Auf dem Weg

Auf dem Weg nach Herrmannstadt / Sibiu machten wir Halt im Kloster Dumbrava, einem wunderbaren orthodoxen Kloster. Das Kloster liegt weit oberhalb und ist wunderbar mit Rosen und Geranien geschmückt. Eine kleine Kapelle und eine große Kirche bilden die religiösen Zentren. Dazu gibt es viele Wirtschafts- und Wohnräume. Im Souvenirladen gab es ein Eis und dazu von der Nonne ganz viel Kuchen als Geschenk dazu. Es ist ein Ort der Ruhe und Erholung. Leider hat Christinas Herz gleichzeitig gelitten. Dieser Ort mit seiner Blumenpracht wäre bestens geeignet als Bienenoase, aber kaum eine Pflanze war tatsächlich bienenfreundlich. Nun mag man sagen, dass dies in Rumänien kein Problem sei. Ja, es gibt noch viele wilde Wiesen und – soweit keine Pestizide verwendet werden (was ich nicht weiß) – gibt es genügend Insekten. Jedoch wird viel gebaut und jedes neu gebaute Haus bekommt einen Rasen, der für diese heiße Gegend völlig ungeeignet ist und daher oft gewässert werden muss. Dazu wird er mindestens wöchentlich gemäht, so dass auch wirklich keine Blüte sich bilden kann. Die großen Einkaufsläden wie Kaufland und Lidl errichten hier eine Filiale nach der anderen und lassen hier nach deutschem Vorbild Steinwüsten entstehen. Hier wird sich ein durchaus deutsches Modell abgeschaut, welches Deutschland bereits zum Insektensterben gebracht hat. Dies zu kopieren ist gefährlich.
Die Klosterschwestern folgen sicherlich nur ihrer eigenen Tradition, schade ist es dennoch.

Die Autofahrt führte uns weiter nach Alba Iulia und v. a. in der Festung Alba Carolina / Karlsburg. Dies ist eine unglaublich große Festung, die bis in die römische Zeit zurück geht. Wir sind hoch auf die Mauern entlanggelaufen und haben Blicke in Türme und sogar in die Folterkammer geworfen. Es ist wirklich imposant wie die Festung auf der Stadt Alba Iulia thront, eine kleine Stadt steht da auf dem Hügel.

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Entspannungstag & Vorbereitung zur Weiterreise

Der Montag war schon vorher als “Entspannungstag” geplant, jetzt halt nur für Christina und die Kids, da Oliver sich um einen neuen Reifen kümmern musste. Leider leider hatte die Unterstützung des Seat Mobilitäts-Service nicht funktioniert. Obwohl nochmals am Sonntag bestätigt und zugesichert hatte sich niemand um neue Reifen in Cluj gekümmert. Erst auf Nachfrage kam heraus, dass man in Oradea (sind ja nur 3-4h Bundesstraße…) Reifen hätte. Also ist Oliver eigenmächtig zum Seat-Händler in Cluj gefahren und hatte sich dort 2 neue Reifen eines anderen Herstellers besorgt. Wertvolle (Urlaubs-)Zeit ging verloren – hätte man alles schon um 09:00 telefonisch mit Hilfe des rumänischen Seat Mobilitäts-Service klären können – aber besser ist man selbst der Mann. Um 15:30 ist Oliver dann mit neuen Schuhen auf der Hinterachse des Seats vom Hof gerollt. Mit besserer Hilfe hätten das locker 3h weniger sein können!
Auch dieser Tag wurde am und im Pool beendet – der letzte Reisetag mit solch einem tollen Pool.
Am Abend packten wir alles in die Koffer zurück und stellten fest, dass wir im Grunde zu viel Kleidung dabei hatten. Zwar haben wir am Montag Kleidung in den Wäscheservice gebracht, das nächste Mal würden wir trotzdem weniger mitnehmen und dafür häufiger waschen. Allerdings hat das natürlich jetzt den Vorteil gehabt, dass wir bei unseren Planungen ein mehrmaliges Wäsche waschen nicht berücksichtigen mussten.
Unser Hotel war im Nachhinein perfekt für Familien geeignet: der Spieleraum drinnen, die großzügige Außenanlage inkl. Sportplatz und Ball, die Schwimmingpools. Dazu konnten wir dort auch Essen, so dass wir abends uns nicht noch außerhalb ein Abendessen suchen mussten. So bekamen wir einen angenehmen Tagesrythmus hin. Das Hotel war im Wesentlichen sauber, an manchen Stellen im Poolbereich hätte man sich mehr Sauberkeit gewünscht, auch ein untertägiges Durchputzen und v.a. Entfernen des Spritzwassers am Boden wäre zumindest in Deutschland verpflichtend gewesen. Uns als Touristen hätten mehr Ausflugsinformationen als Flyer hilfreich gewesen, dazu wäre es hilfreich einen Wäscheservice anzubieten. Allerdings muss man berücksichtigen, dass Gäste wie wir, die mehr als 2 – 3 Tage bleiben, nicht normal ist. Die meisten Besucher sind Rumänen, die für einen Besuch des Schwimmbads dort bleiben oder es kamen Fremde, die jedoch das Hotel nur als kurzen Stopp genutzt haben.
Für uns war es genau richtig. Und so verließen wir unsere Unterkunft am Dienstag nach dem Frühstück in Richtung Herrmannstadt.

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Wochenende im Apuseni Park

Freitagabend packten wir dann einen kleinen Koffer, um am Samstag gleich nach dem Frühstück in Richtung Apuseni Nationalpark mit seinen Höhlen und Wasserfällen losfahren zu können. Zuvor hatten wir uns eine Autostrecke ausgesucht, die uns machbar vorkam.

Also ging es am Samstag los zu den Wasserfällen von Rachitele. Wir parkten sehr weit oben, so dass wir nur 15 Minuten auf einer Schotterstraße hoch laufen mussten. Der Weg und auch die Umgebung mit dem Bachlauf und Bäumen sind sehr ähnlich den bayr. Alpen. Generell ist die Vielfalt der Bäume, Stauden und Blumen nahezu identisch mit denen in Deutschland. Der Wasserfall ist sehr schön gelegen und lädt zum Entspannen ein – wären da nicht viele andere Menschen um uns rum gewesen. Die Menge an Sandalen, Flip-Flops und kurzen Kleidern hier in den Bergen an einem kühlen Wasserfall und Bach inkl. der Menge an “Deppenzeptern” ist unglaublich. Dazu kraxelt jeder dann mit dieser “Ausrüstung” auch noch auf den Felsen herum. Ein Wunder, dass nichts passiert. Der Rückweg zum Auto dauerte etwas länger, da die Kids in den vorbeifließenden Rinnsalen spielten. Leider hatten wir nicht mehr Zeit für eine schöne Wanderung in dem Region – wir hatten ja noch einen Weg vor uns. Es ist schade, dass die Gebiete (auch in der Nähe unserer Unterkunft) zwar mit vielen Wanderwegen beschildert ist, man aber an keine Beschreibung der Wege kommt.

Bei unserer Weiterfahrt begann dann unsere kleine Adventure Safari. Die geteerte Straße endete plötzlich einige Kilometer nach den Wasserfällen und wir merkten schnell, dass der Weg schwierig wurde. Es war ein schlechter Forstweg mit vielen Pfützen und später mit sehr großen Steinen. Auf dem Weg hatten wir Moutainbiker getroffen, die uns Hoffnung gemacht hatten den Weg mit unserem Alhambra zu schaffen. Einfach war es nicht immer. Als Wandergebiet ist dies ein Traum, wunderschön, auch wenn es viel regnet. Einzelne Unterkünfte in der Mitte des Nationalparks sind sehr einfach gehalten, aber sicherlich ein ganz besonderes Erlebnis. Schade, dass wir darauf nicht eingestellt waren, aber auch mit unseren Kids wäre dies nicht so einfach machbar gewesen.

Also weiter – nach ca. 30 km war der “Spuck” vorbei und wir erreichten einen Pass mit einer Schafherde, hier gab es wieder eine ordentliche Teerstraße. Erleichtert stiegen wir aus und schauten über die grünen Hügel. Froh, dieses Stück geschafft zu haben setzen wir die Fahrt fort.

Weit war es nicht mehr bis zu unserer Unterkunft. Wieder durch enge Schluchten auf schmalen geteerten Straßen mit Bachläufen an den Seiten – alles sehr ähnlich der Alpen – fuhren wir ins Tal. Bis, ja bis wieder einmal die Straße auf einen unbefestigte Straße abzweigte. Nach unseren gesammelten Erfahrungen der letzten Tage wurden wir nicht nervös bis allerdings der Weg wirklich immer schlechter wurde. Und dann kam dieses eine Stück, dieser eine Stein, der da direkt unter dem linken vorderen Reifen lag und der unseren Reifen aufschlitzte. Die Luft war binnen Sekunden raus. Peng…pffff. Ende.

Stop! Now!

Unsere Panne versuchten wir so unemotional wie möglich zu gestalten, v. a. auch um die Kinder nicht zu verunsichern. Der Weg zu unserer Unterkunft war laut Karte nicht mehr so weit und so packten wir den Rucksack voll, packten Sven in die Trage und liefen über den Hügel zum Hotel, das direkt unterhalb der Bärenhöhle liegt. Also einfach kindertauglich aus der Autofahrt eine Adventure-Wanderung machen. War das nicht so bestellt?
Nach ca. 1h Wanderung kamen wir dann reichlich durchgeschwitzt in unserem Hotel Popasul Ursilor an.
Wir erzählten der Eigentümerin was uns passiert ist und sie fragte ihren Mann, ob dieser Oliver zurück zum Auto fahren könnte um dort auf den Abschleppwagen von SEAT warten zu können. Und nicht nur das, er gab uns seinen Ersatzreifen, der glücklicherweise auf unser Auto passte. Mit diesem fuhr er Oliver den Weg bis zum Hotel. Dabei konnte er nicht den Weg zum Auto wählen auf dem wir zum Hotel gekommen wären – dieser Weg war für seinen Skoda 4×4 nicht befahrbar. Es wäre also es ein Wunder gewesen hier mit dem Sharan durchzukommen. Nochmals zur Erinnerung: Das war der offizielle Weg des SEAT Navigations-Systems!
Also über den “eigentlichen” und richtigen (geteerten) Weg zurück und quasi von hinten ran an den Sharan. Dort im Sand den Reifen gewechselt und wieder Rückwerts runter vom Berg und außen herum zurück zum Hotel.
Den Abend und nächsten Tag war Oliver damit beschäftigt über den 24 h Notdienst von Seat einen Abschleppwagen oder besser Ersatzreifen zu bekommen. Aber Samstagabend und Sonntagvormittag war nichts zu machen. “Mobilitäts-Service” stellt man sich anders vor! Der Hotelchef Christi war ein Goldschatz und telefonierte alles ab, was ihm einfiel, um uns einen Reifen zu besorgen. Am Ende entschieden wir uns am Sonntagnachmittag mit seinem Ersatzreifen bei durchschnittlichen knapp 50 km/h zurück nach Cluj zu fahren. Um dennoch etwas zu erleben, haben wir die Bärenhöhle am Hotel gleich um 10 Uhr frühs besucht, eine wunderschöne große Höhle mit vielen Tropfsteinen und mehreren Galerien. Auch wenn wir mangels Übersetzung nicht verstanden hatten, was der Guide erzählt hatte, so gefiel uns die Höhle sehr gut.

Auf der langsamen Rückfahrt (nur über geteerte Straßen!) machten wir in Rosia nochmals Halt, um uns die Kristallhöhle anzusehen. Das ist eigentlich ein Bauxit-Bergwerk in einer Gegend mit einer Vielzahl von Höhlen. Beim Abbau fand man dabei zufällig die Kristallhöhle. Beim Besuch erhielten wir auch freundlicherweise eine persönliche englische Übersetzung, was sehr angenehm war. Zunächst bekamen wir ein wenig über den dortigen Bergbau erzählt, inkl. kleinen Ausstellungsstücken im Berg. Anschließend gingen wir in diese sehr kleine enge Höhle, die mit Tropfsteinen übersät ist, die als Besonderheit mit vielen Kristallen belegt ist.

Nach 5h im Auto waren wir dann endlich zurück in Cluj im Hotel, rechtzeitig um noch vor dem Abendessen in den Pool zu springen und etwas zu entspannen. Was für ein Adventure-Wochenende!

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Cluj und seine Umgebung

Der Freitag war erneut ein Tag mit etwas mehr Ruhe, den wir vormittags erneut in Clujs Stadt zwischen den Kirchen und einem sehr schönen Brunnen erleben durften. Zum Glück haben wir immer Wechselkleidung dabei. Nachdem Simon die Temperatur des Brunnens getestet hatte, hatte er auch dringend eine neue Hose und neues Shirt gebraucht. 🙂
Nach einem guten Mittagessen mit unserem Kollegen in Cluj fuhren wir zurück aufs Land und machten eine kleine Wanderung durch den Wald zwischen Stock und Stein, durch Sand und über sanfte, vom Wasser ausgewaschene Hügel.

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Ausflug nach Turda

Für Donnerstag war schlechteres Wetter vorausgesagt, daher entschieden wir uns nach Turda in ein ehemalige Salzbergwerk zu fahren – ein Muss für jeden Touristen hier in der Gegend! Allerdings ist da echt viel los gewesen und so mussten wir einiges an Geduld mitbringen. Den Weg runter und rauf (13-14 Stockwerke mit Holztreppen) nahmen wir zu Fuß. Den Weg noch eine Etage weiter runter zum See sind wir mit dem Aufzug gefahren, da es (vielleicht) schneller ging.
Der riesige Hohlraum und der noch tiefer liegende See waren atemberaubend. Wenn man sich dann noch überlegt, dass alles von Menschen zum Abbau von Salz abgeschlagen wurde, sorgt es für noch mehr Verwunderung. In dem See ist ein Hügel aufgeschüttet, darauf stehen große Holzgerüste, belichtet und laden zum Verweilen ein. Im oberen Raum kann man Kegeln, Minigolfen, Riesenrad fahren, Tischtennis spielen oder die Kids spielen auf dem kleinen Spielplatz.

Nach unserer Rückkehr im Hotel begaben wir uns alle obligatorisch ins Schwimmbad zum Ausspannen und die Kinder v. a. fürs Toben. Es ist unglaublich wie lange die Kids durchhalten.

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Adrenalin und Entspannung

Am darauffolgenden Tag (Mariä Himmelfahrt – auch hier ein Feiertag) hatten wir uns vorgenommen, in den Kletterpark Adrenalinpark und anschließend in den kleinen Tierpark Wind Mill zu gehen. Beim Weg zum Adrenalinpark stellten wir erstmals fest, dass a) die Straßen oft unbefestigt sind und b) man sich nicht wirklich auf die Angaben des Navigationssystems verlassen sollte. Bei dem Zustand der Straßen wussten wir nicht immer, wann das Navi falsch anzeigt und die Straße wirklich nicht passierbar ist oder ob die Straße noch im normalen Maße für rumänische Verhältnisse ist. Dies sollte uns später im Apuseni Park noch zum Verhängnis werden.

Offroad I

Nach einer sehr abenteuerlichen Fahrt zum Adrenalinpark sahen wir, dass es ja noch einen einfachen (wenn auch trotzdem unbefestigten) Weg zum Kletterpark gegeben hätte.
Im Kletterpark hatten Oliver und Simon extrem viel Spaß und waren am Ende wirklich aufgeladen mit Adrenalin.

Tech4fun!

Climb up

Getting Ready

Pre Slide

Slide fun

Entspannter Beobachter

Hängemattensicherheit

Die Fahrt zum Tierpark war dann relativ unspektakulär, wenngleich sie auch über eine unbefestigte Straße ging. Die Tierhaltung dort ist manchmal richtig gut, bei manchen Tieren bekamen wir allerdings auch Mitleid. Es gab extrem viele Hasen, eine Wildkatze, Esel, Ponnys, verschiedene Vögel, Meerschweinchen, Hamster. In die Hasengehege durfte man rein gehen und so hatten wir viel Spaß beim Füttern und Streicheln.

Blacky

Blacky

Sicherer Platz

Snowwhite

Cat Content

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Getrennte Reise und gemeinsame Ankunft

Was uns erwarten würde hatten wir etwas ahnen können, da Oliver und Christina in 2017 für ein kurzes Wochenende in Cluj verbrachten. Dies war ja auch der Moment als wir uns entschieden, mehr Zeit in Rumänien verbringen zu wollen.

Im Kofferraum wäre noch etwas Platz!

Am 12. August war es dann soweit und wir verabschiedeten Oliver mitsamt unseres Gepäcks auf den Weg mit dem Auto nach Rumänien. Wir verfolgten ihn von Poing aus über GPS auf seinem Weg über Österreich, Ungarn nach Rumänien, dazu telefonierten… äh Whatsapp-fonierten wir mehrmals.

1021km to go!

Die Reise verlief trotz eines Staus bei Budapest gut und so machten sich Christina mit Simon und Sven am Montag, 13. August mit beruhigtem Gewissen auf den Weg zum Flughafen. Unser “Taxi” Frank holte uns pünktlich ab, so hatten wir noch genügend Zeit am Flughafen. Die Kinder waren sehr aufgeregt, hielten sich aber dann doch sehr gut. Ohne große Übelkeit und mit viel Neugierde erlebten sie den Flug. Sven schlief kurz vor der Landung sogar noch ein. 😉

Oliver war da schon am Flughafen und wartete auf uns. Allerdings ging die Fahrt nicht wie gedacht in unser gebuchtes Hotel, sondern in ein 3-Zimmer Appartment an Clujs Stadtrand. Unsere Buchung im Hotel war durcheinander gewürfelt und so hatten wir erst ab der Folgenacht dort unser Zimmer beziehen können. Macht aber nichts, Oliver hatte bereits vor unserer Ankunft das Appartment organisiert. Wir nutzten die Nähe zu Cluj und gingen gleich nachmittags ins Büro und anschließend in den Park, um Tretboot zu fahren.

Affenschaukel im Büro

Street Chess of Cluj

Wassertiere

Kletterkünstler

Am Dienstag packten wir unser Auto wieder voll und fuhren noch einmal in die Clujer Innenstadt, um einen kleinen Amphibien-Zoo “Vivarium” inkl. einer großen Sammlung präparierter Tiere zu besuchen. Die Tierhaltung im Vivarium war nicht vergleichbar mit einem Zoo bei uns, wenngleich die Tiere und die Informationen interessant waren. Die verschiedenen präparierten Tiere in der biologischen Sammlung waren sehr beeindruckend und viel zu viel um jedes Detail zu betrachten. Von Bär über Nager und Vögel bis zur Koralle war hier alles zu sehen. Unglaublich! Ein Biologe würde dort sicherlich sehr viel Zeit verbringen können. Natürlich sind die Namen in Latein und Rumänisch angebracht – so war es manchmal auch ein Ratespiel was wir hier gerade sahen.

Exponate

Darwin

Anschließend fuhren wir in unsere Unterkunft Casa Dinainte und verbrachten den restlichen Nachmittag im Pool, auf dem Fußballplatz und auf der Wiese. Erstmal ankommen und durchatmen. Das tat uns allen sehr gut.

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Planung ist alles

Vor allem mit Kindern.  Daher haben wir eine lange Liste von Ideen und Möglichkeiten mit Hilfe von vielen Kollegen zusammengetragen, was wir mit Kindern in Rumänien so anstellen können. Und weil es neben einer Liste auch noch einen Nerd in der Familie gibt, haben wir jetzt auch eine Karte mit dein eingetragenen Hotspots. Jedenfalls die, für die es eine auffindbare Adresse gibt. Ja – nicht alle Hotspots haben eine ordentlich Postadresse – wir werden aber alles finden was wir brauchen. 😉

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Urlaubsvorbereitungen

Noch ein paar Tage – dann geht es los in den Urlaub. Wir haben uns noch gar nicht so viele Gedanken gemacht, was genau wir jetzt mitnehmen wollen. Irgendwie hat das alles Zeit bis Samstag. Irgendwie entspannt.
Wir freuen uns aber jetzt schon wie ein Schnitzel auf alle neuen Eindrücke unserer Reise.

 

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Vom (bald) losfahren und sofort wegfliegen

Lucia hat die letzten Monate ihre 7-Meilen-Stiefel angezogen und startet richtig durch. Und das im vielseitigem Sinn. Zum einen hat sie sich wirklich sehr gut durch die 11. Klasse im Gymnasium gelernt und hat bis zum Schluss nicht nachgelassen. Herzlichen Glückwunsch zum Zeugnis! Es ist Klasse!

Gleichzeitig hat sie sich auch noch um ihre Führerscheinprüfung gekümmert und hat am 20. Juli die theoretische Prüfung mit 0 Fehlern bestanden. Wahnsinn!

Praktische Stunden hat sie auch schon genommen bis sie dann am 26. Juli für die kommenden knapp 6 Wochen “Good bye” gesagt. Denn an dem Tag ist sie gestartet in die USA zu Tante Moni und der Familie. Wir wünsche dir, dass jeder Moment besonders wird – denn es gibt keine gewöhnlichen! Gleichzeitig freuen wir uns darauf, am 5. September dich wieder in unsere Arme zu schließen.

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