Allgemeines zu Rumänien

Allgemeines zu Rumänien

1. Straßen und Navigation
Do not trust Google Maps! Nor any other Navigation Systems!
Wir haben uns mehrmals auf das Navigationssystem unseres Seat verlassen. Trotz aktueller Karten wurden wir über Straßen geleitet, die den Begriff “Straße” nicht Wert sind. Feldwege, Waldwege, Wanderwege. Das alles kennt das Navigationssystem von Seat aber auch Google Maps (iOS) als “Straße”. Also in guter alter Väters Sitte: Selbst die Karte anschauen und lieber einen kleinen “Umweg” über eine Bundesstraße oder das nächste Dorf nehmen.

2. Menschen
Wir haben keinerlei schlechte Erfahrungen mit den Menschen in Siebenbürgen gemacht! Alle waren freundlich, zuvorkommen und hilfsbereit. Wer mit offenen Herzen auf Menschen zugeht bekommt hier geholfen. Unser Eindruck war, dass die “alte” Generation ehr kleiner, dunkelhäutig und verbraucht wirkt. Die neue Generation (so alt wie wir und jünger) ist groß gewachsen, hat oft eine hellere Hautfarbe. Davon unabhängig kann man eine Vermischung des Aussehens mit ehr dunklem Teint und dunklen Haaren mit ehr blonden und rothaarigen Menschen und/oder blauen Augen.

3. Einkaufen
Zu unserer Schande waren wir viel bei Kaufland, Lidl und Penny einkaufen. In die kleinen Magazine in den Dörfern haben wir uns (noch) nicht getraut. In den bekannten Einkaufspalästen geht es im Wesentlichen zu wie bei uns. In Klein-Talmesch haben wir sehr gerne das Gemüse vom Stand auf der Straße gekauft.

4. Bezahlen
Zu mehr als 80% haben wir bargeldlos bezahlt. Und zwar mit der Kreditkarte. Kontaktlos. Einfach mit der Karte an das Bezahlterminal gehalten, pieps, fertig. Selten kam die PIN-Abfrage der Kreditkarte. Nur in kleinen Läden (zB Bäcker) oder in dem einen oder anderen Museum haben wir noch auf RON zurückgegriffen. Ein kleiner Bargeldbestand ist also hilfreich.

5. Renovierungsbedürftigkeit
Eine Frage, die sich viele stellen (und auch wir): Wie gut entwickelt ist Rumänien? Wie gut viel ist zu renovieren? Ja, es ist sehr schön zu sehen wie viel bereits renoviert wurde. Bei vielen Gebäuden, Institutionen und Straßen sind die gezahlten öffentlichen Zuschüsse sichtbar, vieles auch mit EU-Geldern. V. a. Straßen und Vergnügungsaktivitäten (wie der Adrenalinpark, Salzbergwerk Turda) werden unterstützt und erhöhen den Lebenswert der Regionen, v. a. für die einheimische Bevölkerung.
Viele Gebäude sind allerdings immer noch in desolatem Zustand, auch bereits renovierte Straßen und z. B. der Duschbereich an den Salzseen geht schnell wieder kaputt.
Zudem kommt auch hier das Problem mit dem Müll. In Restaurants werden auch Plastikflaschen ausgegeben, dazu wird alles in Plastiktüten verpackt.

6. Umweltbewusstsein
Wir wünschen uns für Rumänien, das Land und seine Menschen ein besseres Bewusstsein über seine einmalige Natur und Denkmäler. Weniger Plastiktüten, mehr Mülleimer (die auch geleert werden) oder noch besser weniger Kunststoff-Taschen/-Flaschen/-Verpackungen/-… würden dem Land wirklich gut tun. Es ist erschreckend wie viel Müll schon jetzt in Feld, Wald und Natur rumliegt. Das geht besser.

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