Klöster & Ramnicu Valcea

Nach den vielen Tagen in den Bergen tat uns der Tag im Tal sehr gut. Zu betonen ist hier die Gestaltung der Straßen und Gärten. Die Häuser auch auf dem Land sind weiter von der Straße weg gebaut, zudem verfügen sie alle über mehr Garten, der mit vielen Bäumen und Weinranken überdacht ist. Dies bietet im Sommer genügend Schatten. Auch die Grünflächen bis zum Zaun sind großzügig, teilweise mit Bäumen, Sträuchern oder schönen Blumenbeeten gesäumt. Jeder kümmert sich um die Sauberkeit seines Hauses und seines Eigentums – jedoch genauso wenig um die Umgebung daneben, da bleibt dann auch gerne der Plastikmüll liegen, ebenso im Gestrüpp oder im Flussbett. Insgesamt scheint es hier etwas ordentlicher und vielleicht auch etwas reicher zu sein. Dies vermuten wir auch daran, da die Ortskerne auch etwas “besser im Schuss” wirken. Natürlich sieht man hier ebenso viele alte (Hoch-)Häuser aus Kommunismus-Zeiten in desolatem Zustand wie in den Karpaten…. es ist komisch zu erklären. Irgendetwas ist anders. Natürlich müssen wir viele Brücken queren. Brücke ist jedoch nicht immer Brücke. So gibt es wirklich gute und neue Brücken, ganz kleine, bei der nur ein Auto drüber passt und auch ein paar, bei denen man nicht genau weiss was man davon halten soll.

Einige Kilometer vor unserem ersten Ziel kann man etwas Besonderes bestaunen: Ölförderungsfelder, nicht klein, aber fein.

Als erstes fuhren wir zum Mănăstirea Dintr-un Lemn, einem weiteren orthodoxen Kloster in der Walachei, welches – ebenso wie jedes der anderen – einen besonderen Charme mit sich bringt und dazu in dem Fall noch eine kleine Kirche aus einem Holzstamm gefertigt, besitzt.

Ein weiteres Kloster Bistrita war unser nächstes Ziel. Dies hat uns mit besonderen Kapellen überrascht, die ca. 15 Minuten oberhalb des Klosters in einer großen Höhle gebaut sind. Die eine kleine Kapelle ist direkt in den Stein behauen, die andere wurde an eine große Öffnung Richtung Tal gesetzt. Die Höhle ist nur durch einen engen und schmalen Gang in geduckter Haltung begehbar.

Mittlerweile war es bereits späte Mittagszeit und wir fuhren als nächstes in die Stadt Ramnicu Valcea, die uns von letztem Jahr bei der Überfahrt des Transfaragashan in so guter Erinnerung geblieben ist. Allerdings brauchten wir ein wenig uns wieder zurecht zu finden. Primär war alles voller Autos und aus einer Mischung an neu renovierten Häusern bzw. neu gebauter Mall in Verbindung mit vielen alten und halb baufälligen Hochhäusern – so wie überall. Allerdings – wie es in der Walachei gerne ist – dann doch mit einigen Bäumen entlang der Straßen. Am Ende fanden wir ein kleines Kaffee gegenüber eines Spielplatzes und wir fanden ein wenig Ruhe und Entspannung. Zu lange wollten wir dann doch nicht bleiben, denn der Swimmingpool in unserer Pension wollte auch noch von den Kindern besucht werden. 🙂

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