Burg/Schloss Bran & Ruine Rasnov

Transsylvanien steht in unserer Fantasie für: Vampire, Dracula, Werwölfe und Fledermäuse. Also muss man auch ein klein wenig auf die Spuren von Vlad gehen. Die Burg Bran ist das synonym für Vlad Dracula – auch wenn er ggf. nie dort gewesen ist. Wir sind trotzdem hingefahren. 140 rumänische Kilometer entsprechend also ca. 2,5h Fahrtzeit. Eine Dauer, in der wir sonst fast die Strecke München->Würzburg schaffen. Egal. Rein ins Auto und über rumpelige (Bundes-)Straßen quer durch Transsylvanien. Angekommen in Bran hatten wir eher das Gefühl aus Mallorca gelandet zu sein. Ganz schön was los hier! Wir hatten heute viel Glück: Nicht nur einen super bewachten Privatparkplatz haben wir gefunden, nein, wir konnten Dank der im Internet am Vorabend gekauften Tickets direkt an der ersten Schlange vorbei ins Burggelände. Am Burgeingang mussten wir dann doch ein wenig anstehen. Drinnen noch schnell den (vorbestellten) Audioguide abholen und zusammen mit zig anderen Besuchern durch die kleine und heimelige Burg gehen. Als wir ca. zur Hälfte durch die Burg durch waren fing es draußen dann an zu regnen. Wieder so ein Stück Glück an diesem Tag. Leider wurde es dann in der Burg sehr eng, da die vordersten Besucher nicht raus und die hinteren rein bzw. weiter wollten. Die Burg ist nett und Dank des Audioguides dann doch ein wenig informativ. Ohne Audioguide wäre es deutlich schlechter gelaufen da die Beschreibungen der Objekte entweder nicht, nur in rumänisch oder in rumänisch und englisch angebracht waren. Die Sache mit der Simultanübersetzung Englisch->Zusammenfassung auf kinderverständliches Deutsch ist jetzt noch nicht unsere primäre Stärke.
Am Ende mussten wir dann doch noch durch die letzten Tropfen des Tages laufen, aber so eine kleine Abkühlung tut ja auch gut.

In der Kommerzmeile haben wir dann noch für Simon ein tolles Dracula T-Shirt gekauft. So ein wenig Tourist sind wir dann doch auch.
Auf eine persönliche Empfehlung sind wir dann noch nach Rasnov gefahren um die dortige Bauernburg anzusehen. Eine tolle Ruine die oben auf dem Berg steht. Der Aufstieg geht zu Fuß, mit einem Bähnchen oder mit einem Schrägaufzug. Wir haben das Auto in die Tiefgarage von Rasnov gestellt und sind mit dem Schrägaufzug nach oben gefahren. Die Burgruine ist beeindruckend groß und gibt einen tollen Eindruck von der damaligen Wehrhaftigkeit. Leider war nach dem Regen die Aussicht etwas eingeschränkt, sonst hätten wir eine tolle Sicht entlang der Karpaten gehabt. In Rasnov gab es dann zur Stärkung für den Heimweg noch Palatschinken für die Männer.

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