Bronzeschwimmer

Herzlichsten Glückwunsch Simon zu deinem Jugendschwimmabzeichen in Bronze! (Freischwimmer)

Freischwimmer

 

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Let’s have a party…

Dieses Jahr ist Svens Geburtstag auf einen Samstag gefallen. Also beste Chancen auf einen langen Geburtstags-Tag! Also Party vom Frühstück bis zum Abendessen, mit Geschwistern und Freunden. Mit Kuchen und Geschenken, Spiel und Spaß.

Schon beim Frühstück gab es Geschenke von der Familie und der von Sven gewünschten Himbeer-Schoko-Torte. Die Geschenke wurden natürlich sofort mit professioneller Hilfe von Simon und Unterstützung von Oma und Opa aus der Ferne via Facetime ausgepackt.

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Um 15 Uhr kamen Svens Freunde aus Krippe, Kindergarten und der Nachbarschaft und es gab noch mehr Geschenke, Kuchen und dann natürlich Spiel und Spaß! Bei Würstchen und Pommes ist die Party ausgeklungen und das Full House hat sich langsam geleert…

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Sven hatte einen wunderbaren spaßigen Tag – um Mama und Papa haben das Haus schnell wieder auf Vordermann gebracht… 😀

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Eine kurze Reise durch Rumänien

Der glückliche Umstand einer Dienstreise für Christina und mich nach Cluj/Rumänien die von Donnerstag bis zum Samstag dauerte und die ich bis Sonntag verlängern konnte, ermöglichte mir einen etwas genaueren Blick auf das Land unserer Near-Shore-Tochter zu werfen. Seit ca. 2 Jahren arbeite ich mit Kollegen aus Cluj im Projekt zusammen, letztes Jahr war ich einmal für 2 Tage in Cluj. Christina arbeitet auch mit den Kollegen aus Cluj zusammen, war aber noch nie dort. Jetzt konnten wir im Rahmen eines Firmen-Events dort zusammen ein paar Tage verbringen und ich wollte das Wochenende nutzen um auch einen Blick über die Stadtgrenze hinweg zu wagen. Christina wollte am Samstagabend wieder in Poing sein, ich durfte länger bleiben.

Donnerstag bis Samstagmittag waren wir zusammen in der Stadt unterwegs, teilweise zusammen, teilweise in getrennten Gruppen bei einer City-Ralley. Cluj ist sehr spannend! Viel Altes – sehr viel Neues! In Cluj war ich letztes Jahr schon. Schon damals war ich begeistert von der Stadt. Dieses Mal wollte ich unbedingt ins Umland um Menschen und Land besser kennenzulernen.

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Mit Hilfe von Kollegen aus Rumänien habe ich mir dann eine ungefähre Route  zusammengestellt.

Die erste Hürde war die Anmietung des SUVs am Flughafen in Cluj. Liebe Sixt: Ich habe noch nie ein so abgeraztes Auto als Mietwagen erhalten wie hier in Cluj! An allen Ecken und Enden hatte der Ford Kuga Macken und Schäden! Unterwegs hat dann auch die Motorsteuerung zicken gemacht – zeitweise war es spannend ob ich es pünktlich zum Rückflug schaffe…

Meine ersten Vorurteile zu Rumänien waren schon früh in der Zusammenarbeit mit den Kollegen in Cluj gebrochen. Alle sprechen ordentlich bis sehr gut Deutsch und die Zusammenarbeit ist höflich-zurückhaltend und die Qualität meist gut. Insgesamt hatte ich bisher nur positive Erfahrungen mit und in Rumänien gemacht. Ich hatte also wenig Angst davor mich außerhalb von Cluj zu bewegen, die Hoffnung mit Deutsch und Englisch durchzukommen war hoch. Trotzdem hatte ich mir für meinen Zielpunkt am Samstag ein Hotel vorher reserviert – aber eher aus Unwissenheit wann ich in Hermannstadt ankomme.

Was wird mich erwarten, wenn ich nun die „Großstadt“ verlasse und auf das Land fahre? Man kennt die Bilder aus der Fernsehen und Internet. Alte Frauen mit Kopftuch, Pferdekutschen, marode Häuser, 2. Welt.

Ja, ich habe das alles gesehen. Aber noch viel mehr. Viel mehr schönes und begeisternd wertes! Alte Kultur, alte Burgen, Schlösser, Kirchen und Klöster. Alte Städte die über die letzten 75 Jahre nicht ihren Charakter durch Bomben, Wiederaufbau und (Plan-)Wirtschaft verloren haben.

Daher habe ich mich bei meinen Bilder auch auf das fokussiert:  Land, Kultur, Architektur.

Viele viele Bilder habe ich eben nur mit dem Herzen gemacht, eben weil ich genau „dieses“ Bild von Rumänien nicht liefern wollte, das üblicherweise gerne gezeigt wird.
Rumänien bzw. Siebenbürgen ist ein unglaubliches Land mit einer ganz anderen Landschaft. Sanfte Hügel die nun im September eher verdorrt wirken, Maisfelder die stehen bleiben dürfen bis der Mais wirklich trocken ist. Grasflächen auf denen wirklich Schafe, Ziegen, Kühe und Pferde stehen und sich direkt satt fressen dürfen. Menschen die sehr sorgfältig mit dem wenigen was sie haben umgehen. In großen Teilen hat mich die Landschaft, die Städte aber auch die Menschen ein wenig an das südliche Peru erinnert. Ein großer Unterschied zu Südamerika muss aber erwähnt werden: Relativ wenig Müll am Wegesrand. Im Vergleich mit Peru quasi gar keiner.

Sanft hügelig

Und natürlich die Burgen, Schlösser, Kirchen und Klöster!

Ich war in katholischen und evangelischen Kirchen – aber auch in orthodoxen Kirchen. Wow! Da steht in Hermannstdt eine evangelische Kirche mit tief-deutschen Wurzeln. Es sprechen nicht alle Rumänen im Siebenbürgenland deutsch – aber immer noch einige. Englisch ist gar kein Problem.

Meine kleine Route führte mich am Samstag von Cluj nach TurdaAlba Iulia und weiter nach Hermannstadt. Am Sonntag weiter über Transfăgărășan nach Schäßburg und zurück nach Cluj. Eine kleine Rundreise, ein kleiner Sprint.

In Turda hatte ich nur zufällig einen Stopp eingelegt – ich braucht angesichts von 30° Außentemperatur dringend etwas zu trinken. Also rein in den Laden etwas Wasser und Saft gekauft. Entgegen zum rückständigen Deutschland übrigens schnell und einfach mit der Wireless Payment Funktion meiner Kreditkarter quasi im Rausgehen bezahlt.

In Turda habe ich dann einen kleinen Bummel durch den Markt gemacht – um wieder ein Flaschback nach Peru zu bekommen. Auf den ersten Blick sieht so ein Markt rückständig und schmuddelig aus – aber der zweite Blick zeigen liebevolle Menschen die im Pläuschchen miteinander stehen und das tun was man hierzulande leider viel zu selten sieht: Miteinander reden und lachen. Kinder springen herum oder sitzen mit der Oma am Stand und spielen. Es herrscht viel Ruhe und Zufriedenheit.

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Erst später habe ich dann gesehen, dass in Turda das tolle Salzbergwerk ist dessen Besuch sich sicher auch gelohnt hätte – aber ich wollte ja nach Hermannstadt.

On the road

Weiter auf dem Weg – ein Blick zur Seite und ich sehe eine (orthodoxe Kirche) auf einem Hügel. Blinker, raus. Ansehen. Wow!

Kloster Mănăstirea Dumbrava

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Auf dem Weg lag noch Alba Iulia. Eine Empfehlung meines Ex-Kollegen. Eine gute Empfehlung: Die Burganlage steht auf römischen Mauern und hat später weitere Gebäude und Kirchen dazu bekommen. Alles ist in einem sehr guten Zustand und es gibt vieles zu sehen und zu entdecken. Die orthodoxe Kirche scheint ein Magnet für Hochzeitspaare zu sein – da ging es im 5-Minutentakt zur Trauung und der Garten wurde von den Paaren für die Hochzeitsfotos verwendet.

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Kirchen: Ich gehe gerne in Kirchen und bestaune die Architektur und die künstlerische Ausarbeitungen. Ist der Schritt von einer nüchternen evangelischen Kirche zu einer katholischen Kirche in Deutschland schon fast von nüchterner Ästhetik hin zu einem überladenen Design, so begeistern die orthodoxen Kirchen durch eine noch farbigere Darstellung und Ausarbeitung! Es ist unglaublich mit welche Hingabe und Farbigkeit die Kirchen gestalten sind!

Hermanstadt ähnelt eher Cluj, eine wunderschöne Altstadt mit viel Stadt und Industrie drum herum. Für mich wirkt die Stadt noch etwas aufgeräumter als Cluj – allerdings auch „verwestlichter“. In der Fußgängerzone finden sich alle gängigen Modeläden wir in München in der Kaufinger.

Lügenbrücke

Direkt nach der Ankunft hat es mich in die Evangelische Stadtpfarrkirche gezogen – die deutschsprachigen Wurzeln von Siebenbürgen sind hier unverkennbar. Nach einem sehr beschwerlichen Aufstieg auf den Kirchturm wurde ich allerdings mit einem wunderbaren Ausblick über die Stadt bis in die Karpaten belohnt.

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Es war am Abend leider fast nicht möglich etwas „normales“ zum Abendessen zu bekommen: Pizza scheint in Rumänien das neue Nationalgericht zu sein! Im Wiener Café gab es dann ein sehr leckeres Wiener Schnitzel. Immerhin!

Das Hotel Luxemburg war eine sehr gute Wahl – direkt an der Lügenbrücke, direkt in der Stadt. Ich bin bis Mitternacht unterwegs gewesen und habe den spätsommerlichen Flair genossen.

Etwas spontan bin ich dann am Sonntag von Hermannstadt auf den Transfăgărășan-Pass gefahren. Ich hatte vorher in Google Maps das ausgerechnet und für mich definiert: Wird schon passen! 😉 Die Auffahrt auf den Pass war schon abenteuerlich und die Aussicht auf die Berge machen Lust auf eine 2-3 Tage Tour Bergwandern. Der Wind pfiff allerdings so sehr, dass ich teilweise mich zum fotografieren hinknien musste. Zu gerne wäre ich noch durch den Tunnel auf die andere Seite gefahren – aber die Zeit war knapp!

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Der Rückweg nach Schäßburg war jetzt eher ein Galopp damit ich in Schäßburg plus die vielen kleinen Stopps zum fotografieren noch Zeit übrig blieb. Eine 200km fahrt in Rumänien ist eben nicht vergleichbar mit einer 200km Überlandfahrt in Deutschland (vor allem nicht, wenn man NICHT „Autobahn“ fahren möchte und Google Maps einem den Weg weist!). So war mir am Ende dann irgendwie klar, warum der Mitwagen von Sixt so aussah wie er aussah. Die eine oder andere offizielle Straße in Rumänien hätte bei uns eher das Niveau Feldweg und wäre selbst von Google Maps nicht in die Navigation einbezogen worden…

This way….

Schäßburg – angeblich die Geburtsstadt von Vlad Drakula – ist ein kleines beschäuliches Mittelalterstädtchen mit einem deutschen Friedhof auf dem Berg. Die Bergkirche lädt zum verweilen ein und der überdachte Aufgang von der Stadt zum deutschen Gymnasium ist eine Publikumsattraktion – es gibt es auch einen alternativen, ruhigeren Weg… 😉

Schulbergpanorama

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Der Aufstieg auf den Uhrturm ist anstregend – die Aussicht aber wirklich schön. Belustigt hat mich neben den üblichen Schildern „Bukaresti 221km diese Richtung“ folgendes kleine Schild das auf Heilbronn am Neckar hingewiesen hat.

Heilbronn: 1600km

Weiter ging der Weg über kleine Straßen in Richtung Târgu Mureș – um kurz vor der Stadt in Richtung Cluj abzubiegen. Die Zeit war mir ausgegangen bzw. meine Risikofreudigkeit hatte nachgelassen. Lieber mit einem sicheren Puffer am Flughafen in Cluj ankommen. Es konnte ja keiner ahnen, dass der Rückflug von Cluj nach München dann noch eine dramatische Verspätung bekommen hat – aber das ist eine andere Geschichte.

Auf dem Weg habe ich noch vieles gesehen und erlebt. Schafherden auf der Straße, die obligatorischen Pferdekarren, alte Brunnen und mitten im Nirgendwo auf einem Hügel ein Grab. Es gäbe noch tausend Geschichten zu entdecken.

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Ich hatte mir in Cluj schon schwer getan die alten Frauen die Blumen auf der Straße verkaufen zu fotografieren. Mir geht es da ähnlich wie Stefan Senf vom Motivprogram in New York: Mein persönlicher Anstand verbietet es mir solche Bilder zu „stehlen“. Und es hätte sehr sehr viele solcher Motive auf meiner Strecke gegeben. Viele viele Bilder habe ich eben nur mit dem Herzen gemacht, eben weil ich genau „dieses“ Bild von Rumänien nicht liefern wollte.

Insgesamt hat die kleine Rundreise Lust auf eine weitere Reise nach/durch Rumänien gemacht! Als Familienurlaub ist das sicherlich etwas schwieriger, Spielplätze oder Kinderattraktionen sind eher weniger oft vorhanden.

Ich habe jetzt keinen Vergleich über die Entwicklung der letzten Jahre – ich habe nur die Autobahnbaustellen gesehen die sich durch das Land schneiden. Daher vermute ich mal, dass sich der aktuelle Flair in den nächsten Jahren deutlich verändern wird. Wer also mit dem Gedanken spielt nochmals eine längere Tour durch Rumänien zu planen, der sollte das eher zeitnaher machen. Bevor der Wandel auch die Dörfer erreicht hat.

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„Unsere“ Gaudeamushütte

Am Montagnachmittag ging es weiter zu unserer nächsten Tour, die wir bereits 2 Wochen vorher gebucht hatten: auf zur Gaudeamus-Hütte oberhalb von Ellmau! Die Hütte kennen wir bereits von mehreren Besuchen. Das letzte Mal war Oli mit Lucia und Pascal alleine auf der Hütte.

Nach 2 h Fahrt von Poing bis zum Parkplatz unterhalb der Hütte starteten wir unseren 1/2 h Aufstieg bis zur Hütte. Lustigerweise waren wir im selben Zimmer untergebracht wie 10 Jahre (!!) zuvor als wir gemeinsam mit Lucia &Pascal und Freunden auf der Hütte übernachtet hatten. Viel hat sich getan seitdem. Großflächige Renovierungen der Sektion Main Spessart haben die Hütte in eine fast schon luxuriöse Unterkunft gewandelt.

Um 18 Uhr gab es Abendessen, danach genossen wir den Abend mit unseren Büchern auf der Terrasse.

Am nächsten Morgen packten wir unsere wenigen Sachen zusammen, frühstückten gemütlich und stiegen dann bis zum Ellmauer Tor hinauf und anschließend über das Geröllfeld in Richtung Ackerlhütte ab, entlang an einem schönen, wenngleich auch anspruchsvollen Weg am Hang entlang bis oberhalb der Gaudeamushütte. Von dort aus gingen wir noch weiter bis zum Bergsteigergrab. Mit müden Beinen stiegen wir die letzte knappe Stunde ab zur Hütte, ruhten uns etwas aus und liefen die letzten Meter den steilen Weg bis zum Auto.

Es war einfach wieder wunderschön – die nächsten Wochenenden haben wir uns schon ausgeguckt, an denen wir dieses Mal gemeinsam mit den Kindern eine Tour wagen werden. Und für das nächste Jahr nehmen wir uns vor, bereits zu Beginn der Session Wochenende zu blockieren, an denen wir uns eine gemeinsame Auszeit mit den Kids auf der Hütte gönnen wollen.

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