Bad Wiessee zur Schwarzentenalm. 2 Std. Waren angesetzt – wir haben sogar länger gebraucht.
Bei 3 Kindern muss man eben auch Raum für Anderes lassen…
Pascal & Lucia machten erstmal im eiskalten Bach eine Wanderung – und Simon wäre am liebsten mit rein! Dann gab es da noch Steine zu erkunden und zwischendurch Brotzeit. Erst dann (mit vollem Magen) blieb Simon auch im Kinderwagen (äh Fahrradanhänger) sitzen und machte 30 Minuten Powernapping. Das war auch die Zeit mit den schnellsten Schritt.
Irgendwann sind wir dann auch oben angekommen und konnten bei schöner Aussicht auf die Berge und zünftiger Blasmusik die Apfelschorle und die Buttermilch geniessen.
Leider zog es dann merklich zu und wir mussten uns zügig auf den Abstieg vorbereiten.
Runter ging es etwas schneller – nicht nur weil es bergab ging sondern auch weil wir den Regen im Nacken spürten. Die Mountainbiker die uns überholten hatten allesamt Regenjacken an.
Um 16 Uhr waren wir dann wieder am Auto. Keine 5 Minuten nach dem wir losgefahren sind hat es dann auch schon begonnen zu regnen! Puh!
Der Rückweg war dann erwartungsgemäß doof weil eben Kreti und Pleti vom Tegernsee zurück nach München wollte aber dank Karte und guter Nase konnten wir einen grossen Teil der Strecke Überland am Stau vorbei fahren.
Am Abend war dann Simon recht schnell im Bett und wir mussten ihn heute Morgen wecken. Für so einen kleinen Kerl ist so ein grosser Berg halt doch noch viel grösser als für uns!!!

Aber schee’ war’s!!!

Der Berg ruft!

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Wenn der Bruder von oli schon mal einen Ausflug nach Bayern macht, dann muss man mit ihm und Ines ja auch mal in die Berge, oder?

Also haben wir den sonnigen Sonntag genutzt und sich in den Wilden Kaiser gefahren, nach Ellmau. Dort liegt, gut mit der Kraxe erreichbar die Gaudeamus Hütte. Sie liegt nicht nur schön sonnig sondern hat auch den besten Kaiserschmarrn im Wilden Kaiser – oder gar in ganz Österreich?

Christina hat dort mit Simon Stellung bezogen während oli als Bergführer Ines und Uwe in die Seilschaft nahm und sie über einen anspruchsvollen Weg zur Gruttenhütte führte.

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Anfangs waren noch Energien zur Bewunderung der Aussicht, der Berge und der Natur vorhanden, aber bald ging es dann doch richtig in den Berg.

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So manche hatte ihre kleinen Mühen mit dem Weg, der doch ausgesetzt war und ein paar Eisen zur Vereinfachung enthielt.

Aber am Ende war dann doch das Ziel erreicht:

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Nach kurzer Pause mit ging es dann an den Abstieg mit 2 glücklichen Flachland-Schwaben…

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Hollrödulieö! 😉

Die Leidtragende war Christina die an dem Tag nicht wirklich in die Berge kam sondern nur auf der Hütte warten durfte/musste. Schade – eigentlich wären wir 2 gerne auch noch eine Runde gelaufen. Aber wir mussten recht pünktlich losfahren da Ines und Uwe ja einen Termin hatten. Aber das ist dann eine andere Geschichte…

Schee’ war’s!