Basentreffen

Nach langer Planung war es dieses Wochenende soweit – wir trafen uns in Bönnigheim mit Uwe & Ines, Andrea & Jens, Luca & Domenic zum großen Basentreffen. Freitagnachmittag war Anreise und Ankommen in unserer wunderbaren Ferienwohnung bei Familie Krapf ein paar Minuten außerhalb von Bönnigheim. Einen ruhigen Ausklang des Tages genossen wir bei Pizza im Garten von Uwe & Ines.

Samstag fuhren wir gemeinsam in den nahe gelegenen Freizeitpark Tripsdrill. Dies ist ein wunderbarer Park mit ganz vielen kleinen und größeren Fahrgeschäften, die sehr liebevoll gestaltet sind wie z. B. der Gugelhupf, die Kaffeetassen, Suppenschüsseln, die Weinfässer. Für die ganz kleinen Kinder sind zudem sehr lustig die Enten-Wasserfahrt, die Moggelesbahn, jegliche Brunnen, die Schmetterlings- und Wiegen als Hochbahnen und und und. Apropos Wasser: es gibt die Mühlwasserbahn mit einer kleinen Abfahrt in den See und den dazugehörenden „großen Bruder“ die Badewanne. Uns hat der Waschzuber (eine Familienfreundliche Wildwasserbahn) sehr gut gefallen. Der Spaß für die ganz Mutigen ist das Mammut, eine Holzachterbahn, und die Karacho. Der Tausenfüßler wiederum ist eine kleine Kinder-Achterbahn. Eigentlich dürfen in die meisten größeren Fahrgeschäfte nur Kinder ab 3 Jahren, aber sie sind doch sehr kulant und machen nicht nur ein Auge zu. Der ältere Teil besitzt viel Bäume und geschwungene Wege, die Schatten bieten, das hat uns ganz besonders gut gefallen. Die Besonderheit des Parks besteht auch darin, dass große Puppenfiguren Geschichten oder auch alte Handwerkskünste erzählen. Es ist ein wenig so wie die Darstellung der Märchen im Märchenpark in Wolfratshausen.

Die „Großen“ – also Lucia, Pascal, Luca, Domenic und Jens erkundeten selbständig den Park während wir mit Simon und Sven langsam von Attraktion zu Attraktion gelaufen sind. Es war ein langer und anstrengender Tag mit lachenden Kinderaugen und nassen T-Shirts – ein wunderbarer Ausflug.

Der Hunger war am Abend groß als wir uns nochmals alle zusammen zum gemeinsamen Grillabend im Gästegarten unserer Ferienwohnung trafen. Andrea, Uwe und Ines, die zu Hause geblieben sind, haben hierfür alles vorbereitet. Herzlichen Dank dafür! Die „Großen“ jagten zu späterer Stunde mit Ballspielen über den Platz, die Kleinen sprangen zwischen drin herum und wir genossen die gemeinsame Zeit, unter anderem auch mit Moni, die wir per Skype zugeschaltet haben.

Am Sonntag nach dem Frühstück mussten wir wieder unsere Sachen packen und traten den Heimweg an, sicher fuhr uns Pascal nach Hause und wir hatten alle noch Zeit wieder in Ruhe anzukommen.

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Elektrifiziert!

Infiziert von erneuerbaren Energien sind wir ja schon seit 5 Jahren als wir uns die Photovoltaikanlage aufs Dach haben bauen lassen. Oli sagte seitdem voraus, dass unser nächstes Auto ein elektrisches sein wird. Nun also war es soweit – wir sahen sie, fuhren sie und waren überzeugt von einer Zoe!

Warum eine Renault Zoe?

Konkret wurde es seit im April Oli las, dass Renault zusätzlich zum Zuschuss der Regierung beim Kauf eines Neuwagens einen Rabatt hinzugibt. Bei einer kurzen Probefahrt im April beeindruckte sie uns dann mit ihren Fahreigenschaften.

Darüber hinaus verglich Oli die derzeit am Markt befindlichen Elektrofahrzeuge miteinander und stellte fest, dass die Zoe gemessen an Preis und Leistung sowohl in der Reichweite als auch bei der Verkehrssicherheit die Nase vorne hatte. Zusätzlich ist spätestens mit den Zuschüssen der Preis des Fahrzeugs konkurrenzfähig mit Benzinfahrzeugen.

Wesentliche Merkmale der Zoe sind: 5-türig, Kofferraumangebot etwa doppelt so groß wie beim bisherigen Twingo, nur 2 Standardausstattungen (Intens und Live) und in der Basis schon ordentlich ausgestattet, einzelne Funktionen sind zum Teil oder als kleine Pakete zubuchbar, ebenso kann man das Auto mit einer größeren Batterie und großem Soundsystem ausstatten. Die Batterie kann man für ca. 9 TEUR kaufen oder abhängig der jährlichen Kilometer mieten.

Unsere Zoe

Erste Fahrt

Wo kaufen?

Will man einen Neuwagen haben, muss man aktuell 7 – 9 Monate warten, erhält dann aber ca. 2.000 EUR Zuschuss vom Staat und nochmals eine ähnliche Summe von Renault. Uns war ein Neuwagen nicht wichtig. Dazu wollten wir nach unserer Steckdoseninstallation im Juni gleich elektrisch losfahren. In Freising gibt es einen Renault Autohändler, der sich auf Elektrofahrzeuge (v.a. von Renault, aber nicht nur) spezialisiert hat. Das Autohaus Müller kauft auch aus Europa Elektrofahrzeuge auf und vertreibt diese in Deutschland. Die Auswahl ist gut, die Betreuung hervorragend, zuverlässig und freundlich. Es war ein wirklich angenehmes Gefühl. Für diejenigen, für welche Freising zu weit entfernt ist – das Autohaus Müller liefert die eAutos Deutschlandweit vor die Haustüre!

 

 

Wo tanken?

Nun haben wir sie endlich am Freitag nach Hause geholt – ganz schön aufgeregt fuhr Christina sie nach Hause. 2 Stunden später entließen wir unsere Rennsemmel (den roten Twingo) in neue Hände.

Rennsemmel

Am Montag darf sie Christina das erste Mal ins Geschäft fahren. Dort wird es erstmals an die Ladestation gefahren. Im Vorfeld hat Oli sich schon erkundigt wo und wie wir am besten die Batterie (oder besser Akku) laden können. Eine kleine Herausforderung hat die Elektromobilität noch vor sich. Aktuell gibt es viele Anbieter mit ihren vielen unterschiedlichen Bezahlsystemen, dadurch entsteht ein wachsendes Netz an Tankstellen, nur gibt es noch keine App mit vollständiger Liste aller Tankstellen aller Anbieter. Man muss sich aktuell mit mehreren Apps behelfen um seine näheste Ladesäule zu finden. Da das Auto zumindest am Anfang im näheren Umkreis genutzt werden wird, sollten wir hierfür die Ladestationen schnell kennen, inkl. deren Kosten.

Wer mehr wissen möchte, kann sich informieren. Die beste Quelle an Informationen ist das Portal www.goingelectric.de.

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Seeräuber Simon

Simon macht nun seit ein paar Wochen regelmäßig einen Schwimmkurs. Jeden Sonntagnachmittag fahren wir mit ihm nach Vaterstetten und ermöglichen ihm seine Fähigkeiten im Wasser zu verbessern. Schwimmen gelernt hatte er schon vor 2 Jahren und auch das Seepferdchen hat er schon einige Zeit. Seine Technik und sein Durchhaltevermögen aber waren nicht ideal und da er gerne schwimmen geht, wollten wir ihn gerne etwas motivieren und fördern. Nachdem sein Schulfreund in der selben Halle seine Vereins-Schwimmstunden hat, ist er begeistert und jeden Sonntag gerne im Wasser. Es ist ein moderater Schwimmkurs. Kein Drill. Kein Leistungsschwimmen. Danach haben wir noch etwas gemeinsame Zeit zum Üben, was er auch gerne (sogar von seiner Mama) annimmt.

Seeräuber Simon

Der Erfolg ist sichtbar! Seine Technik hat sich gut entwickelt und am Ende einer Schwimmstunde ist er jedes Mal zwischen 12-14 Bahnen geschwommen (jede Bahn hat 25 m). Dazu kann er mittlerweile den Startsprung und sogar das früher von Simon etwas ungeliebte Tauchen ist inzwischen viel besser geworden. Gerade üben wir das Tauchen in die Tiefe mit Heraufholen eines Ringes – aktuell kann er aus 1,60 m einen Gegenstand heraus holen.

Inzwischen hat Simon das Schwimmabzeichen „Seeräuber“ und ist auf dem Weg zum Bronzeabzeichen.

Schwimmspass

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Feinstaub(alarm)

Im Winter war er in aller Munde – jedenfalls in Süddeutschland: Der Feinstaub.

In München, aber vor allem Stuttgart ging er durch die Presse und war sehr präsent.
Die eher flache Lage von München und der stetige Wind reduziert die Belastung idR recht zügig. Trotzdem diskutiert München den Verbot von Dieselfahrzeugen in der Innenstadt. In Stuttgart, wo die Luft im Talkessel gerne mal so richtig steht ist es noch extremer. Hier war der Feinstaubalarm auch auf der A81&A8 zu spüren – Warnanzeigen und Tempolimit!
Es sind aber nicht nur die (Diesel-)Fahrzeuge sondern auch Flugzeuge, Heizanlagen, Kachel- & Kaminofen und die Landwirtschaft die Feinstaub „erzeugen“.
Eigentlich haben wir uns darüber nie den Kopf zerbrochen. Okay – bei unseren Besuchen in Stuttgart sind wir bei Feinstaubalarm schon mit einem etwas komischen Gefühl auf der Autobahn um die Stadt gefahren. Aber sonst?

Dann ist Oliver über ein DIY (Do it yourself) Projekt für einen Feinstaubsensor gestolpert. Für weniger als 50 EUR kann sich so ziemlich jeder einen eigenen Feinstaubsensor basteln. Ein Microcontroller, zwei Sensoren, etwas Kabel und ein passendes Gehäuse aus dem Baumarkt. Dazu ein wenig Software und fertig. Jeder der sich zutraut den Bauplan und die Anleitung einfach 1:1 nachzumachen bekommt das hin.

Feinstaubsensor. Bild (c) luftdaten.info

Feinstaubsensor. Bild (c) luftdaten.info

Seit ein paar Tagen hängt nun unser eigener Feinstaubsensor unterm Dach, der kleine Schnorchel ragt unter der Dachrinne nach außen – es muss ja nicht ganz so auffällig sein wie die original Bauanleitung.

Die Weiterleitung der Daten via WLAN und Internet an das Projekt ist automatisch in der Lösung enthalten, für eine eigene grafische Auswertung musste ich dann noch etwas IT-Voodoo betrieben. Jetzt haben wir alle 15 Minuten einen Datenabzug und können das selbst in Excel auswerten.

Feinstaubsensoren in/um München

Feinstaubsensoren in/um München

Was bringt das jetzt?
Eigentlich nichts. Wir leben in Poing abseits von München, eher ländlich und immer mit viel Wind. Alles gut hier.

Detailinformationen Feinstaubsensor

Detailinformationen Feinstaubsensor

Wirklich?
Wir wohnen in der Ausflugsschneise des Flughafen München – von 6 bis 24 Uhr düsen in ca. 1.000 Höhenmetern die Jets über unseren Kopf. Die Eisenbahnlinie München->Wasserburg/Burghausen mit viel Güterverkehr geht direkt durchs Dorf und die Autobahnen A99 und A94 sind auch nicht weit (und je nach Wind auch zu hören). Dazu kommen viele Eigenheime mit Bollerofen und – weil ländlich – eben auch Ackerland direkt vor der Haustüre.

1. Feinstaubsensor in Poing

1. Feinstaubsensor in Poing

Wir haben Feinstaub! Und zwar basierend auf dem Netz der DIY-Sensoren sogar mehr als in München. Ein Wert von 20 bsi 25 µg/m³ ist keine Seltenheit – da hört der „grüne Bereich“ so langsam auf. Unsere Langzeitauswertung läuft nun seit ca. 14 Tagen, auffällig sind hohe Feinstaubkonzentrationen in den Morgenstunden – der „einfache“ Sensor scheint ein Problem mit Morgennebel/Hoher Luftfeuchtigkeit zu haben. Das muss irgendwie nochmals rausgerechnet werden.

Langzeitauswertung Feinstaub in Poing

Langzeitauswertung Feinstaub in Poing

Können wir was tun? Nein – direkt nicht. Indirekt schon. Jetzt machen wir das zuerst mal transparent und versuchen Rückschlüsse aus den Daten zu gewinnen. Aber auch wir denken über Alternativen in unseren Handlungen nach.

Was noch fehlt ist ein Alarm-System wenn der Feinstaub einen Grenzwert erreicht hat. Auch hier kann ein wenig IT-Voodoo helfen, wir arbeiten daran.

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